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Der ultimative Travel Guide für alle Fans von Harry Potter

Seit 1997 das erste Buch „Harry Pot­ter und der Stein der Wei­sen” er­schie­nen ist, be­geis­tert der junge Zau­ber­schü­ler Harry Pot­ter über Ge­nera­tio­nen hin­weg ein Mil­lio­nen-Pu­bli­kum. Mehr als 400 Mil­lio­nen ver­kaufte Bü­cher welt­weit und mehr als 65 Mil­lio­nen Ki­no­be­su­cher al­lein in Deutsch­land spre­chen für sich.

King´s Cross (c) pixabay

Für die Fans en­dete die Liebe auch nicht mit dem letz­ten Film „Harry Pot­ter und die Hei­lig­tü­mer des To­des II”. Ganz im Ge­gen­teil – der Hype dau­ert an: Sie be­su­chen flei­ßig die Dreh­orte, die War­ner Bros. Stu­dios in Lon­don und die The­men­parks in Or­lando, Hol­ly­wood und Ja­pan.

Für die Harry-Pot­ter-Ex­per­ten von Tra­vel­cir­cus war dies An­lass ge­nug, ei­nen ul­ti­ma­ti­ven Tra­vel Guide zu er­stel­len. Wo kön­nen die Fans von Harry Pot­ter selbst in die ma­gi­sche Welt ein­tau­chen? Wir stel­len hier die zau­ber­haf­ten Ku­lis­sen der Dreh­ar­bei­ten und jene Orte vor, an de­nen sich J.K. Row­ling zu ih­ren Ro­ma­nen in­spi­rie­ren ließ – al­le­samt in Groß­bri­tan­nien.

Alnwick Castle

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Aln­wick Castle (c) pixabay /​ tra­vel­cir­cus

Im eng­li­schen Nor­thum­ber­land ge­le­gen, diente Aln­wick Castle als Schau­platz für die ers­ten zwei Harry-Pot­ter-Filme – zu­min­dest seine Au­ßen­an­sicht. Das Schloss selbst ist seit dem Jahr 1309 im Be­sitz der Fa­mi­lie Percy und wird heute noch be­wohnt. Na­tür­lich stellt es in den Fil­men das be­ein­dru­ckende Schloss Hog­warts dar. Be­son­ders gut er­kennt man Aln­wick Castle in „Harry Pot­ter und der Stein der Wei­sen” wäh­rend der ers­ten Flug­stunde der jun­gen Zau­ber­schü­ler.

Wer könnte je­mals die Szene ver­ges­sen, in der Ne­ville Long­bot­tom kläg­lich ver­sagt und bei­nahe von ei­ner Sta­tue des Schloss­turms auf­ge­spießt wird? Auch den Turm kann man bei ei­nem Be­such des Schlos­ses er­ken­nen. Der „Lion Arch” des Aln­wick Castle stellt zu­dem ei­nen der Ein- und Aus­gänge von Schloss Hog­warts dar. Von hier aus geht es zu Hagrids Hütte und in den Ver­bo­te­nen Wald.

Doch nicht nur Aln­wick Castle diente in den Fil­men als Ku­lisse für Schloss Hog­warts. Für wei­tere Auf­nah­men der Au­ßen- und auch In­nen­an­sicht dien­ten un­ter an­de­rem die Durham Ca­the­dral, die Glouces­ter Ca­the­dral und das Christ Church Col­lege in Ox­ford als Dreh­orte.

Glenfinnan Viadukt

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Glen­finnan Via­dukt (c) pixabay /​ tra­vel­cir­cus

Es ist eine Szene in „Harry Pot­ter und die Kam­mer des Schre­ckens”, die je­der kennt: Harry und Ron ha­ben den Zug nach Hog­warts ver­passt und be­schlie­ßen, mit dem ver­zau­ber­ten Auto der Fa­mi­lie Weas­ley von Lon­don aus in Rich­tung Schloss zu flie­gen. Da­bei ori­en­tie­ren sie sich an den Bahn­schie­nen des „Hog­warts Ex­press”, von dem sie schließ­lich ein­ge­holt wer­den – und zwar auf Höhe des Glen­finnan Via­dukts.

