Agro Millo: Die Renaissance des Olivenöls in Istrien

Wenn Is­tri­ens Oli­ven­öle heute wie­der zu den bes­ten der Welt zäh­len, so ist Val­ter Smi­l­o­vic mit Agro Millo ei­ner der Weg­be­rei­ter die­ser Re­nais­sance. Nun setzt er mit ei­ner neuen High-Tech-Oli­ven­öl­mühle er­neut Ak­zente.

Val­ter Smi­l­o­vic gilt als der er­fah­renste und beste „Oli­ven­öl­mül­ler“ Is­tri­ens. Be­reits 1996 hat er seine erste Mühle er­wor­ben, die neue An­lage ist nun be­reits die vierte. Als Pio­nier auf der kroa­ti­schen Adria-Halb­in­sel pro­du­ziert er nicht nur sein ei­ge­nes Oli­venöl, son­dern auch die viel­fach aus­ge­zeich­ne­ten Spit­zen­öle vie­ler re­nom­mier­ter Pro­du­zen­ten aus Is­trien wie Ipsa, Franco Ba­siaco, Belci-Me­loto oder Stan­cija Me­ne­ghetti, um nur ei­nige zu nen­nen. Auch die Top-Win­zer Clai und Kozlo­vic las­sen ihr Oli­venöl bei Agro Millo pro­du­zie­ren.

Mit der neuen High-Tech-An­lage er­folgt die Her­stel­lung des Oli­ven­öls künf­tig in ei­nem kon­ti­nu­ier­li­chen Zy­klus. In ei­nem ein­zi­gen Ar­beits­gang wer­den die Oli­ven vom Laub ent­fernt, ge­wa­schen, ge­trock­net, zer­mah­len und die Oli­ven­pasta an­ge­rührt. Da­nach wird nicht ge­presst, son­dern das Oli­venöl mit ei­nem hoch­mo­der­nen „Zwei-Pha­sen-De­can­ter“, ei­ner Art Zen­tri­fuge, „kalt ex­tra­hiert“.

Das Er­geb­nis sind zwei be­son­ders fruch­tige, kräf­tige und cha­rak­ter­volle Oli­ven­öle mit ei­nem ho­hen An­teil an ge­sund­heits­för­dern­den Po­ly­phe­n­o­len, die zur ab­so­lu­ten Welt­klasse zäh­len. Her­ge­stellt wird ein rein­sor­ti­ges und mit­tel­schar­fes „Oli­venöl der Sorte Fran­toio“, das per­fekt zu Fisch und Ge­müse passt, und ein Blend aus Fran­toio, Leccino, Pen­do­lino, Mo­raiolo, Istarska Bje­lica so­wie klei­nen An­tei­len an Pi­cho­line, Buza und Kar­bo­naca. Die­ses aus­ge­gli­chene Oli­venöl mitt­le­rer Schärfe lässt sich uni­ver­sell ein­set­zen.

Ins­ge­samt ver­fügt Agro Millo über sie­ben Hektar aus­ge­pflanzte Flä­che mit rund 2.000 Oli­ven­bäu­men und ei­ner Jah­res­pro­duk­tion von rund 7.000 bis 8.000 Li­ter Öl. Die Ernte hat üb­ri­gens be­reits be­gon­nen. Is­trien ist da­mit auf der nörd­li­chen Erd­halb­ku­gel jene Re­gion mit dem frü­hes­ten Ern­te­be­ginn – rund drei bis vier Wo­chen vor Ita­lien, Spa­nien und Grie­chen­land. Der Ver­trieb für Ös­ter­reich er­folgt über Ve­ro­nelli Oli­ven­öle in Mond­see. In­for­ma­tio­nen zu Agro Millo gibt es un­ter www.agro-millo.hr.