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    23. Juli 2019

    Luxus in Vollendung: Neue Suite im Kempinski München

    Im 160. Jahr seines Bestehens – und zehn Jahre nach der Eröff­nung der berühmten Ludwig Suite – hat das Hotel Vier Jah­res­zeiten Kem­pinski Mün­chen einen neuen royalen Flügel geschaffen, mit dem sich das Grand Hotel auf viele Jahre hinweg seine geho­bene Stel­lung im Luxus­markt sichern will.

    Im Mit­tel­punkt des neuen Royal Wing, der sich auf der obersten Etage des Hotels befindet, steht mit der „Maxi­mi­lian Suite“ die bereits dritte Prä­si­den­ten­suite des Hauses: Auf einer Fläche von 188 Qua­drat­me­tern umfasst sie ein Wohn- und Ess­zimmer, ein Master-Schlaf­zimmer mit zwei Anklei­de­zim­mern und einem Bad, eine 40 Qua­drat­meter große Ter­rasse, ein Foyer mit sepa­rater Toi­lette und eine Butler-Küche.

    Maxi­mi­lian Suite (c) Hotel Vier Jah­res­zeiten Kem­pinski Mün­chen

    Wird der gesamte Flügel als pri­vater Bereich gemietet, genießen die Gäste eine Fläche von 560 Qua­drat­me­tern. Dazu gehören dann neben der „Maxi­mi­lian Suite“ noch eine Exe­cu­tive Suite, eine Deluxe Junior Suite und vier wei­tere Zimmer.

    Magisch ist die Ter­rasse der „Maxi­mi­lian Suite“: Von einem der höchst­ge­le­genen Orte der Alt­stadt genießen die Gäste den Blick auf sieben der schönsten his­to­ri­schen Sehens­wür­dig­keiten Mün­chens: Vom Westen reicht der Blick von der Kirche „Alter Peter“ über das Alte und Neue Rat­haus, die Frau­en­kirche, das Natio­nal­theater und die Thea­ti­ner­kirche bis zur Baye­ri­schen Staats­kanzlei.

    Maxi­mi­lian Suite (c) Hotel Vier Jah­res­zeiten Kem­pinski Mün­chen

    An diesem „Logen­platz“ hat Star-Archi­­tekt Colin Fin­negan ulti­ma­tiven Luxus mit höchster Hand­werks­kunst und indi­vi­duell gefer­tige Meis­ter­stücke mit modernen Ein­rich­tungs­ge­gen­ständen ver­bunden. Im Wohn­zimmer ist bei­spiels­weise eine decken­hohe Vier Jah­­res­­zeiten-Sti­­ckerei ein Anzie­hungs­punkt: Die berühmte Glas­kuppel der Lobby, die Blüten aller vier Jah­res­zeiten zeigt, diente als Vor­bild für ein ein­zig­ar­tiges Kunst­werk aus Baum­wolle, Bast und Perlen, das 1.700 Arbeits­stunden in Anspruch nahm.

    Das acht­eckige Schlaf­zimmer wird von Säulen aus Wal­nuss­holz gesäumt, wäh­rend die Decke mit Stuck in Form von Son­nen­strahlen ver­ziert wurde. Als Inspi­ra­tion diente dabei die gold­far­bene Decken­ma­lerei der Münchner Resi­denz – Wohn- und Regie­rungs­sitz der baye­ri­schen Kur­fürsten, Her­zöge und Könige von 1508 bis 1918. Als Licht­quelle fun­giert eine Murano-Glas-Lampe mit 24-Karat-Gold-Lackie­­rung und über dem Bett trohnt ein Wand­tep­pich aus feinsten weißen Leder­bän­dern.

    Maxi­mi­lian Suite (c) Hotel Vier Jah­res­zeiten Kem­pinski Mün­chen

    Im luxu­riösen Bade­zimmer setzte der Desi­gner das Key Visual des Hotels in Szene: In Anleh­nung an Mosaiken des Römi­schen Rei­ches umhüllen Lor­beer-Kränze die Vier Jah­­res­­zeiten-Blüten Früh­jahr, Sommer, Herbst und Winter. Zur „Maxi­mi­lian Suite“ und der angren­zenden Deluxe Junior Suite gehören zudem drei antike Kamine aus Car­rara-Marmor, wie sie im Frank­reich des 19. Jahr­hun­derts ver­wendet wurden.

    Ein kleines Kunst­werk ist nicht zuletzt auch der Luxus-Safe des Münchner Unter­neh­mens Sto­ckinger mit einem Wert von 22.000 Euro. Er ist mit drei Uhren­be­we­gern aus­ge­stattet und wurde in einen eigens ange­fer­tigten Spie­gel­schrank ein­ge­setzt.

    Maxi­mi­lian Suite (c) Hotel Vier Jah­res­zeiten Kem­pinski Mün­chen

    Wer den gesamten Royal Wing bucht, zahlt 29.000 Euro pro Nacht. Die „Maxi­mi­lian Suite“ allein ist um 19.000 Euro pro Nacht zu haben – und gemeinsam mit der ange­schlos­senen, 68 Qua­drat­meter großen Deluxe Junior Suite, die einen wei­teren Wohn- und Schlaf­be­reich, ein Bad und eine kleine Ter­rasse bietet, werden 22.000 Euro fällig.

    Das Hotel Vier Jah­res­zeiten ver­fügt über 305 Zimmer und Suiten und ist eines der ältesten Grand Hotels Europas. Maxi­mi­lian II. von Bayern ließ das Hotel errichten, um auf seinem Pracht­bou­le­vard – der Maxi­mi­li­an­straße – Gäste aus aller Welt adäquat begrüßen zu können. Das Haus wurde so im Laufe der Geschichte zum Anlaufort für Staats­männer, Schau­spieler und Künstler aus aller Welt. Seit 1970 gehört es zur Luxus­ho­tel­gruppe Kem­pinski.

    www.kempinski.com

    Maxi­mi­lian Suite (c) Hotel Vier Jah­res­zeiten Kem­pinski Mün­chen

    Maxi­mi­lian Suite (c) Hotel Vier Jah­res­zeiten Kem­pinski Mün­chen

    Maxi­mi­lian Suite (c) Hotel Vier Jah­res­zeiten Kem­pinski Mün­chen

    Maxi­mi­lian Suite (c) Hotel Vier Jah­res­zeiten Kem­pinski Mün­chen

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