Der welt­be­rühmte Via­dukt liegt mit­ten in ei­ner be­ein­dru­cken­den Na­tur­ku­lisse zwi­schen Fort Wil­liam und Mal­laig im Wes­ten von Schott­land. Von April bis Ok­to­ber be­steht so­gar die Mög­lich­keit, selbst dar­über zu fah­ren. Das geht mit dem „Ja­co­bite Steam Train”, der dem „Hog­warts Ex­press” ver­blüf­fend ähn­lich sieht und Harry-Pot­ter-Fans für um­ge­rech­net rund 42 Euro und in ein­ein­halb Stun­den von Fort Wil­liam nach Mal­laig und wie­der zu­rück bringt.

Wer auf die Zug­fahrt ver­zich­ten möchte, sollte zu­min­dest dem Via­dukt selbst ei­nen Be­such ab­stat­ten. Von Fort Wil­liam kom­mend, be­fin­det sich vor dem Orts­ein­gang von Glen­finnan ein klei­nes Be­su­cher­cen­ter und ein Park­platz, von dem man den Via­dukt zu Fuß er­reicht. Dann geht es auf eine kleine An­höhe und schon kann man den spek­ta­ku­lä­ren Blick auf ei­nen der ma­gischs­ten Harry-Pot­ter-Dreh­orte ge­nie­ßen.

King’s Cross

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King´s Cross (c) pixabay /​ tra­vel­cir­cus

Der Lon­do­ner Bahn­hof King’s Cross spielt in der Harry-Pot­ter-Saga eine ganz be­son­dere Rolle – schließ­lich fah­ren je­des Jahr am 1. Sep­tem­ber un­zäh­lige junge Zau­ber­schü­ler von hier nach Hog­warts. Da­bei spielt King’s Cross tat­säch­lich sich selbst – bis auf die Tat­sa­che, dass der „Hog­warts Ex­press” von Gleis 9¾ ab­fährt, das zwi­schen den Glei­sen 9 und 10 liegt und für “Mug­gel” na­tür­lich nicht zu­gäng­lich ist.

Tat­säch­lich wur­den die Sze­nen am Bahn­hof von King’s Cross zwi­schen den Glei­sen 4 und 5 ge­dreht, da es zwi­schen 9 und 10 keine Wand gibt und sich diese zu­dem in ei­nem Ne­ben­ge­bäude be­fin­den. Hier gibt es auch ei­nen klei­nen Sou­ve­nir-Shop und ein Schild mit der – na­tür­lich nicht ganz kor­rek­ten – Auf­schrift “Plat­form 9¾”.

Ein Foto mit dem dar­un­ter in die Wand ein­ge­bau­ten Trol­ley ist ein Muss für alle Harry-Pot­ter-Fans. Als Au­ßen­an­sicht von King’s Cross wird im Film al­ler­dings die St. Pan­cras Sta­tion ge­nutzt. Die Be­grün­dung? Sie sieht schlicht­weg mehr nach King’s Cross aus als King’s Cross selbst.

Australia House

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Aus­tra­lia House (c) In­sta­gram /​ ma­the­ma­ti­kel

Dort, wo im rea­len Le­ben die Hohe Kom­mis­sion von Aus­tra­lien be­hei­ma­tet ist, er­hal­ten Zau­be­rer und He­xen in der Welt von Harry Pot­ter ihr Geld. Das Aus­tra­lia House diente näm­lich als Ku­lisse für die Grin­gotts Zau­berer­bank in der Win­kel­gasse. Im ers­ten Teil der Film­reihe kom­men Harry und Hagrid hier­her, um Harry das Ver­lies sei­ner ver­stor­be­nen El­tern zu zei­gen und den „Stein der Wei­sen” aus Ver­lies Num­mer 713 zu ho­len.

In „Harry Pot­ter und die Hei­lig­tü­mer des To­des II” kom­men Harry, Ron, Her­mine und der Ko­bold Gri­phook zu­rück, um auf der Su­che nach ei­nem Hor­krux in das Ver­lies von Bel­la­trix Le­strange zu ge­lan­gen.

Was man in den Fil­men von Aus­tra­lia House zu se­hen be­kommt, ist die be­ein­dru­ckende Ein­gangs­halle, die mit aus­tra­li­schem Mar­mor de­ko­riert ist. Das In­nere des Ge­bäu­des ist der Öf­fent­lich­keit zwar nicht zu­gäng­lich, aber ein kur­zer dis­kre­ter Blick durch die Glas­tür lohnt sich den­noch. Dann kann man die pom­pö­sen Kron­leuch­ter be­stau­nen, die auch in Grin­gotts sehr pro­mi­nent prä­sen­tiert wer­den.

