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Japan: Neue ungewöhnliche Hotels in Tokyo

In To­kyo pul­siert das Le­ben. Auch der Ho­tel­markt er­fin­det sich stets neu. Im tren­di­gen Stadt­vier­tel Shi­buya er­öff­nete zum Bei­spiel so­eben ein Kap­sel­ho­tel, das aus­schließ­lich für (kos­ten­be­wusste) Frauen ge­dacht ist – und ein ex­klu­si­ver Ryo­kan ver­spricht au­then­ti­sche ja­pa­ni­sche Gast­freund­schaft.

„Women Only“: Stylisches Kapselhotel im Trendviertel

(c) Na­des­hiko Ho­tel Shi­buya

Tra­di­tio­nell über­nach­ten Män­ner in ja­pa­ni­schen Kap­sel­ho­tels, da sie häu­fig als Busi­ness-Ho­tels fun­gie­ren. Eine er­fri­schende Al­ter­na­tive ist das kürz­lich er­öff­nete Na­des­hiko Ho­tel Shi­buya am Shi­buya Bahn­hof. In der güns­ti­gen und zen­tral ge­le­ge­nen Un­ter­kunft blei­ben Frauen näm­lich un­ter sich.

Dem an­mu­ti­gen ja­pa­ni­schen Frau­en­ideal kom­men sie bei­spiels­weise beim Tra­gen des kos­ten­lo­sen yu­kata Ba­de­man­tels oder der tabi So­cken mit ab­ge­teil­tem gro­ßem Zeh nahe. Zu­dem kön­nen sie die ja­pa­ni­sche Ba­de­kul­tur ze­le­brie­ren und im Furo-Bad beim Duft von Hi­noki, Yuzu und Shoubu ent­span­nen. Eine Über­nach­tung in ei­nem der 24 Ko­kon-Bet­ten kos­tet ab 60 Euro, das Ser­vice-Per­so­nal spricht Eng­lisch.

Der erste Luxus-Ryokan in Tokyo

Ho­shi­noya To­kyo Ho­tel (c) Ho­shino Re­sorts Inc

Ab so­fort hat auch das ex­klu­sive, nur 84 Zim­mer um­fas­sende Ho­shi­noya To­kyo Ho­tel im Ge­schäfts­vier­tel Ote­ma­chi ge­öff­net. Hier wohnte einst die Kaste der Sa­mu­rai, de­ren Ge­schichte die Ge­gend bis heute prägt. Das Ho­shi­noya To­kyo ist im Stil ei­nes tra­di­tio­nell ja­pa­ni­schen Ho­tels ein­ge­rich­tet – ei­nes so­ge­nann­tes Ryo­kan. Diese Gast­häu­ser sind für eine Groß­stadt un­ge­wöhn­lich, da sie üb­li­cher­weise nur in­mit­ten der Na­tur zu fin­den sind.

Die Gäste kön­nen in dem Neu­bau das au­then­ti­sche Ja­pan in ei­ner be­son­ders lu­xu­riö­sen Va­ri­ante er­le­ben, sich in groß­zü­gi­gen, mit Ta­tami-Mat­ten aus­ge­leg­ten Zim­mern er­ho­len und eine re­gio­nale Kü­che mit Ge­rich­ten aus lo­ka­len Zu­ta­ten ge­nie­ßen. Au­ßer­dem lo­cken heiße Quel­len zur Ent­span­nung in das Spa. Auf je­der Etage steht eine Lounge be­reit, die aus­schließ­lich den auf die­ser Ebene woh­nen­den Gäs­ten vor­be­hal­ten ist. Preis: ab 615 Euro pro Zim­mer.

Hotel für Selbstversorger beim alten Fischmarkt

(c) To­kyu Stay Ginza Ho­tel

Im le­ben­di­gen Ginza sind zahl­rei­che Ge­schäfte zu fin­den – alt­ein­ge­ses­sene Lä­den ebenso wie Lu­xus­mar­ken aus dem In- und Aus­land. Be­rühmt ist das Wa­ren­haus Mit­suko­shi, das mit dem Wako-Uh­ren­turm ein Wahr­zei­chen die­ses Stadt­vier­tels auf dem Dach trägt. Nur ei­nen Kat­zen­sprung vom U‑Bahnhof Hi­ga­shi-ginza ent­fernt, be­grüßt hier ab so­fort das neue To­kyu Stay Ginza Ho­tel seine Gäste.

Alle Zim­mer ver­fü­gen über Wasch­ma­schi­nen, Trock­ner und eine Mi­kro­welle. Dank ei­ner kom­plett aus­ge­stat­te­ten Koch­ni­sche er­lau­ben ei­nige Zim­mer auch die Selbst­ver­sor­gung. Zu­sam­men mit dem kürz­lich er­öff­ne­ten Ein­kaufs­zen­trum To­kyu Plaza Ginza re­prä­sen­tiert das Ho­tel die kon­ti­nu­ier­li­che Ent­wick­lung des mo­der­nen Ginza. Da­für wird nun üb­ri­gens so­gar der his­to­ri­sche und längst le­gen­däre Fsukiji-Fisch­markt im No­vem­ber in ei­nen Neu­bau im Stadt­teil To­yosu um­zie­hen.

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