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    Zehn versteckte Perlen – nur mit dem Boot zu erreichen

    Wer dem Som­mer­ur­laub das ge­wisse Et­was ver­lei­hen und ein­mal ab­seits der üb­li­chen Städte und Strände wan­deln möchte, muss ei­nen Boots­aus­flug un­ter­neh­men. Die Fe­­ri­en­haus-Su­ch­­ma­­schine Ho­lidu und Sails­quare – Eu­ro­pas füh­rende Platt­form für Se­gel­rei­sen – ha­ben zehn atem­be­rau­bende Ziele aus­fin­dig ge­macht, die nur mit dem Boot zu er­rei­chen sind.

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    Sa Dragonera /​​ Mallorca

    Sa Dra­go­nera (c) shutterstock.com /​​ Flo­rian Schuetz

    Ob Sa Dra­go­nera tat­säch­lich die Form ei­nes Dra­chens hat, ist An­sichts­sa­che. Ei­nen Be­such auf der In­sel vor der West­küste Mal­lor­cas sollte man aber un­be­dingt in seine Ur­laubs­pläne ein­be­zie­hen. Die An­fahrt er­folgt am bes­ten mit ei­nem Aus­flugs­boot von Port d’Andratx, Camp de Mar, Pa­guera oder Sant Elm. Wer lie­ber auf ei­gene Faust zur In­sel möchte, be­nö­tigt eine Ge­neh­mi­gung für das An­le­gen, denn sie ist ein Na­tur­schutz­ge­biet.

    Tauch­re­viere, Wan­der­wege und der Leucht­turm Far Vell, der ein be­ein­dru­cken­des Pan­orama auf Mal­lor­cas Küste bie­tet, la­den zum Ent­de­cken ein. Kaum ein an­de­rer Ort auf Mal­lorca er­öff­net dem Be­su­cher so sehr die Mög­lich­keit, dem Tru­bel aus dem Weg zu ge­hen. Tau­chen Sie ein in die Na­tur und las­sen Sie sich von den See­vö­geln und Ei­dech­sen so­wie von den fan­tas­ti­schen Aus­bli­cken ver­zau­bern!

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    La Graciosa /​​ Kanarische Inseln

    La Gra­ciosa (c) shutterstock.com /​​ Mi­chael Tha­ler

    Viele seh­nen sich nach ein­sa­men Strän­den, die es an be­lieb­ten Ur­laubs­or­ten mitt­ler­weile fast nicht mehr gibt. Doch wer be­reit ist, sich mit ei­nem Boot auf den Weg zu ma­chen, wird häu­fig be­lohnt. Für die In­sel La Gra­ciosa vor der Küste von Lan­za­rote gilt das ganz be­son­ders. Auch hier be­nö­ti­gen alle, die selbst an­rei­sen, eine Er­laub­nis, den Ha­fen an­zu­fah­ren oder vor ei­ner der aus­ge­wie­se­nen Buch­ten zu an­kern.

    Wer La Gra­ciosa be­sucht, er­lebt da­für ein ganz be­son­de­res Flair: Die In­sel ver­fügt über kei­ner­lei asphal­tierte Stra­ßen und ver­setzt den Gast mit ih­ren Sand­pis­ten di­rekt in den Wil­den Wes­ten. Sie iden­ti­fi­zie­ren sich nicht so sehr mit Cow­boys? Dann ge­hen Sie doch auf Schatz­su­che – schließ­lich hat La Gra­ciosa einst Ro­bert Louis Ste­ven­son zu sei­nem Ro­man „Die Schatz­in­sel” in­spi­riert. Al­ter­na­tiv lei­hen Sie sich ein Fahr­rad oder su­chen ei­nen der na­tur­be­las­se­nen Strände auf – bei­spiels­weise die Playa de las Con­chas und oder die Playa de la Cocina.