Goathland Bahnhof

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Go­a­th­land Sta­tion (c) In­sta­gram /​ litt­le­ma­ma­goose

Wer hätte ge­dacht, dass ein klei­ner Bahn­hof in ei­nem klei­nen Dorf mit ge­rade ein­mal 407 Ein­woh­nern ein­mal ganz groß raus­kom­men würde? Der Bahn­hof in Go­a­th­land in North York­shire hat dies ge­schafft. Er re­prä­sen­tiert den Bahn­hof von Hogs­meade – ei­nem Dorf ganz in der Nähe der Zau­ber­schule Hog­warts. Hier kom­men die Zau­ber­schü­ler nicht nur zum Be­ginn des Schul­jah­res mit dem „Hog­warts Ex­press” an, son­dern rei­sen am Ende auch wie­der ab.

Eine be­son­ders wich­tige Rolle spielt der Bahn­hof in der Schluss­szene des ers­ten Films, als die Schü­ler nach ei­nem er­eig­nis­rei­chen Jahr wie­der nach Hause fah­ren. Harry und Hagrid ver­ab­schie­den sich und Hagrid gibt sei­nem Schütz­ling ein Fo­to­al­bum, das einst Har­rys El­tern ge­hörte und vol­ler Er­in­ne­run­gen an sie steckt. Be­son­ders ma­gisch ist ein Be­such des Go­a­th­land Bahn­hofs, wenn ge­rade eine Dampf­lok durch­fährt. Au­ßer­dem kann man auch hier ein paar Sou­ve­nirs shop­pen.

London Zoo

Lon­don Zoo (c) In­sta­gram /​ mrs_​charli

Der Lon­do­ner Zoo hat be­reits zu Be­ginn des ers­ten Films sei­nen gro­ßen Auf­tritt. Har­rys ver­hät­schel­ter Cou­sin Dud­ley hat Ge­burts­tag und zur Feier des Ta­ges geht es für die un­ge­wöhn­li­che Fa­mi­lie in den Zoo. Hier kommt be­reits ein ent­schei­den­der Hin­weis ans Licht: Harry kann mit Schlan­gen spre­chen! Die Szene wurde im Rep­ti­li­en­haus des Lon­do­ner Zoos ge­dreht.

Leadenhall Market

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Lea­den­hall Mar­ket (c) pixabay /​ tra­vel­cir­cus

Der über­dachte Markt in der City of Lon­don diente als Ku­lisse für die Win­kel­gasse. Hier schlen­dern Harry und Hagrid im ers­ten Teil auf dem Weg zum „Trop­fen­den Kes­sel” ent­lang, als Harry fragt, ob denn alle Schul­sa­chen, die auf der Liste ste­hen, auch wirk­lich in Lon­don zu fin­den sind. Hagrid ant­wor­tet “Ja. Wenn du weißt, wo”.

Loch Eilt

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Loch Eilt (c) In­sta­gram /​ trips­by­jes­sica

Etwa 30 Ki­lo­me­ter von Fort Wil­liam in Schott­land ent­fernt, be­fin­det sich Loch Eilt – ei­ner der zahl­rei­chen Seen des Lan­des. Hier wur­den Sze­nen für gleich meh­rere Harry-Pot­ter-Filme ge­dreht: Am Loch Eilt lässt Harry in „Harry Pot­ter und der Ge­fan­gene von Azka­ban” Steine über das Was­ser sprin­gen, als er er­fährt, dass der Hip­po­greif Sei­den­schna­bel hin­ge­rich­tet wer­den soll.

Noch düs­te­rer wird es im ers­ten Teil von „Harry Pot­ter und die Hei­lig­tü­mer des To­des”: Auf der klei­nen In­sel Ei­lean na Moine auf dem See fin­det Dum­ble­dore seine letzte Ru­he­stätte. Hier stiehlt Lord Vol­de­mort am Ende des Films den be­gehr­ten El­d­er­stab.

