More

    Japan: Aman eröffnet Luxusresort in der alten Kaiserstadt Kyoto

    Aman hat sein drit­tes Lu­xus­re­sort in Ja­pan er­öff­net: Das neue Aman Kyoto liegt in ei­nem Gar­ten in­mit­ten ei­nes 32 Hektar gro­ßen Wal­des mit al­ten Zedern‑, Zy­­pres­­sen- und Ahorn­bäu­men, moos­be­deck­ten Fel­sen, ge­wun­de­nen Fuß­we­gen, lau­schi­gen Lich­tun­gen, plät­schern­den Bä­chen und zwit­schern­den Vö­geln.

    Trotz­dem ist das Re­sort nicht weit vom Zen­trum von Kyoto und nur we­nige Geh­mi­nu­ten von der UNESCO-Welt­­er­be­­stätte Kin­­kaku-ji ent­fernt und bil­det so­mit eine per­fekte Aus­gangs­ba­sis für Ent­de­ckungs­rei­sen in die ge­heim­nis­vol­len Wel­ten der al­ten Kai­ser­stadt – da­mit Bli­cken hin­ter die Ku­lis­sen, die nur Aman bie­tet.

    Moos­be­deckte Stein­wege durch­zie­hen das ver­steckte Tal. An­mu­tige Trep­pen füh­ren zu obe­ren Platt­for­men, die von far­ben­fro­hen Yama-Mo­­miji-Ahorn­bäu­­men und ja­pa­ni­schen Ze­dern ge­säumt sind. Der Gar­ten ist so an­ge­legt, dass er sich durch die An­samm­lung von Re­gen­was­ser in den zahl­rei­chen Höh­len und Was­ser­tun­neln des Ge­län­des selbst be­wäs­sert.

    Design und Ausstattung

    Der Ruhe und Dra­ma­tur­gie der Um­ge­bung ent­spricht die sen­si­ble Ge­stal­tung des Re­sorts: Bei­spiel­haft in sei­ner Ein­fach­heit, ist es ein ar­chi­tek­to­ni­sches Meis­ter­werk – ge­treu der Aman-Äs­the­­tik, die stark von Ja­pan in­spi­riert ist. Die raum­ho­hen Fens­ter der mi­ni­ma­lis­tisch ge­stal­te­ten Zim­mer rah­men die spek­ta­ku­läre Na­tur ein. Ta­tami-Ma­t­­ten auf den Bö­den und To­­ko­­noma-Ni­­schen mit klei­nen Kunst­ge­gen­stän­den set­zen sub­tile Ak­zente.

    Sämt­li­che Mö­bel – ein­schließ­lich der tra­di­tio­nel­len ja­pa­ni­schen La­ter­nen – wur­den ex­klu­siv und nach Maß an­ge­fer­tigt. Sorg­fäl­tig aus­ge­wählte Ar­te­fakte – ob Va­sen, Kunst­werke oder An­ti­qui­tä­ten – fei­ern die äs­the­ti­sche und krea­tive Hand­schrift Ja­pans, wäh­rend die neu­trale Farb­pa­lette die Ar­beit der lo­ka­len Hand­wer­ker er­gänzt: Raku-Flie­­sen­pa­neele zie­ren den Li­ving Pa­vi­lion by Aman, maß­ge­fer­tigte Ke­ra­mik­flie­sen schmü­cken das Re­stau­rant.

    Zimmer und Suiten

    Das Aman Kyoto um­fasst sechs Gäs­te­pa­vil­lons mit ins­ge­samt 26 Zim­mern. Die lu­xu­riö­sen Un­ter­künfte sind eine zeit­ge­mäße Hom­mage an das tra­di­tio­nelle ja­pa­ni­sche Ryo­­kan-Gäs­­te­haus. Sechs Ka­te­go­rien ste­hen zur Aus­wahl – dar­un­ter zwei Prä­si­den­ten­sui­ten.