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    Lavezzi Inseln /​​ Korsika

    La­vezzi In­seln (c) shut­ter­stock /​​ 226161706

    Traum­haft im azur­blauen Mit­tel­meer ge­le­gen, la­den die La­­vezzi-In­­­seln zwi­schen Kor­sika und Sar­di­nien die Seg­ler und Ta­ges­aus­flüg­ler ein. Buch­ten mit wei­ßen oder gol­de­nen Sand­strän­den, bi­zarre Gra­nit­fel­sen und eine ar­ten­rei­che Tier- und Pflan­zen­welt ma­chen die In­sel­gruppe zu et­was ganz Be­son­de­rem.

    Nur die Île de Ca­vallo ist be­wohnt, die rest­li­chen In­seln sind aber na­hezu un­be­rührt. Kein Wun­der also, dass das La­­vezzi-Ar­chi­­pel un­ter Na­tur­schutz steht. Es dür­fen le­dig­lich La­vezzi, Ca­vallo und Piana be­tre­ten wer­den. Am bes­ten star­ten Sie die Boots­fahrt von Bo­ni­fa­cio im Sü­den Kor­si­kas.

    Be­su­cher, die auf ei­ner der In­seln an Land ge­hen, wer­den dort von Lor­beer- und Wild­kräu­ter­duft be­grüßt. Die Ge­räu­sche der See­vö­gel und das Auf­tau­chen von Del­fi­nen ma­chen die me­di­ter­rane Idylle per­fekt. Wir emp­feh­len die In­sel La­vezzi, die mit be­ein­dru­cken­den Fels­bro­cken und ro­man­ti­schen Buch­ten auf­war­tet. Die „Sey­chel­len des Mit­tel­meers” sind je­den­falls ein ab­so­lu­tes Ju­wel und dür­fen bei Rei­sen in diese Re­gion nicht feh­len!

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    Navagio Bucht /​​ Zakynthos

    Na­va­gio /​​ Zakyn­thos (c) pixabay

    Die Na­va­gio Bucht auf der grie­chi­schen In­sel Zakyn­thos ist zwar welt­be­rühmt und viel­fach an­ge­prie­sen, doch ge­hört sie de­fi­ni­tiv in diese Liste. Im Jahr 1980 stran­dete hier ein mit ge­schmug­gel­ten Zi­ga­ret­ten be­la­de­nes Schiff, wes­halb sie auch gerne „Schmugg­ler­bucht“ ge­nannt wird. Die spek­ta­ku­läre Strand mit dem ros­ten­den Schiffs­wrack – um­ge­ben von im­po­san­ten Klip­pen – lässt den Be­su­cher re­gel­recht vor Ehr­furcht er­star­ren.

    Vor die­ser Ku­lisse ein­mal im Meer zu schwim­men, ist ein ein­ma­li­ges Er­leb­nis, auf das nie­mand ver­zich­ten sollte, der auf Zakyn­thos sei­nen Ur­laub ver­bringt. Na­tür­lich bleibt diese Perle nicht von den Mas­sen ver­schont. Es ist da­her rat­sam, die Bucht be­reits früh mor­gens oder am spä­ten Nach­mit­tag – und am bes­ten mit ei­nem pri­va­ten Skip­per – auf­zu­su­chen.

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    Lalaria Beach /​​ Skiathos

    Lala­ria Be­ach (c) shutterstock.com /​​ Cara Foto

    Wei­ßer Kies­strand, tür­kis­far­be­nes Meer und ma­le­ri­sche Krei­de­fel­sen: Will­kom­men auf Ski­a­thos! Die grie­chi­sche Ägäis-In­­­sel hat viel zu bie­ten – vor al­lem für jene, die mit dem Boot un­ter­wegs sind. Las­sen Sie sich ver­zau­bern von ei­nem Pan­orama, das di­rekt ei­nem Bil­der­buch ent­sprun­gen scheint, und fah­ren Sie an Bord ei­ner Se­gel­yacht auf kris­tall­kla­rem Was­ser die Küste ent­lang!

