(c) Naturresort Schloss Fernsteinsee

Urlaub in Österreich: Schlösser- und Villen-Nostalgie am See

„See statt Meer”, lau­tet in die­sem Som­mer die De­vise. Wer die erste Reihe am Was­ser mit et­was Schlös­ser- und Vil­len-Nost­al­gie ver­bin­den möchte, ist in den Häu­sern der Ver­ei­ni­gung „The castle in an other coun­try” – den ehe­ma­li­gen „Schloss­ho­tels & Her­ren­häu­sern” – an der rich­ti­gen Adresse. Sechs Ge­heim­tipps aus Ös­ter­reich möch­ten wir Ih­nen hier ans Herz le­gen.

Villencharme am Millstätter See

(c) Ho­tel See-Villa /​ Mill­statt

Türm­chen, Er­ker und eine leuch­tend gelbe Fas­sade: Die See-Villa der Fa­mi­lie Graf Ta­coli könnte in je­dem ro­man­ti­schen Lie­bes­film eine Haupt­rolle spie­len. 1884 er­baut, ver­bin­det sie den Glanz ver­gan­ge­ner Zei­ten mit lu­xu­riö­sem Kom­fort. Ein Re­fu­gium für In­di­vi­dua­lis­ten mit 200 Me­ter Pri­vat­ufer samt Ba­de­haus und ele­gan­ter Lie­ge­wiese – ein­ge­bet­tet in ei­nen Park mit al­tem Baum­be­stand.

Mäch­tige Lin­den be­schir­men die Ten­nis­plätze, nur fünf Mi­nu­ten sind es zum Golf­platz. Dazu er­öff­net der Mill­stät­ter See viel­fäl­tige Was­ser­sport­mög­lich­kei­ten bis zu Tau­chen und Was­ser­ski. Wild aus der ei­ge­nen Jagd und Fisch aus der Re­gion ste­hen im Mit­tel­punkt der Kü­che, den mär­chen­haf­ten Blick von der See­ter­rasse bei Son­nen­un­ter­gang gibt’s dazu als Drauf­gabe. Re­gel­mä­ßige Bridge-Ver­an­stal­tun­gen er­gän­zen das Pro­gramm.

Biedermeier trifft Pop-Art am Wörthersee

(c) Ho­tel Schloss Le­on­s­tain /​ Pört­schach

Auf ei­ner klei­nen Halb­in­sel des Wör­ther­sees ver­bin­den sich Tra­di­tion und De­sign in ei­nem Schloss­park hin­ter 500 Jahre al­ten Schloss­mau­ern mit fre­chen Pop-Art Ele­men­ten: Die um ei­nen idyl­li­schen In­nen­hof an­ge­leg­ten Zim­mer und Sui­ten des Ho­tel Schloss Le­on­s­tain be­zau­bern in länd­li­chem Bie­der­meier-Stil, wäh­rend der sty­li­sche Be­ach Club mit sei­nen lu­xu­riö­sen Day­beds und dem Be­ach-Re­stau­rant „Turtle Bay“ ein ganz be­son­de­res Ju­wel bil­det.

Das Schloss­re­stau­rant „Leon” zählt mit sei­ner bo­den­stän­dig-krea­ti­ven Alpe-Adria-Kü­che aus bio­lo­gisch-or­ga­ni­schen Pro­duk­ten zu den her­aus­ra­gen­den Ku­li­na­rik­adres­sen der Re­gion. Für spor­tive Ab­wechs­lung sor­gen ne­ben Was­ser­sport al­ler Art auch Gra­tis-Fahr­rä­der, E‑Bikes, Seg­ways, das Ten­nis­cen­ter Le­on­s­tain so­wie elf ver­schie­dene Golf­plätze in der Um­ge­bung.

Genussvolles Hideaway am Goldegger See

(c) Ho­tel Der See­hof /​ Gol­degg

Ein zau­ber­haf­ter See auf ei­nem Son­nen­pla­teau des Salz­bur­ger Lan­des und dazu ein klei­nes, pri­va­tes Ho­tel für Ge­nie­ßer, das hin­ter sei­nen his­to­ri­schen Mau­ern aus dem Jahr 1727 künst­le­risch ge­stal­tete The­men­zim­mer birgt: Das Ho­tel Der See­hof der Fa­mi­lie Schell­horn ist ein Treff­punkt für Men­schen, die in­di­vi­du­elle At­mo­sphäre mit mo­der­nem Zeit­geist zu schät­zen wis­sen. Bü­cher über­all, dazu fre­che Far­ben und groß­for­ma­tige Bil­der: Das Am­bi­ente lässt ei­nen zur Ruhe kom­men – ebenso wie die Na­tur rings­herum.