Warner Bros. Studio Tour London

War­ner Bros. Stu­dio Tour (c) pixabay /​ tra­vel­cir­cus

Wer schon im­mer ei­nen Blick hin­ter die Ku­lis­sen der er­folg­reichs­ten Film­reihe al­ler Zei­ten wer­fen wollte, sollte sich die „War­ner Bros. Stu­dio Tour” bei Lon­don kei­nes­falls ent­ge­hen las­sen. In den Stu­dios in Lea­ves­den wur­den alle acht Filme pro­du­ziert. Die einst gut ge­hü­te­ten Pro­duk­ti­ons­ge­heim­nisse wer­den nun seit 2012 ge­lüf­tet – von den Ani­ma­ti­ons­tech­ni­ken bis zu den fas­zi­nie­ren­den Spe­zi­al­ef­fek­ten.

Die „War­ner Bros. Stu­dio Tour” be­ginnt in der Gro­ßen Halle, in der so manch ma­gi­sche, aber auch düs­tere Szene ge­dreht wurde. Von hier aus geht es dann wei­ter in die Zau­ber­welt. Die Be­su­cher kön­nen un­ter an­de­rem den Klas­sen­raum von Pro­fes­sor Snape be­tre­ten, das Schwert von Gryffin­dor be­stau­nen, Hagrids Hütte be­su­chen und durch die Win­kel­gasse schlen­dern. Lust auf ein But­ter­bier zwi­schen­durch? Kein Pro­blem, auch das kön­nen die Be­su­cher hier pro­bie­ren.

Harry Potter Walking Tour in Edinburgh

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Edin­burgh (c) pixabay /​ tra­vel­cir­cus

In Edin­burgh, wo J.K. Row­ling selbst lange Zeit ge­lebt und die Bü­cher ge­schrie­ben hat, wim­melt es nur so von zau­ber­haf­ten Lo­ca­ti­ons. Im­mer­hin hat sich die Au­torin hier von zahl­rei­chen Or­ten in­spi­rie­ren las­sen. Bei ei­ner Wal­king Tour, die meis­tens kos­ten­los ist, er­fah­ren die Fans das eine oder an­dere De­tail über die Zau­ber­welt, das ih­nen bis­her un­be­kannt war.

Be­son­ders hu­mor­voll geht es beim „Harry Pot­ter Trail” zu, bei dem ein ech­ter Harry-Pot­ter-Nerd in Um­hang und mit ob­li­ga­to­ri­schem Zau­ber­stab eine Gruppe von Fans zu den be­deu­tends­ten Harry-Pot­ter-Or­ten in Edin­burgh führt – un­ter an­de­rem zum Grab von Lord Vol­de­mort. Die Tour fin­det von Sep­tem­ber bis März täg­lich um 14 Uhr und von April bis Au­gust um 12 und 16 Uhr statt und ist kos­ten­los. Le­dig­lich um eine kleine Spende wird ge­be­ten.

Greyfriars Kirkyard

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Grey­fri­ars Kir­ky­ard (c) In­sta­gram /​ tra­vel­cir­cus

Wer Au­toren da­nach fragt, wo­her sie ihre In­spi­ra­tion neh­men, ant­wor­ten viele mit “aus der Welt um mich herum”. So würde wohl auch die Ant­wort von J.K. Row­ling aus­fal­len, denn es ist nicht zu leug­nen, dass sie sich für viele Harry-Pot­ter-Schau­plätze an Or­ten aus ih­rer ei­ge­nen Um­ge­bung ori­en­tierte. So gibt es vor al­lem in Edin­burgh zahl­rei­che Plätze, die an die Zau­ber­welt er­in­nern.

So ist im Grey­fri­ars Kir­ky­ard un­ter an­de­rem ein Wil­liam Mc­Go­na­gall be­gra­ben. Er war zwar ein Dich­ter, aber J.K. Row­ling sah nach ei­ge­nen Aus­sa­gen et­was Un­wi­der­steh­li­ches an sei­nem Na­men und sprach ihm und Pro­fes­sor Mi­nerva Mc­Go­na­gall eine ent­fernt ver­wandte Be­zie­hung zu.

Auf dem Edin­burg­her Fried­hof liegt auch Lord Vol­de­mort. Ganz rich­tig: Der dunkle Zau­be­rer und sein Va­ter tei­len sich hier ein Grab, das Fans in Edin­burgh tat­säch­lich be­sich­ti­gen kön­nen. Auf dem Grab­stein steht na­tür­lich nicht Lord Vol­de­mort, son­dern Tho­mas Rid­dell. J.K. Row­ling passte den Na­men mi­ni­mal an, da­mit das Ana­gram „Tom Mar­volo Riddle = I am Lord Vol­de­mort” auf­ging.

