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    22. Juli 2019

    Städtereise zur Nebensaison: 48 Stunden in Barcelona

    Die spa­ni­sche Metro­pole Bar­ce­lona ist viel zu auf­re­gend, um sie im tou­ris­ti­schen Trubel der som­mer­li­chen Hoch­saison nur „halb­herzig“ zu erleben.

    Gerade in den ruhi­geren Monaten offen­bart die Haupt­stadt Kata­lo­niens bei durch­wegs milden Tem­pe­ra­turen ihr cha­rak­te­ris­ti­sches Wesen, das weit über Tapas und Shop­ping auf den berühmten Ram­blas hin­aus­geht. Hier finden Sie einige Tipps für 48 Stunden im stets quir­ligen Bar­ce­lona – zusam­men­ge­stellt von Gru­potel:

    Tag 1

    Gru­potel Gran Via 678 (c) Gru­potel Hotels & Resorts

    Check-in

    Das sty­li­sche 4* Gru­potel Gran Via 678 liegt mitten in Bar­ce­lonas belebtem Stadt­zen­trum in der Nähe der Plaza Cataluña. Der hotel­ei­gene Park­platz, eine nahe U‑Bahnstation und  meh­rere Bus­hal­te­stellen in unmit­tel­barer Umge­bung ermög­li­chen eine unkom­pli­zierte Anreise. Zum Haus gehören auch ein Freibad, eine Son­nen­ter­rasse und ein Restau­rant mit Bar. Eine Nacht im Dop­pel­zimmer kostet ab 148,50 Euro pro Person.

    Auf den Spuren von Gaudí

    Antoni Gaudí gilt als her­aus­ra­gender Ver­treter des kata­la­ni­schen Moder­nisme und prägte das Stadt­bild nach­haltig. Seine archi­tek­to­ni­sche Sprache ist an und in vielen Gebäuden der Metro­pole erkennbar. Vom Hotel aus sind es nur ein paar hun­dert Meter zum Passeig de Gràcia, wo sich eines der bau­li­chen Glanz­stücke Bar­ce­lonas befindet – die Casa Batlló. Das umge­stal­tete Wohn­haus können die Besu­cher kom­plett von innen besich­tigen.

    Von der Unvoll­endeten zum Unwirk­li­chen

    Zum Pflicht­pro­gramm gehört auch Gaudís berühmte und bis heute nicht fer­tig­ge­stellte Basi­lika Sagrada Familia, rund 20 Fuß­mi­nuten nord­öst­lich von der Casa Batlló. Dank des schach­brett­ar­tigen Stra­ßen­grund­risses muss man dafür eigent­lich nur gera­deaus gehen. Für Kubismus-Fans lohnt sich außerdem ein Besuch des Picasso-Museums, wäh­rend in der Fund­ació Joan Miró im Süden der Metro­pole mehr als 14.000 Werke des kaum weniger berühmten, aber auch in Bar­ce­lona gebo­renen Sur­rea­listen Joan Miró aus­ge­stellt werden.

    Parc Güell (c) Laura-Lee Leh­mann /​​ thetravellette.com

    Post­kar­ten­mo­tive im Parc Güell

    Natur meets Archi­tektur: Bar­ce­­lona-Besu­cher kommen nicht um einen Aus­flug zum Parc Güell herum, der (natür­lich) von Antoni Gaudí kon­zi­piert wurde. Die im Norden des ver­win­kelten Stadt­teils Gràcia gele­gene Park­an­lage ist per Metro und anschlie­ßendem Fußweg in 45 Minuten erreichbar. Von der Aus­sichts­ter­rasse bietet sich der viel­leicht bekann­teste Blick auf die Metro­pole.

    Spa­ni­sche Irr­wege – und end­lich Tapas!

