Graz / Uhrturm (c) Graz Tourismus / Tom Lamm

Harry’s Home: Die Highlights von Graz in 48 Stunden

„Eu­ro­päi­sche Kul­tur­haupt­stadt“ und „UNESCO City of De­sign“ sind nur zwei von vie­len klang­vol­len Ti­teln, mit de­nen sich Graz zu Recht schmü­cken durfte und darf. Die stei­ri­sche Lan­des­haupt­stadt hat aber nicht nur für Kunst- und De­sign-In­ter­es­sierte, son­dern auch für Fa­mi­lien und Out­door-Fans al­ler­lei zu bie­ten.

Wie man es schafft, in nur zwei Ta­gen die High­lights zu se­hen? Hier fin­den Sie die bes­ten Tipps für ei­nen klei­nen Städ­te­trip nach Graz. Zu­sam­men­ge­stellt hat sie das Harry’s Home Ho­tel Graz.

An­läss­lich sei­nes zehn­jäh­ri­gen Ju­bi­lä­ums hat das De­sign-Haus ein Pa­ckage ge­schnürt, das im­mer am Wo­chen­ende zum Pau­schal­preis von 98 Euro pro Per­son an­ge­bo­ten wird. Darin ent­hal­ten sind zwei Über­nach­tun­gen in­klu­sive Früh­stücks­buf­fet mit re­gio­na­len Pro­duk­ten so­wie ein Drei-Gang-Abend­menü im stei­risch-ita­lie­ni­schen Ho­tel­re­stau­rant „Va­len­tina“.

Tag 1

Graz /​ Nach­hal­tig pro­du­zierte Mode im „Kwirl“ (c) Graz Tou­ris­mus /​ Harry Schif­fer

- Rauf auf den Schloss­berg. Wer die Eu­ro­päi­sche Kul­tur­haupt­stadt des Jah­res 2003 ken­nen­ler­nen will, ver­schafft sich auf dem Uhr­turm am Schloss­berg den ers­ten Über­blick und schaut über die Dach­land­schaft der In­nen­stadt auf die Mur­insel und das Kunst­haus. Wem die knapp 300 Stu­fen zum Uhr­turm zu sport­lich sind, nimmt die Schloss­berg­bahn oder den „glä­ser­nen Lift“.

- Shop­ping im Krea­tiv-Vier­tel. Wie­der un­ten in der Alt­stadt an­ge­kom­men, geht’s zum Ein­kaufs­bum­mel: Das zen­tral ge­le­gene „Lend­vier­tel“ rund um das Kunst­haus ist ein Hot­spot für De­sign-Lieb­ha­ber. Im Trend sind der­zeit Up­cy­cling-Bou­ti­quen wie das „Hei­den­spaß“ und das „Kwirl“ mit Ta­schen, Schmuck oder Mode. Auf Fair-Trade-Ware hat sich auch der „Chic Ethic Shop“ spe­zia­li­siert. Ein Must für Fa­shio­nis­tas ist zu­dem ein Ab­ste­cher zum Gra­zer Kauf­haus „Kas­t­ner & Öh­ler“ in der Sack­gasse.

- Lunch über den Dä­chern. Die „K&Ö“-Dachterrasse mit dem „Ta­gescafé Frei­blick“ bie­tet nicht nur ei­nen schö­nen Pan­ora­ma­blick auf die Alt­stadt, son­dern auch Drinks und eine Mit­tags­kü­che. Auf die er­folg­rei­che Shop­ping­tour sto­ßen die Be­su­cher am bes­ten mit ei­nem „Hugo Royal“ – dem Haus-Cock­tail aus Cham­pa­gner und Ho­lun­der­si­rup – an. An­schlie­ßend kom­men ein­hei­mi­sche Ge­richte wie Ei­er­schwam­merl-Gu­lasch oder leichte Kost wie Fa­la­fel-Schafs­käs-Spieß auf den Tisch.

Graz /​ Mur­insel (c) Graz Tou­ris­mus /​ Harry Schif­fer

- Kul­tur-Tour an der Mur. Die Mur­insel war einst nur als tem­po­rä­res Pro­jekt ge­dacht, hat sich aber zu ei­ner Dau­er­at­trak­tion für Kin­der und Er­wach­sene ent­wi­ckelt. Der New Yor­ker Künst­ler Vito Ac­conci rea­li­sierte hier ei­nen schwim­men­den Pon­ton in Form ei­ner of­fe­nen Mu­schel auf dem Fluss. Die Kin­der spie­len in ei­nem drei­di­men­sio­na­len La­by­rinth, wäh­rend die Er­wach­se­nen im „In­sel-Café“ ent­span­nen.

Nur ein paar Mi­nu­ten wei­ter ste­hen im Lan­des­zeug­haus die Har­ni­sche und Waf­fen der mit­tel­al­ter­li­chen Rit­ter in Reih und Glied. Auf fünf Eta­gen war­ten nicht we­ni­ger als 32.000 Ex­po­nate. Bleibt nach­mit­tags noch Zeit, lohnt ein Be­such im UNESCO-Welt­kul­tur­erbe Schloss Eg­gen­berg mit sei­ner be­deu­ten­den Gar­ten­an­lage oder im Uni­ver­sal­mu­seum Jo­an­neum – mit mehr als 4,5 Mil­lio­nen Ex­po­na­ten im­mer­hin das zweit­größte Mu­seum Ös­ter­reichs.