Candlemaker Row und Victoria Street

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Vinc­to­ria Street (c) In­sta­gram /​ tra­vel­cir­cus

In­spi­ra­tion hat J.K. Row­ling auch in der Cand­le­ma­ker Row und in der Vic­to­ria Street nahe des Grey­fri­ars Kir­ky­ard ge­fun­den. In den ho­hen, schma­len Ge­bäu­den und den von Kopf­stein­pflas­ter ge­präg­ten Gas­sen in Edin­burghs Alt­stadt sah die Au­torin die Win­kel­gasse.

Zau­be­rer und He­xen er­rei­chen sie nur auf ma­gi­sche Weise. Harry-Pot­ter-Fans kön­nen aber pro­blem­los durch die Vic­to­ria Street fla­nie­ren und die Sou­ve­nir-Shops be­su­chen, die mit viel Liebe zum De­tail ein­ge­rich­tet sind und alle er­denk­li­chen Ar­ti­kel ver­kau­fen. Von Zau­ber­stä­ben, Scho­ko­la­den­frö­schen, Tas­sen und Be­chern bis zu Schals und Klei­dung ist ein­fach al­les da­bei.

George Heriot’s School

Ge­orge Heriot´s School (c) In­sta­gram /​ tour_​edimburgo

Auch die Idee für das pracht­volle Schloss Hog­warts kam nicht von ir­gendwo. J.K. Row­ling ver­brachte viel Zeit auf dem Grey­fri­ars Kir­ky­ard, an den die Ge­orge Heriot’s School grenzt. Die Eli­te­schule ist in ei­nem pracht­vol­len Ge­bäude un­ter­ge­bracht und diente der Au­torin als In­spi­ra­tion für Hog­warts.

Für J.K. Row­ling ist Hog­warts nach ei­ge­nen An­ga­ben ein sehr rea­ler Ort – und ob­wohl es in den Bü­chern nie deut­lich ge­macht wurde, sah sie die Schule für He­xe­rei und Zau­be­rei in Schott­land be­hei­ma­tet. Wie Hog­warts hat auch die 1628 er­baute Ge­orge Heriot’s School vier Türme und be­steht aus vier Häu­sern: Grey­fri­ars (was in der Hog­warts-Welt „Huf­fle­puff” wäre), Ra­eburn als „Gryffin­dor”, Castle als „Ra­ven­claw” und Lau­ris­ton als „Sly­the­rin”.

St. Giles Cathedral Edinburgh

St. Gi­les Ca­the­dral (c) pixabay /​ tra­vel­cir­cus

Auf der Royal Mile ge­le­gen, ist die St. Gi­les Ca­the­dral die Haupt­kir­che der Church of Scot­land. Auch hier soll J.K. Row­ling sich In­spi­ra­tion ge­holt ha­ben. Und wer könnte es ihr ver­den­ken? Die be­ein­dru­ckende Ka­the­drale be­sticht im In­ne­ren mit ho­hen De­cken, Stein­bö­gen und ‑wän­den. Mög­li­cher­weise hat diese Ku­lisse ein we­nig das In­nere von Schloss Hog­warts in­spi­riert – man denke da bei­spiels­weise an die „Große Halle”.

The Elephant House

Ele­phant House (c) In­sta­gram /​ ash­leyd­car­r­ion

Das „Ele­phant House” ist ein nied­li­ches Café in Edin­burgh. Ein Ab­ste­cher hier­her darf bei Harry-Pot­ter-Fans kei­nes­falls feh­len. J.K. Row­ling ver­brachte hier näm­lich viel Zeit, als sie ihre Ro­mane schrieb – na­tür­lich mit Blick auf den Grey­fri­ars Kir­ky­ard, der si­cher­lich noch für zu­sätz­li­che In­spi­ra­tion und An­sporn ge­sorgt hat.

Das Café er­kennt man schon von Wei­tem und es wirbt auch mit der Auf­schrift „birth­place of Harry Pot­ter”. Das stimmt al­ler­dings nicht ganz, denn die Idee für die Ge­schichte kam J.K. Row­ling schließ­lich auf ei­ner Zug­fahrt von Man­ches­ter nach Lon­don. Erst spä­ter kam sie zum Schrei­ben ins „Ele­phant House” – aber sie war hier!