    Die Wa­s­hi­ga­­mine- und Taka­ga­­mine-Pa­vil­­lons be­fin­den sich am höchs­ten und ab­ge­le­gens­ten Punkt des An­we­sens. Je­der Pa­vil­lon – ein­ge­bet­tet in ei­nen Wald aus Ahorn­bäu­men – bie­tet ei­nen wei­ten Blick auf die um­lie­gende Land­schaft und ver­fügt über zwei Schlaf­zim­mer mit Bad, ei­nen se­pa­ra­ten Wohn- und Ess­be­reich, eine Kü­che und Ta­tami-Zim­­mer. Die gro­ßen Of­uro-Ba­­de­wan­­nen sind aus hei­mi­schem Hi­­noki-Zy­­pres­­sen­­holz ge­fer­tigt.

    Spa und Wellness

    Die 29 Hektar Wald und drei Hektar Gar­ten bil­den die per­fekte Ku­lisse für das Aman-Spa. Dass selbst ein ein­fa­cher Wald­spa­zier­gang star­ken Ein­fluss auf das Wohl­be­fin­den hat, wis­sen die Ja­pa­ner seit lan­gem. Das Aman Kyoto ver­bin­det diese Weis­heit mit an­de­ren ganz­heit­li­chen Ri­tua­len des Lan­des: Ne­ben Yoga und Me­di­ta­tion kön­nen die Gäste auch Shin­­rin-yoku ken­nen ler­nen – die hei­lende Kunst des Wald­ba­dens oder das „Ein­at­men der Wald­at­mo­sphäre“.

    Das na­tür­li­che Quell­was­ser, das un­ter dem Aman Kyoto fließt und in der Re­gion eine Sel­ten­heit ist, spielt eine zen­trale Rolle im Spa. Tra­di­tio­nelle On­­sen-Bä­­der bie­ten Ent­span­nung und Hei­lung in ih­rer reins­ten Form. Gleich­zei­tig kommt Ja­pans reich­hal­tige na­tür­li­che Apo­theke zum Ein­satz: Grü­ner Kyoto-Tee, Tamba kuro­mame (schwarze Boh­nen), lo­ka­ler Sake und kalt­ge­press­tes Tsub­­aki-Öl (Ka­me­li­enöl). Ba­den, At­men, Za­­zen-Me­­di­­ta­­tion, Shi­atsu, Aku­punk­tur und Moxa ste­hen eben­falls auf dem Pro­gramm.

    Kulinarik

    Der ge­sel­lige „Li­ving Pa­vi­lion by Aman” mit sei­nem zen­tra­len Ka­min und den raum­ho­hen Glas­tü­ren, die auf eine reich ver­zierte Ter­rasse füh­ren, be­her­bergt das cha­rak­te­ris­ti­sche Re­stau­rant des Re­sorts. Wäh­rend sie den herr­li­chen Blick auf die um­lie­gen­den Gär­ten und Wäl­der ge­nie­ßen, kön­nen sich die Gäste so­wohl von haus­ge­mach­ter Kü­che im Kyoto-Stil als auch von in­no­va­ti­ven west­li­chen Ge­rich­ten ver­zau­bern las­sen. Die ab­wechs­lungs­rei­che Spei­se­karte spie­gelt da­bei die Viel­falt der Jah­res­zei­ten wi­der.

    „Taka-an” – das ja­pa­ni­sche Re­stau­rant des Re­sorts – wür­digt das Erbe des Künst­lers Ho­nami Ko­e­tsu und lädt dazu ein, die au­then­ti­sche ja­pa­ni­sche Kunst der Gast­freund­schaft zu er­le­ben, in der je­des Ele­ment – At­mo­sphäre, De­sign und Kü­che – har­mo­nisch zu­sam­men­wirkt und in per­fek­tem Ein­klang mit­ein­an­der steht. Die streng sai­so­na­len, vom Kü­chen­chef aus­ge­wähl­ten Zu­ta­ten wer­den mit größ­ter Sorg­falt zu­be­rei­tet und ser­viert.