    Ski­a­thos be­sitzt zahl­rei­che ge­schützte Buch­ten mit traum­haf­ten Strän­den aus Kies oder Sand. Al­len voran be­geis­tert der Strand von Lala­ria mit ei­nem be­ein­dru­cken­den Fel­sen­tor im Was­ser. Wer durch­schwimmt er­hält die ewige Ju­gend, heißt es. Wer so­wieso be­reits mit dem Boot un­ter­wegs ist, sollte un­be­dingt auch die nahe ge­le­ge­nen Mee­res­höh­len er­kun­den, die je nach Son­nen­stand in ei­nem fas­zi­nie­ren­den Blau­ton schim­mern.

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    Blaue Grotte /​​ Biševo

    Biševo (c) shutterstock.com /​​ Stjepan Tafra

    Nicht nur in Grie­chen­land – auch in vie­len an­de­ren Mit­tel­meer­län­dern sind Mee­res­höh­len be­liebte Aus­flugs­ziele. Schöne Licht­spiele las­sen sich zum Bei­spiel in der Blauen Grotte auf der kroa­ti­schen In­sel Biševo be­ob­ach­ten. Fast schon un­na­tür­lich wirkt das tiefe Blau des Mee­res, in dem sich an son­ni­gen Ta­gen das Licht spie­gelt und der Grotte ei­nen au­ßer­ge­wöhn­li­chen Glanz ver­leiht.

    Der Ein­gang wurde künst­lich ge­schaf­fen, da­mit die Tou­ris­ten die Höhle bei ge­führ­ten Aus­flü­gen er­kun­den kön­nen. Mit klei­nen Boo­ten drin­gen Rei­se­grup­pen ge­mein­sam in die Grotte vor, eine in­di­vi­du­elle An­reise ist hier nicht mög­lich. Die Aus­flüge star­ten von der be­nach­bar­ten In­sel Vis, die vor der Küste von Split liegt.

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    Galešnjak /​​ Dalmatien

    Ga­lešn­jak (c) shutterstock.com /​​ krumcek

    Die we­nigs­ten ken­nen ih­ren Na­men, die meis­ten aber ihre Form, die ein voll­kom­me­nes Herz dar­stellt: Wir spre­chen von der In­sel Ga­lešn­jak in Kroa­tien, die zwi­schen der dal­ma­ti­ni­schen Küste und der In­sel Paš­man liegt und ein ab­so­lu­tes Kunst­werk der Na­tur ist. Nur mit ei­nem ei­ge­nen oder ge­mie­te­ten Boot zu er­rei­chen, ist sie das per­fekte Ziel für alle Ro­man­ti­ker.

    Auf der gan­zen Welt gibt es nur vier herz­för­mige In­seln. Ga­lešn­jak lässt sich da­bei am leich­tes­ten er­kun­den – zu­min­dest für Eu­ro­päer. Viel un­ter­neh­men lässt sich auf dem klei­nen Ei­land zwar nicht und die Form der In­sel ist na­tür­lich auch nicht sicht­bar, wenn man sie mit der Yacht um­se­gelt. Wer ge­rade Dal­ma­tien er­kun­det, sollte eine Boots­fahrt zur Her­zin­sel aber trotz­dem ein­pla­nen.

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    Cala Luna /​​ Sardinien

    Cala Luna (c) shutterstock.com /​​ Marc Os­borne

    Die traum­hafte Cala Luna, die wie ein Halb­mond ge­formt ist und des­we­gen die­sen Na­men trägt, ist eine zer­klüf­tete Bucht mit meh­re­ren Höh­len an der Ost­küste Sar­di­ni­ens. Gol­de­ner Sand und dra­ma­ti­sche Klip­pen vor tür­kis­far­be­nem Meer las­sen die­sen Ort re­gel­recht ma­gisch er­schei­nen.

    Zwar ist die Cala Luna auch über ei­nen Wan­der­weg zu er­rei­chen, doch der ist im Som­mer nicht zu un­ter­schät­zen. Au­ßer­dem bie­tet sich bei der An­reise mit dem Boot ein un­ver­gleich­li­ches Pan­orama auf die Küste und es las­sen sich auf die­sem Weg noch wei­tere Strände ent­de­cken.