Im Café selbst hän­gen an den Wän­den zahl­rei­che Ar­ti­kel über die Au­torin und ih­ren Be­zug zum „Ele­phant House” – auch ein Ab­ste­cher zur Toi­lette lohnt sich. Hier ha­ben un­zäh­lige Fans an den Wän­den ihre Kom­men­tare in sämt­li­chen Spra­chen hin­ter­las­sen, um sich bei J.K. Row­ling da­für zu be­dan­ken, dass sie die Kind­heit vie­ler Le­ser ein­zig­ar­tig ge­macht hat.

Spoon Café

Spoon Café (c) In­sta­gram /​ richi.galeazzi

Was heute das „Spoon Café” ist, war einst das “Nicolson’s”, in dem ein Groß­teil des ers­ten Harry-Pot­ter-Ro­mans ent­stand. Es liegt nur ein paar Stra­ßen vom „Ele­phant House” ent­fernt und war ei­ner von J.K. Row­lings Lieb­lings­plätze zum Schrei­ben. Im Ge­gen­satz zum „Ele­phant House” ist das „Spoon Café” eher un­schein­bar und schmückt sich nicht mit dem Er­folg der Au­torin. Le­dig­lich ein klei­nes Schild an der Au­ßen­fas­sade teilt den Gäs­ten mit, dass J.K. Row­ling hier ei­nige der ers­ten Ka­pi­tel von Harry Pot­ter ge­schrie­ben hat.

The Balmoral Hotel Edinburgh

Bal­mo­ral Ho­tel Edin­burgh (c) pixabay /​ tra­vel­cir­cus

Das Bal­mo­ral Ho­tel in Edin­burgh ist der Ort, an dem al­les en­dete. Als die Be­kannt­heit von J.K. Row­ling wuchs und sie in den Ca­fés und an an­de­ren öf­fent­li­chen Plät­zen im­mer öf­ter an­ge­spro­chen wurde, nahm sie sich ein Zim­mer in dem Fünf-Sterne-Ho­tel. So hat sie hier im Zim­mer 552 auch das letzte Buch der Harry-Pot­ter-Reihe fer­tig ge­schrie­ben.

Nach ei­ge­nen An­ga­ben hat J.K. Row­ling nach dem letz­ten Satz hem­mungs­los ge­weint – aber ha­ben wir das nicht alle? – und eine Fla­sche Cham­pa­gner ge­köpft. Au­ßer­dem si­gnierte sie eine Büste mit den Wor­ten „J.K. Row­ling schrieb in die­sem Raum (552) das Ende von Harry Pot­ter und die Hei­lig­tü­mer des To­des am 11. Jän­ner 2007”.

Ein Handabdruck auf der „Royal Mile”

Royal Mile (c) In­sta­gram /​ ca­ro­li­na­sofiaal­ves

Auf dem Vor­platz der Edin­burgh City Cham­bers ge­gen­über der St. Gi­les’ Ca­the­dral auf der „Royal Mile” kön­nen Fans zwar nicht in J.K. Row­lings Fuß­stap­fen tre­ten, da­für aber ihre Hände mit dem Hand­ab­druck der Au­torin ab­glei­chen. Auf ei­ner Ta­fel mit den Preis­trä­gern des „Edin­burgh Awards” steht seit 2008 auch ihr Name. Der Award ehrt her­aus­ra­gende Bür­ger der Stadt – da darf die er­folg­rei­che Au­torin na­tür­lich nicht feh­len.

Georgian House Hotel in London

Geor­gian House Ho­tel (c) In­sta­gram /​ find.geekspots

Im Geor­gian House Ho­tel in Lon­don er­war­tet Harry-Pot­ter-Fans ein Stück Ma­gie. Ei­nige der Zim­mer sind näm­lich im Harry-Pot­ter-Stil ein­ge­rich­tet und mit Zau­ber­spruch­bü­chern, Kes­seln und Zau­ber­trän­ken de­ko­riert. Na­tür­lich wur­den diese Ele­mente von Schloss Hog­warts in­spi­riert und bie­ten wah­ren Fans ein fan­tas­ti­sches Am­bi­ente. Wer würde nicht ein­mal gerne im Gryffin­dor-Ge­mein­schafts­raum über­nach­ten? Das Geor­gian House Ho­tel bie­tet dar­über hin­aus auch Wal­king Tou­ren zu be­deut­sa­men Harry-Pot­ter-Or­ten in Lon­don an.

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