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    21. Juli 2019

    Island: Zehn Orte zum Baden im Zwiebel-Look

    Mit Island ver­binden die meisten Men­schen wind- und was­ser­feste Klei­dung. An Bade­sa­chen denken hin­gegen nur wenige, wenn sie den Koffer packen. Doch genau die sollte man bei einem Island-Urlaub kei­nes­falls ver­gessen.

    Im Hot Pot (c) WOW air
    Im Hot Pot (c) WOW air

    Die islän­di­sche Low Cost-Air­­line WOW air hat gleich zehn Orte zusam­men­ge­stellt, die eine Reise nach Island zu einem Bade­ur­laub machen. Von einem ent­spannten Bad in einem heißen Höh­lensee bis zum Wel­len­reiten am Polar­kreis hat die Insel im hohen Norden defi­nitiv auch für Was­ser­ratten viel zu bieten.

    Ab 99 Euro bringt WOW air die Rei­senden der­zeit ab Berlin, Düs­sel­dorf und Stutt­gart auf die Bade­insel.

    01 /​​ Baden im „Hot Pot“: Die Bade­kultur ist auf Island ähn­lich stark aus­ge­prägt wie im antiken Rom. Fast jedes Dorf hat ein kleines, geo­thermal beheiztes Freibad. Dort – in den soge­nannten „Hot Pots“ – treffen sich die Isländer zum Ent­spannen und Trat­schen.

    Secret Lagoon (C) WOW air
    Secret Lagoon (C) WOW air

    02 /​​ Open-Air-Bade­­wanne: Die Secret Lagoon, rund ein­ein­halb Stunden öst­lich von Reyk­javík gelegen, wird schon seit mehr als hun­dert Jahren von den Islän­dern als rie­sige Bade­wanne genutzt. Heiße Quellen füllen nahe dem Ort Fludir einen kleinen, Ende des 19. Jahr­hun­derts künst­lich ange­legten See mit kon­stant 40 Grad warmem Wasser. Damit ist die Secret Lagoon der älteste Swim­ming­pool Islands.

    03 /​​ Tau­chen zwi­schen den Kon­ti­nenten: Island liegt genau zwi­schen zwei tek­to­ni­schen Platten. An der Stelle, an der die Eura­si­sche und die Nord­ame­ri­ka­ni­sche Platte aus­ein­an­der­driften, hat sich die mit Schmelz­wasser gefüllte Silfra-Spalte gebildet. Durch das glas­klare Wasser und die spek­ta­ku­lären Lava­for­ma­tionen ist sie ein beliebtes Tauch- und Schnor­chel­re­vier.

    Höhle Grjótagjá (c) WOW air
    Höhle Grjó­tagjá (c) WOW air

    04 /​​ Heißer Höh­lensee: In der Höhle Grjó­tagjá im Nord­osten der Insel hat sich ein unter­ir­di­scher See gebildet. Auch hier bewirkt die geo­ther­male Akti­vität ein Auf­heizen des Was­sers. Beson­ders populär war das Grot­tenbad von den 1950er- bis in die 1970er-Jahre.

    Danach heizte die stei­gende geo­ther­male Akti­vität das Wasser auf mehr als 60 Grad Cel­sius an, was Baden unmög­lich machte. Später senkte sich aber die Was­ser­tem­pe­ratur wieder – und seit 2004 ist die Bade­höhle erneut frei­ge­geben.

    Surfen am Polarkreis (c) WOW air
    Surfen am Polar­kreis (c) WOW air

    05 /​​ Wel­len­reiten am Polar­kreis: Surfen bei 20 Grad Cel­sius Was­ser­tem­pe­ratur kann jeder. Wer einen wirk­lich exo­ti­schen Surf­spot sucht, ist auf Island richtig. Wind und Wellen machen aus der Insel am Polar­kreis ein Surf-Para­­dies. Dabei sind die Was­ser­tem­pe­ra­turen auch noch im Sep­tember zwei­stellig.

    06 /​​ Baden in heißen Flüssen: An vielen Stellen auf Island dampft es, aber es müssen nicht immer rau­chende Vul­kan­schlote sein. Manchmal quillt auch bade­taug­lich warmes Wasser aus der Erde. Nur eine knappe Stunde von Reyk­javík ent­fernt, liegt zum Bei­spiel das Reyk­ja­dalur, das „Dampftal“, aus dem ein warmer Fluss ent­springt, in dem man gemüt­lich ent­spannen kann.

    Strand von Nauthólsvík (c) WOW air
    Strand von Nau­thólsvík (c) WOW air

    07 /​​ Schwimmen im Polar­meer: Auch im Meer baden können Island-Besu­cher. In der Bucht Nau­thólsvík in Reyk­javík wurde 2001 ein geo­ther­maler Strand ange­legt. Heißes Wasser strömt dort in die Mee­res­bucht, die mit Stein­wänden umrandet ist. Daher bleibt die Was­ser­tem­pe­ratur kon­stant bei rund 15 bis 19 Grad Cel­sius.

    Der Sand für den Strand wurde aus Marokko impor­tiert. Neben der kleinen Bucht gibt es auf dem Gelände noch Hot Pots, ein Dampfbad und einen Kiosk.

    08 /​​ Baden im Bergsee: Rund 180 Kilo­meter öst­lich der Haupt­stadt liegt der vul­ka­nisch geprägte und ber­gige Land­strich Land­man­nal­augar. Die unter Natur­schutz ste­hende Gegend gilt als Wan­der­pa­ra­dies und ist reich an heißen Quellen. Ein Bad in ihnen tut beson­ders nach einer aus­ge­prägten Wan­der­tour gut.

    Blaue Lagune (c) WOW air
    Blaue Lagune (c) WOW air

    09 /​​ Kur­z­­bahn-Schwimmbad: Seit mehr als 90 Jahren emp­fängt das Freibad Sel­ja­vall­alaug im Süden der Insel seine sport­li­chen Gäste. Mit seinen 25 Meter langen Bahnen hat das Schwimmbad Kur­z­­bahn-Aus­­­maße. In den Anfangs­jahren fand hier Schwimm­un­ter­richt für Schüler statt. Der Ein­tritt ist frei, die Nut­zung erfolgt aber auf eigene Gefahr.

    10 /​​ Blaue Lagune: Eine der bekann­testen Sehens­wür­dig­keiten Islands ist die Bláa Lonið, die „Blaue Lagune“. Das große, künst­lich ange­legte Ther­mal­freibad nahe des inter­na­tio­nalen Flug­ha­fens Keflavík liegt in einer Lava­senke, umgeben von den typi­schen Lava­fel­dern. Das Wasser ver­dankt seine blau-weiße Farbe der in ihm ent­hal­tenen Kie­sel­säure.

    Die Was­ser­tem­pe­ratur im Ther­malbad beträgt rund 40 Grad Cel­sius. Ins­ge­samt hat der Badesee eine Fläche von 5.000 Qua­drat­me­tern, was knapp drei Eis­ho­­ckey-Spiel­­fel­­dern ent­spricht.

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