    Zum täg­li­chen Nach­mit­tags­tee des Aman Kyoto ge­hö­ren un­ter an­de­rem eine Viel­zahl von köst­li­chen Krea­tio­nen wie Wa­ga­shi, tra­di­tio­nelle ja­pa­ni­sche Süß­wa­ren aus Mochi, Anko und Früch­ten, die von der Um­ge­bung des Re­sorts in­spi­riert sind. Die ver­wen­de­ten Pro­dukte stam­men al­le­samt von den bes­ten lo­ka­len An­bie­tern. Ein Be­such der Be­triebe und der Fisch- und Frisch­wa­ren­märkte Kyo­tos kann pro­blem­los ar­ran­giert wer­den.

    Erfahrungen und Erlebnisse

    Die ver­steck­ten Gär­ten von Aman Kyoto die­nen als Aus­gangs­punkt für un­zäh­lige Tou­ren in die ge­heim­nis­vol­len Ecken der al­ten kai­ser­li­chen Haupt­stadt Ja­pans. Im­mer­hin ist das Lu­xus­re­sort von nicht we­ni­ger als 17 UNESCO-Welt­­er­be­­stät­­ten um­ge­ben. Mit sei­nem pri­vi­le­gier­ten Zu­gang zu ei­ner Fülle von Tem­peln und an­de­ren kul­tu­rel­len Stät­ten, die für die meis­ten Rei­sen­den un­er­reich­bar sind, bie­tet das Aman Kyoto ei­nen un­ver­gleich­li­chen Ein­blick in die Ge­schichte und Wun­der der Stadt.

    www.aman.com/resorts/aman-kyoto

    LETZTE ARTIKEL

    Luxus für die Seele: Exklusives Wüsten-Glamping im Oman

    Ein­same Strände und ein fun­keln­der Ster­nen­him­mel: Die Gäste des Al Ba­leed Re­sort Salalah by An­an­t­ara im Sü­den des Oman kön­nen ab so­fort ein ex­klu­si­ves Wüs­ten-Glam­ping bu­chen.

    Reisejahr 2019: Weniger Naturkatastrophen, mehr Demonstrationen

    A3M Glo­bal Mo­ni­to­ring hat die si­cher­heits­re­le­van­ten Er­eig­nisse der Jahre 2019 und 2018 ver­gli­chen: Die Na­tur­ka­ta­stro­phen gin­gen zu­rück, die po­li­ti­schen Un­ru­hen leg­ten hin­ge­gen deut­lich zu.

    Riverresort Donauschlinge: All Inclusive Urlaub in Oberösterreich

    Als Ur­laubs­ziel ist Ober­ös­ter­reich auf­grund der vie­len Aus­flugs­ziele, Se­hens­wür­dig­kei­ten und Sport­mög­lich­kei­ten spe­zi­ell für ak­tive Tou­ris­ten und Fa­mi­lien sehr gut ge­eig­net.

    Lufthansa: Fünf Langstrecken ab Düsseldorf im Sommer 2020

    Die Luft­hansa Group bie­tet im Som­mer 2020 wie­der at­trak­tive Lang­stre­cken­ziele ab Düs­sel­dorf an. Mit Ne­wark, New York, Fort My­ers, Miami und Punta Cana ste­hen fünf De­sti­na­tio­nen zur Wahl.

    Indonesien: 1.000 US-Dollar Eintritt im Komodo-Nationalpark

    Lange wurde spe­ku­liert, nun ist es of­fi­zi­ell be­stä­tigt: Ab dem 1. Jän­ner 2021 be­zah­len Be­su­cher des Ko­modo-Na­tio­nal­parks in In­do­ne­sien eine Ein­tritts­ge­bühr von 1.000 US-Dol­lar.