    Da die Bucht schon lange kein Ge­heim­tipp mehr ist und zahl­rei­che Son­nen­an­be­ter, Schnorch­ler und Tau­cher an­lockt, lohnt es sich, mit ei­nem pri­va­ten Skip­per un­ter­wegs zu sein. So kann man je­der­zeit wie­der die Se­gel his­sen und eine an­dere Ba­de­bucht auf­su­chen, wenn es hier zu voll wird.

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    Skellig Michael /​​ Irland

    Skel­lig Mi­chael (c) shutterstock.com /​​ MN Stu­dio

    Nicht nur im Mit­tel­meer fin­den sich Klein­ode, die nur mit dem Boot er­reicht wer­den kön­nen: Auch der hohe Nor­den lädt zu Se­gel­törns oder ge­führ­ten Boots­aus­flü­gen mit wun­der­ba­ren Zie­len ein. Wie wäre es etwa mit ei­nem Aus­flug zur In­sel Skel­lig Mi­chael, die vor der Süd­west­küste Ir­lands liegt?

    Be­kannt wurde das fel­sige Ei­land durch den Film „Star Wars – Epi­sode VII: Das Er­wa­chen der Macht”, in dem es als Ver­steck für Luke Sky­wal­ker dient. Als lo­gi­sche Folge stieg der Be­su­cher­an­drang seit der Ver­öf­fent­li­chung des Films enorm. Auf ei­gene Faust ist eine An­reise al­ler­dings nicht mög­lich, denn selbst bei ru­hi­ger See ist das An­le­gen nicht ganz un­ge­fähr­lich.

    Wer aben­teu­er­lus­tig ge­nug ist, diese Reise zu wa­gen, wird mit der rauen Schön­heit der In­sel und wild­ro­man­ti­scher Na­tur be­lohnt. Auf dem Weg zur Skel­lig Mi­chael pas­siert man au­ßer­dem die In­sel Little Skel­lig und hat je nach Ta­ges- und Jah­res­zeit die Chance, Pa­pa­gei­en­tau­cher zu be­ob­ach­ten.

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    Stockholmer Schärengarten /​​ Schweden

    Schä­ren (c) shutterstock.com /​​ FOTOGRIN

    Die See­luft ge­nie­ßen und ta­ge­lang mit dem Boot von ei­nem schö­nen Ziel zum nächs­ten rei­sen, klappt in Skan­di­na­vien her­vor­ra­gend. Be­son­ders ein­drucks­voll ist der Stock­hol­mer Schä­ren­gar­ten – die zweit­größte In­sel­gruppe in der Ost­see.

    Wäh­rend ei­nige der rund 30.000 In­seln mit dem Auto oder dem Fahr­rad er­reicht wer­den kön­nen, sind die meis­ten ein wah­res Pa­ra­dies für Seg­ler und Boots­tou­ris­ten und las­sen sich auf diese Weise am bes­ten er­kun­den. Als Gast an Bord ei­ner Yacht mit­ten durch den atem­be­rau­ben­den “Gar­ten” aus klei­nen, fel­si­gen Schä­ren und grö­ße­ren, be­wohn­ten In­seln zu se­geln, ver­spricht ein Er­leb­nis, das in Er­in­ne­rung bleibt.

    Wie wäre es etwa mit ei­nem Be­such der In­sel Sandön? Wie der Name be­reits an­deu­tet, be­steht sie aus Sand und lädt mit na­tur­be­las­se­nen Strän­den zu ei­ner will­kom­me­nen Pause ein. Auch die idyl­li­sche In­sel Utö ist ei­nen Land­gang wert. Hier er­war­ten Sie eben­falls Strände, aber auch viele Spa­zier­wege und Sta­tio­nen, die Fahr­rä­der und Ka­jaks ver­lei­hen. Na­tur pur ge­würzt mit ei­ner fri­schen See­brise und Se­gel­aben­teu­ern – was könnte es Schö­ne­res ge­ben?

    Schä­ren (c) shutterstock.com /​​ Perry Svens­son

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