- Ape­ri­tif am Glo­cken­spiel­platz. Ehe sich die Graz-Be­su­cher zu ih­rem Abend­essen ins Ho­tel-Re­stau­rant zu­rück­zie­hen, las­sen sie den City-Tag am bes­ten noch bei ei­nem ers­ten Ape­ri­tif kurz Re­vue pas­sie­ren – zum Bei­spiel bei ei­nem „Wei­ßen Sprit­zer“ in den Lo­ka­len am Glo­cken­spiel­platz.

- Dance the night away. Gleich nach dem Din­ner fängt die Party an. Das „Park­house“ – un­ter­ge­bracht in ei­nem denk­mal­ge­schütz­ten Pracht­bau im Stadt­park – ist nach wie vor eine der an­ge­sag­tes­ten Adres­sen im Gra­zer Nacht­le­ben. Von dort geht es wei­ter ins Uni­vier­tel oder ins „Ber­mu­da­drei­eck“ rund um den Glo­cken­spiel­platz. Ge­tanzt wird auch bei Club­bings in der Post­ga­rage oder im „PPC“ am Stadt­park. Ein Muss nach Mit­ter­nacht ist der Stopp an ei­nem Würs­tel­stand am Diet­rich­stein­platz.

Tag 2

Harry’s Home Ho­tel Graz (c) Harry’s Home Ho­tels

- Wan­dern, Golf und „Ter­mi­na­tor“. Tag 2 ist für das Gra­zer Um­land re­ser­viert. Die Wan­de­rer fin­den ent­lang der Mur oder am Gra­zer Haus­berg „Schö­ckl“ be­son­ders reiz­volle Wege, wäh­rend Gol­fer auf der Dri­ving Range der „Mo­dern Golf Aca­demy“ am Klo­cker­hof ihre Bälle schla­gen. Die Film­fans in­ter­es­sie­ren sich viel­leicht noch mehr für „Ter­mi­na­tor“ Ar­nold Schwar­zen­eg­ger. Das Mu­seum in sei­nem Ge­burts­haus in Thal bei Graz – ein ehe­ma­li­ges Forst­haus aus dem Jahr 1806 – bie­ten ei­nen Ein­blick in Kind­heit und Kar­riere des Welt­stars.

- Zum Ab­schluss in den Bu­schen­schank. Als Be­loh­nung für die Aus­flüg­ler winkt zum Ab­schluss eine Brettl­jause in ei­ner der vie­len Gra­zer Bu­schen­schan­ken – wie zum Bei­spiel dem „Schaar“ in Graz-Wal­ten­dorf oder dem „Bucherl­hof“ in Gram­bach. Bei ei­nem Glas Weiß­wein aus der Stei­er­mark kann das Wo­chen­ende vol­ler Kul­tur, Kunst und Ku­li­na­rik ge­büh­rend aus­klin­gen.

Harry’s Home Ho­tel Graz /​ Busi­ness Stu­dio (c) Harry’s Home Ho­tels

Mit ih­rem in­no­va­ti­ven Bau­kas­ten­prin­zip bie­ten die fünf ak­tu­el­len Harry’s Home Ho­tels eine Fülle an in­di­vi­du­ell zu­buch­ba­ren Mo­du­len – dar­un­ter bei­spiels­weise das täg­li­che Früh­stück, den Wä­sche­ser­vice, die Fre­quenz der Zim­mer­rei­ni­gung oder die Es­pres­so­ma­schine auf dem Zim­mer. Grün­der der in­ha­ber­ge­führ­ten Bud­get-De­sign­ho­tels ist Ha­rald Ultsch. Er ent­stammt ei­ner re­nom­mier­ten Inns­bru­cker Ho­te­liers­fa­mi­lie, die schon seit mehr als 100 Jah­ren das Bou­tique Ho­tel Schwar­zer Ad­ler be­sitzt und be­treibt.

Ende der 1980er-Jahre über­nahm er zu­sam­men mit sei­ner Frau Sonja So­phie die Lei­tung des Tra­di­ti­ons­be­triebs. 2013 eta­blier­ten sie in der Ti­ro­ler Lan­des­haupt­stadt das aD­LERS De­sign Ho­tel. Nach Graz (2006), Linz (2009), Dorn­birn (2010) und Wien (2012) er­öff­nete Ultsch 2015 in Mün­chen sein ers­tes Haus au­ßer­halb der ös­ter­rei­chi­schen Lan­des­gren­zen. Wei­tere Pro­jekte sind in Pla­nung. Nä­here In­for­ma­tio­nen zum Ju­bi­lä­ums-Pa­ckage sind un­ter www.harrys-home.com/graz/10jahre zu fin­den.

Harry’s Home Ho­tel Graz (c) Harry’s Home Ho­tels