    Rund 30 Bus­mi­nuten außer­halb des Zen­trums liegt der idyl­li­sche Parc del Laberint d’Horta mit einem der wenigen noch erhal­tenen Gar­ten­la­by­rinthe in ganz Europa. Die Besu­cher manö­vrieren sich hier durch 750 Meter form­ge­schnit­tene ita­lie­ni­sche Zypressen oder ent­de­cken die Aus­sichts­ter­rasse zwi­schen zwei Rund­tem­peln. Der Park diente auch als Schau­platz für Teile der Lite­ra­tur­ver­fil­mung „Das Parfum“ aus dem Jahr 2006. Übri­gens: Mitt­wochs und sonn­tags ist der Ein­tritt frei. Zurück in der Innen­stadt, gilt die Carrer de Blai im Viertel Poble Sec als Insider-Tipp: Die vielen Restau­rants ver­kaufen lokal­ty­pi­sche Tapas und Pin­chos ab 1 Euro, dazu gibt‘s Wein oder Bier.

    Tag 2

    Hafen von Bar­ce­lona (c) Spa­ni­sches Frem­den­ver­kehrsamt

    Ruhe­pause an der Playa de la Bar­ce­lo­neta

    Neben dem Hafen liegt das ehe­ma­lige Fischer­viertel Bar­ce­lo­neta. Die direkt angren­zende Strand­pro­me­nade ist bei den Kata­lanen beliebt und lädt zu gemüt­li­chen Spa­zier­gängen mit café con leche und Meer­blick ein. Tipp für Kreu­z­­fahrt-Fans: Die kleine Ein­mün­dung einen Kilo­meter süd­lich pas­sieren alle an- und able­genden Schiffe.

    Vor der Siesta: Mit­tag­essen im Stadt­kern

    Das 1786 eröff­nete „Can Cul­leretes“ ist das älteste Restau­rant der Stadt und liegt in einer Rambla-Neben­­straße auf Hafen­höhe. Wie in vielen anderen Tra­di­ti­ons­kü­chen Bar­ce­lonas landen regio­nale Spe­zia­li­täten und fri­sche Mee­res­früchte nach kata­la­ni­scher Koch­kunst auf dem Teller – und das zu bezahl­baren Preisen. Nicht ver­gessen: Spa­nier machen Siesta. Von 16 bis 21 Uhr ist das Restau­rant geschlossen und an Sonn­tag­abenden bleibt es das auch.

    Mercat de Santa Cate­rina (c) AHM PR

    Markt­be­such und Mit­bringsel

    Im hotel­nahen Viertel La Ribera liegt unter einem bunten, wel­len­för­migen Kera­mik­dach der „Mercat de Santa Cate­rina“. Dort decken sich die Ein­hei­mi­schen mit fri­schem Obst und Oliven, regio­nalen Ölen oder außer­ge­wöhn­li­chen Nasche­reien ein – und die Urlauber mit kuli­na­ri­schen Sou­ve­nirs für die Ver­wandt­schaft zu Hause. Der Mercat beher­bergt auch viele kleine Bars und Restau­rants für den Hunger zwi­schen­durch. Wich­tiger Hin­weis: Sonn­tags sind spa­ni­sche Markt­hallen gene­rell geschlossen.

    Abtau­chen ins Nacht­leben

    Sobald die Dun­kel­heit ein­setzt, zieht es die Kata­lanen ins Zen­trum rund um die Stadt­teile Ciutat Vella und Eixample. Hot­spots wie die Szene-Bar „Slow“ bieten eine große Aus­wahl an Cock­tails und Long­drinks an. Im Ober­ge­schoss locken DJs oder Kon­zerte auf die Tanz­fläche. Latein­ame­ri­ka­ni­sche Rhythmen domi­nieren dagegen im „Antilla“, das tags­über als Tanz­schule und nachts als einer der berühm­testen Salsa-Clubs Bar­ce­lonas bekannt ist. Tipp: Am Mitt­woch, Don­nerstag und Sonntag ist der Ein­tritt kos­tenlos und ein Getränk geht aufs Haus.

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