Kein Wun­der, dass sich hier­her auch im­mer wie­der re­nom­mierte Schau­spie­ler und Mu­si­ker zu­rück­zie­hen. Sie Schät­zen die Ter­rasse mit den Kraft spen­den­den Kas­ta­ni­en­bäu­men und dem See­blick, sprin­gen vom haus­ei­ge­nen Ba­de­steg in den Moor­see, schla­gen gleich ne­benan am Golf­platz ab und schwär­men – nicht zu­letzt – von der raf­fi­nier­ten, mit drei Hau­ben aus­ge­zeich­ne­ten Kü­che des Gour­met­re­stau­rants „Hecht!“. Nicht ohne Grund war der See­hof 2017 bei Gault Mil­lau „Ös­ter­reichs Ho­tel des Jah­res“.

Tiroler Schlossjuwel am Fernsteinsee

(c) Na­tur­re­sort Schloss Fern­stein­see

Schon der Bay­ern­kö­nig Lud­wig II. schwärmte von die­ser pracht­vol­len Land­schaft und machte aus ei­ner Schloss­an­lage aus dem 12. Jahr­hun­dert kur­zer­hand eine Re­si­denz, die heute als Na­tur­re­sort Schloss Fern­stein­see als au­ßer­ge­wöhn­li­che Fe­ri­en­adresse gilt: 280.000 Qua­drat­me­ter Ur­laubs­frei­heit mit Sa­mar­an­ger- und Fern­stein­see, ro­man­ti­schen In­seln, stil­len Wäl­dern, kla­ren Ge­birgs­bä­chen und mäch­ti­gen Berg­gip­feln wie der na­hen Zug­spitze.

Auch das Flair die­ses Ti­ro­ler Schlos­ses ist ei­gen­stän­dig und un­ver­wech­sel­bar: Jede Suite ist stil­voll mit dem Kom­fort der Mo­derne und der De­tail­ver­liebt­heit von da­mals ein­ge­rich­tet. Be­son­ders spek­ta­ku­lär sind die „Kö­nig Lud­wig Suite“ und die „Kai­ser Jo­sef I. Suite“ mit an­ti­ken Mö­beln und ei­ner Stuck­de­cke aus dem Jahr 1720. Vier Lie­ge­wie­sen mit Re­laxlie­gen ste­hen an idyl­li­schen Plät­zen am sma­ragd­grü­nen See be­reit, der auch zu den 100 schöns­ten Tauch­plät­zen der Welt zählt. Auf die Gol­fer war­ten drei Plätze im Um­kreis von 14 bis 30 Ki­lo­me­ter.

Salzburger Gourmetküche am Mattsee

(c) Schloss­ho­tel Iglhau­ser

Eine eins­tige Hof­ta­verne aus dem Jahr 1398 auf ei­ner Halb­in­sel des Matt­sees zählt heute als Schloss­ho­tel Iglhau­ser zu den be­lieb­tes­ten Treff­punk­ten der Salz­bur­ger Fest­spiel-Pro­mi­nenz – und das nicht nur we­gen sei­nes ro­man­ti­schen Am­bi­en­tes. Hin­ter mit­tel­al­ter­li­chen Mau­ern, de­ren Bau­sub­stanz noch auf ein 1200 er­rich­te­tes „Frohn­haus” zu­rück­geht, ist be­hag­li­cher Kom­fort mit bo­den­stän­di­gem Flair ein­ge­zo­gen.

Be­son­ders viel Platz zeich­net die stil­vol­len Fürs­ten­sui­ten aus. Ein Be­griff un­ter Fein­schme­ckern ist „der Iglhau­ser“ we­gen sei­ner fa­mo­sen Kü­che, die sich vor al­lem mit Fisch­spe­zia­li­tä­ten aus ei­ge­nem Fisch­was­ser, Pro­duk­ten aus na­tur­na­hem An­bau und selbst ge­zo­ge­nen Kräu­tern ei­nen Na­men ge­macht hat. Als Spe­zia­li­tä­ten gel­ten auch die Ge­richte nach his­to­ri­schen Re­zep­ten der al­ten „Salz­bur­ger Kuch­lgär­ten“.

Luxus mit viel Platz am Wörthersee

(c) See­schlössl Vel­den

In­di­vi­du­el­ler lässt sich kaum Ur­laub ma­chen: In ei­nem präch­ti­gen, 7.000 Qua­drat­me­ter gro­ßen Na­tur­park di­rekt am Wör­ther­see bie­tet das ver­träumte See­schlössl Vel­den eine Fe­ri­en­welt für nur 30 Gäste. Das ele­gante, höl­zerne Ba­de­haus wie anno da­zu­mal und der ro­man­ti­sche Steg, der heute als Boots­an­le­ger dient, sind da­bei nur ei­nige High­lights.

Die ru­hige Ter­rasse mit mär­chen­haf­ter Aus­sicht bil­det ei­nen fast schon thea­tra­li­schen Rah­men für das le­gen­däre Früh­stück am Was­ser – und die ele­gan­ten Sa­lons der zau­ber­haf­ten Villa im Stil des Fin-de-Siè­cle ver­sprü­hen nicht we­ni­ger Charme. Das pul­sie­rende Vel­den ist nur zehn Geh­mi­nu­ten ent­fernt. In un­mit­tel­ba­rer Nähe liegt auch der 18-Loch-Golf­platz Vel­den.

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