    Hotels, Museen und Gefängnisse: Floridas verrückte Architektur

    Was pas­siert, wenn Ar­chi­tek­ten ih­ren Ideen freien Lauf las­sen dür­fen? Ein Blick nach Flo­rida lie­fert Ant­wor­ten. Wir ha­ben eine kleine Über­sicht von Ge­bäu­den der letz­ten 200 Jahre zu­sam­men­ge­stellt.

    weg.de Ranking: Die zehn sonnigsten Urlaubsländer im Winter

    Der Win­ter ist hier­zu­lande an­ge­kom­men. Also nichts wie weg! Aber wo­hin? weg.de ver­rät die zehn Ur­laubs­län­der, in de­nen die Sonne in die­ser Zeit am längs­ten scheint.

    Haritha Villas & Spa: Neues Luxusresort eröffnet auf Sri Lanka

    Mit dem Ha­ri­tha Vil­las + Spa fei­ert ein neues Lu­xus­re­sort seine Er­öff­nung auf Sri Lanka. Auf die Gäste war­ten neun Pool-Vil­len, ein Spa und ein 100 Qua­drat­me­ter gro­ßer In­fi­nity Pool.

    Zwei Jahre nach Hurrikan „Irma“: Eden Rock auf St Barths ist zurück

    Zwei Jahre hat die Re­no­vie­rung des Eden Rock nach Hur­ri­kan „Irma“ ge­dau­ert. Nun hat das be­rühmte Lu­xus­re­sort auf der Ka­ri­bik­in­sel St Barths end­lich seine Wie­der­eröff­nung ge­fei­ert.

    SCHON GELESEN?

    Zehn versteckte Perlen – nur mit dem Boot zu erreichen

    Wer im Som­mer­ur­laub ab­seits der üb­li­chen Städte und Strände wan­deln möchte, muss ei­nen Boots­aus­flug un­ter­neh­men. Wir nen­nen Ih­nen zehn atem­be­rau­bende Ziele, die nur mit dem Boot zu er­rei­chen sind.

    Der Weg ist das Ziel: Die zehn schönsten Roadtrips in Europa

    Ein Road­trip ist mehr als eine Au­to­reise auf spek­ta­ku­lä­ren Stra­ßen. Er ist ein Le­bens­ge­fühl – ganz nach dem Motto „Der Weg ist das Ziel“. Sunny Cars stellt zehn groß­ar­tige Road­trips in Eu­ropa vor.

    Farbenfroh: Die buntesten Städtetouren rund um die Welt

    Far­ben­frohe Ku­lis­sen er­freuen je­den Hobby-Fo­to­gra­fen. Ge­tYour­Guide hat acht Tou­ren rund um den Glo­bus aus­ge­wählt, die in die­ser Hin­sicht nur schwer zu über­bie­ten sind.

    Wahre Raumwunder: Die kleinsten Häuser auf Airbnb

    Platz ist auch in der kleins­ten Hütte. Des­halb gibt es auf Airbnb so­ge­nannte „Tiny Houses“ – kleine Wohl­fühl­oa­sen, die mit Ori­gi­na­li­tät, Raf­fi­nesse und Charme punk­ten. Wir ha­ben sechs Bei­spiele aus­ge­wählt.

    Zehn Hotels mit Badezimmern, die alle nicht alltäglich sind

    Du­sche und Wasch­be­cken fin­det man in je­dem Ba­de­zim­mer. In man­chen Ho­tels ist aber al­les et­was an­ders. Se­cret Es­capes hat zehn au­ßer­ge­wöhn­li­che Bei­spiele rund um die Welt zu­sam­men­ge­stellt.

    Diese außergewöhnlichen Seen gehören auf die Bucket List

    Un­ter­was­ser­ho­tels, ver­sun­kene Dör­fer und ein ach­tes Welt­wun­der: Man­che Seen in Eu­ropa ste­chen durch mär­chen­hafte Le­gen­den, rät­sel­hafte Funde und spek­ta­ku­läre Na­tur­be­ge­ben­hei­ten her­vor.