Fünf herausragende Tourismusprojekte zeigen die Kreativität, die kulturelle Vielfalt und die Innovationskraft, die den Erfolg der kanadischen Provinz Alberta als Reiseziel vorantreiben.
Alberta erlebt derzeit einen beispiellosen Aufschwung im Tourismus. Die Einnahmen übersteigen das nationale Wachstum um ein Vielfaches, Besucherzahlen und Ausgaben erreichen Rekordwerte und eine Welle spannender neuer Entwicklungen kündigt sich in der gesamten Provinz an.
Rural Rivers im Sturgeon County
Das Outdoor-Unternehmen Rural Rivers hat sich auf Kanu- und Kajaktouren entlang des Sturgeon River spezialisiert. Im vergangenen Winter wurde das Angebot um sogenannte „MoonBike-Touren” erweitert, bei denen sich die Gäste mit elektrischen Schneemobilen der neuen Generation, die leicht, leise und umweltfreundlich sind, entlang des Flusses begeben können.
Im Rahmen ihres Abenteueraufenthaltes im Gebiet zwischen dem Sturgeon River und dem North Saskatchewan River sollen den Gästen ab Herbst 2025 auch ganzjährig nutzbare, beheizte Off-Grid-Cabins zur Verfügung stehen. Damit wird ein bedeutender Beitrag zum Wachstum indigener Tourismusangebote geleistet, denn Rural Rivers wird vom Volk der Métis geführt.
Zuwachs auf dem Alberta Ale Trail
Der „Alberta Ale Trail” ist eine Initiative, die Besucher auf genussvolle Entdeckungsreisen durch die Provinz Alberta mitnimmt – immer entlang sorgfältig kuratierter Routen, die lokale Brauereien mit landschaftlichen Highlights, kulinarischen Erlebnissen und authentischen Begegnungen verbinden.
Eine neue offizielle Route des Projekts lädt nun dazu ein, den Süden der Provinz zu erkunden – entlang des Highway 3 von Crowsnest Pass bis Lethbridge. In sechs Tagen erleben die Reisenden historische Prärie-Regionen, beeindruckende Naturkulissen und lebendige Handwerkskultur. Zwischen Stopps in Brauereien wartet eine regionale Küche, die Tradition und Moderne verbindet, aber auch Abenteuer und Genuss kommen nicht zu kurz.
Saddle Hill Ranch Cabins
Dieses innovative Projekt verwandelt alte Getreidesilos in einzigartige Ranch-Unterkünfte mit spektakulärem Ausblick. Die familiengeführte Saddle Hill Ranch liegt direkt am Castle River im Süden Albertas nahe dem Waterton Lakes National Park. Die Gäste haben privaten Zugang zum Fluss vor einer Naturkulisse, in der meist nicht mehr als das Rauschen des Wassers zu hören ist.
Das Familienunternehmen engagiert sich mit großer Leidenschaft für die lokale Gemeinschaft. Dazu gehört auch die Unterstützung talentierter Künstler aus der Region. In jeder der gemütlichen Hütten finden die Gäste daher sorgfältig ausgewählte Kunstwerke, die das kreative Schaffen in Südalberta widerspiegeln.
Granary Road als Ganzjahresdestination
Die beliebte Familien- und Genussdestination Granary Road nahe Calgary ist bekannt als Bauernhof-Abenteuer und Lernpark mit Outdoor- und Indoor-Erlebnissen, einem Streichelzoo, Fahrrad-Golf, einem Markt mit lokalen Produkten sowie Spiel- und Lernstationen zu Themen wie Landwirtschaft, Insekten und Ökosystemen.
Nun lädt das neu eröffnete „Discovery Center” mit mehr als 30 interaktiven Agrar-Erlebnisstationen ein, die landwirtschaftlichen Wurzeln Albertas hautnah zu entdecken. Beim immersiven Indoor-Landwirtschaftserlebnis warten VR-Traktoren, Milchsimulatoren, Tunnel, Trampoline und ein funktionierender Farm-Bot darauf, entdeckt zu werden.
Everwild – Nordic Spa von Canmore
Mit dem Everwild eröffnet Canmore im Herbst sein erstes von der Natur inspiriertes Nordic Spa. Auf über 4.000 Quadratmetern entsteht ein exklusives Outdoor-Wellnesserlebnis aus einheimischen Materialien mit Restaurant und traumhafter Bergkulisse. Der ganzheitliche Wellnessansatz soll zur Entspannung, Revitalisierung und Ausgeglichenheit beitragen und eine tiefere Verbindung zur Natur fördern. Das Spa wird von Basecamp Resorts betrieben – in direkter Anbindung an das MTN House Hotel.
Autorin: Elisabeth Kapral
Als Juristin hat Elisabeth gelernt, exakt zu formulieren. Das kommt ihr jetzt zugute, wenn sie für travel4news schreibt. Worüber sie schreibt, weiß sie dabei ganz genau, denn sie hat bereits 108 der 193 in der UNO vertretenen Länder besucht – und viele von ihnen auch mehrfach.