Geothermalbad Forest Lagoon: Neues Highlight im Norden von Island

Nahe Aku­reyri in Nor­dis­land hat ein neues Geo­ther­mal­bad mit­ten im Wald von Vaðlas­kó­gur er­öff­net. Die „Fo­rest Lagoon” ist wun­der­schön ein­ge­bet­tet in die Na­tur, um­ge­ben von Bir­ken und Kie­fern, und bie­tet ei­nen be­ein­dru­cken­den Blick auf ei­nen der längs­ten Fjorde der In­sel – den Ey­jaf­jörður.

Die In­nen­be­rei­che des neuen Geo­ther­mal­bads der bei­den In­ha­ber Sig­rí­ður Ham­mer und Finnur Aðalb­jörns­son wur­den in den Fel­sen ge­hauen. Das her­un­ter­trop­fende Was­ser aus den Ge­steins­schich­ten prä­sen­tiert die na­tür­li­che Ur­sprungs­kraft. Aku­reyri bie­tet da­mit ne­ben ei­ni­gen an­de­ren High­lights ab so­fort auch ei­nen er­hol­sa­men Rück­zugs­ort – nur we­nige Au­to­mi­nu­ten vom Zen­trum ent­fernt.

Forest Lagoon
(c) Fo­rest Lagoon

Der 1.300 Qua­drat­me­ter große Kom­plex um­fasst zwei In­fi­nity-Pools mit Blick auf den Ey­jaf­jörður. Das grö­ßere Be­cken ist 530 Qua­drat­me­ter groß, wäh­rend das klei­nere 53 Qua­drat­me­ter misst. Beide wer­den mit geo­ther­mi­schem Was­ser be­heizt, das aus dem na­hen Ge­birgs­zug Vaðla­heiði stammt. Es wurde bei ei­nem Tun­nel­pro­jekt ent­deckt und ver­folgt nun mit sei­ner Heil­kraft ei­nen hö­he­ren Zweck.

Ein Re­stau­rant, zwei Swim-up Bars, ein kal­tes Be­cken und eine Sauna run­den das An­ge­bot der von Ba­salt Ar­chi­tects de­sign­ten „Fo­rest Lagoon” ab. Für ei­nen Snack am Ka­min im haus­ei­ge­nen Bis­tro bie­tet der Blick auf den Ey­jaf­jörður und Aku­reyri ei­nen be­son­de­ren Rah­men. Die An­lage kann bis zu 200 Be­su­cher gleich­zei­tig auf­neh­men und ist täg­lich von 10 bis 24 Uhr ge­öff­net.

(c) Fo­rest Lagoon

Schon der Weg zur „Fo­rest Lagoon” ist ein Er­leb­nis der be­son­de­ren Art: Die Gäste spa­zie­ren ein paar Me­ter durch den Wald Vaðlas­kó­gur und er­ha­schen nach und nach ei­nen bes­se­ren Blick auf das mit Holz ver­klei­dete Ge­bäude des Spas am Berg­hang.

Die Fo­rest Lagoon liegt we­ni­ger als drei Ki­lo­me­ter von Aku­rey­ris Stadt­zen­trum ent­fernt und ist mit dem Auto oder auch zu Fuß gut er­reich­bar. Zu­dem be­fin­den sich Ho­tels und wei­tere Un­ter­künfte in un­mit­tel­ba­rer Nähe. Sie kön­nen in we­ni­ger als 25 Mi­nu­ten zu Fuß er­reicht wer­den.

Ti­ckets kön­nen über die Web­site der „Fo­rest Lagoon” ge­bucht wer­den. Ein ein­zel­ner Ein­tritt kos­tet rund 43 Euro. Ein Kom­bi­ti­cket, das den Ein­tritt für zwei Per­so­nen plus zwei Ge­tränke aus ei­ner der Swim-up Bars be­inhal­tet, kos­tet rund 100 Euro.

Forest Lagoon
(c) Fo­rest Lagoon

Aku­reyri selbst ist eine ma­le­ri­sche Klein­stadt mit hell ge­stri­che­nen Holz­häu­sern, ge­müt­li­chen Bars und Ca­fés, Ho­tels, Re­stau­rants und ei­ner ent­spann­ten länd­li­chen At­mo­sphäre. Rundum er­streckt sich eine atem­be­rau­bende Na­tur mit hei­ßen Quel­len, Was­ser­fäl­len, Glet­scher­flüs­sen, Vul­kan­kra­tern und ei­ner traum­haf­ten Tun­dra­land­schaft.

In der Re­gion wer­den zahl­rei­che mit der Na­tur ver­bun­dene Ak­ti­vi­tä­ten an­ge­bo­ten. Dazu ge­hö­ren un­ter an­de­rem Wan­dern, Rei­ten, Ba­den und Wal­be­ob­ach­tun­gen. Im Win­ter lockt ne­ben Sport im Schnee auch die Mög­lich­keit, die Nord­lich­ter zu er­le­ben.

Der Flug­ha­fen Aku­reyri ist das Tor zu den end­lo­sen Na­tur­wun­dern und Ak­ti­vi­tä­ten Nor­dis­lands. In nur 45 Mi­nu­ten ge­langt man mit dem Flug­zeug täg­lich und ganz­jäh­rig ent­spannt von Reykja­vik nach Aku­reyri. Der Flug ist so­mit eine schnel­lere Al­ter­na­tive zum Auto, mit dem die Stre­cke zwi­schen Reykja­vik und Aku­reyri rund fünf Stun­den in An­spruch nimmt.

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