Katalonien

Geheimtipp Natur: Die magische Frühlingsblüte in Katalonien

„Al­car­ràs” – der Ge­win­ner-Film der Ber­li­nale 2022 aus Spa­nien – zeigt ein­drück­lich die ma­gi­sche Land­schaft der Obst­plan­ta­gen im Süd­wes­ten Ka­ta­lo­ni­ens. Wer diese nicht nur als Film er­le­ben möchte, hat jetzt die Mög­lich­keit, die Schön­heit und Nost­al­gie des ka­ta­la­ni­schen Land­le­bens wäh­rend der Früh­lings­blüte haut­nah zu er­le­ben.

Das Film­drama von Re­gis­seu­rin Carla Si­món fängt die leuch­ten­den Far­ben der brau­nen Erde, der grü­nen Bäume und der ro­sa­ro­ten Früchte ein und bringt die Es­senz der land­wirt­schaft­lich ge­präg­ten Re­gion zwi­schen den Py­re­näen und dem Mit­tel­meer zu den Zu­schau­ern vor der Lein­wand.

Man­del­blüte (c) pixabay

Si­món pflegt da­bei eine ganz be­son­dere Be­zie­hung zu ih­rer Hei­mat Ka­ta­lo­nien und zu den Men­schen. Ihr Groß­va­ter be­trieb eine Pfir­sich­plan­tage in Al­car­ràs, wo sie als Kind ihre Fe­rien ver­brachte. Diese prä­gen­den Er­in­ne­run­gen mo­ti­vier­ten sie schließ­lich dazu, dem Land und sei­nen Ein­woh­nern den Film „Al­car­ràs” zu wid­men.

Zu se­hen ist in ih­rem Film da­her auch ein et­was an­de­res Ka­ta­lo­nien, das den meis­ten Rei­sen­den bis­her ver­bor­gen blieb, wenn sie sich nur auf die Me­tro­pole Bar­ce­lona be­schränk­ten. Wer ge­nau die­ses Ka­ta­lo­nien selbst mit dem Miet­wa­gen ken­nen­ler­nen möchte, kann das prin­zi­pi­ell das ganze Jahr über tun.

Man­del­blüte (c) pixabay

Die beste Zeit da­für ist aber zwei­fel­los der ge­rade be­gin­nende Früh­ling. Denn in die­ser Jah­res­zeit ist die ge­samte Re­gion zwi­schen der Pro­vinz­haupt­stadt Lleida und dem Ebro-Delta vom Spek­ta­kel der Früh­lings­blüte ge­prägt. Be­gin­nend mit der Man­del­blüte über die Pfir­sich­blüte bis zur Kirsch­blüte, die bis in den Mai hin­ein­reicht, ver­wan­delt sich das Land dann in ein be­ein­dru­cken­des Blü­ten­meer.

Un­ter dem Pro­jekt „Frui­tu­risme” möchte die Ort­schaft Ai­tona – etwa 20 Ki­lo­me­ter süd­west­lich von Lleida ge­le­gen – die­ses Na­tur­wun­der so­wie die Ge­schichte und den Reich­tum des Obst­an­baus in die Welt hin­aus­tra­gen. Ne­ben ge­führ­ten Tou­ren bie­tet „Frui­tu­risme” auch the­ma­ti­sche Rou­ten, mit de­nen das Pan­orama der Obst­plan­ta­gen und des Flus­ses Segre auf ei­gene Faust ent­deckt wer­den kann. Sie sind zwi­schen vier und zehn Ki­lo­me­ter lang und füh­ren über­wie­gend über fla­ches Ter­rain rund um Ai­tona.

www.katalonien-tourismus.de /​ www.catalunya.com /​ www.act.cat

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