Nur eine Stunde von Wien ent­fernt – und den­noch fernab von urbanen Zen­tren – wurde ein vor 250 Jahren ver­schwun­dener Bergsee zu neuem Leben erweckt. Er bildet künftig den Mit­tel­punkt des Frei­zeit­pa­ra­dieses „Marias Land“ am Fuße des Schnee­bergs im Süden von Nie­der­ös­ter­reich.

Nach nor­di­schem Vor­bild errichtet, ist „Marias Land“ ein Ort, an dem man im Aus­tausch gegen die stän­dige Erreich­bar­keit eine Viel­zahl an Frei­zeit- und Sport­ak­ti­vi­täten vor einer beein­dru­ckenden Natur­ku­lisse und unmit­telbar in der Natur selbst erleben kann – stets begleitet vom Blick auf den 2.076 Meter hohen Schnee­berg.

Klub­haus (c) Marias Land

Von Puch­berg gelangt man tal­auf­wärts nach vier Kilo­me­tern an eine unschein­bare Holz­brücke, die ins ver­steckte Rohr­bachtal führt. Spä­tes­tens an dieser Stelle ist auch der letzte Signal­balken am Smart­phone-Dis­play ver­schwunden.

Dafür wartet mit „Marias Land“ ein mehr als zwei Qua­drat­ki­lo­meter großes Gebiet mit mehr als 30 Rund­wan­der­wegen, das Teil eines 400 Jahre alten Land- und Forst­gutes ist. Hier dreht sich fast alles um das Thema Hoch­quell­wasser, in dem der Eis­meer­saib­ling her­an­wächst und der Edel­krebs lebt, wäh­rend auf den umlie­genden Weiden die Angus­rinder grasen.

Wein­keller (c) Marias Land

Dazu kommt zum Start in die bereits zwölfte Som­mer­saison ein ganz beson­deres High­light: Ein kleiner Bergsee, der vor etwa 250 Jahren ver­schwand, wurde reak­ti­viert und zu neuem Leben erweckt. Mit einer Fläche von rund fünf Hektar und einer Tiefe von mehr als vier Metern ist er nun der größte See in den Wiener Alpen.

Schon jetzt tum­meln sich für das kalte Wasser geeig­nete Fisch­arten wie die See­fo­relle, der See­saib­ling und der Eis­meer­saib­ling im See. Weil sich Flora und Fauna über den ersten Sommer noch ent­wi­ckeln müssen, wird er zwar erst ab Herbst zugäng­lich sein. Aber dann soll eine Viel­zahl an Akti­vi­täten an seinen Ufern und zu Wasser ange­boten werden.

www.marias-land.at

Angus-Jung­rinder (c) Marias Land
Fischer (c) Marias Land
(c) Marias Land /​ Andreas Tischler