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    21. Juli 2019

    Go East: Warum Osteuropa mehr als eine Reise wert ist

    Von der Ost­see­küste bis zum Schwarzen Meer: Ost­eu­ropa umfasst eine Viel­zahl von unter­schied­li­chen Län­dern und Regionen und bietet daher für jeden Geschmack das pas­sende Urlaubs­ziel – und das meist zu einem güns­ti­geren Preis als bei den Urlaubs­klas­si­kern Spa­nien, Ita­lien oder Grie­chen­land.

    Ob aus­ge­dehnte Wan­de­rungen mit der ganzen Familie, aben­teu­er­liche Raf­ting­touren oder fas­zi­nie­rende Gegen­sätze aus Tra­di­tion und moderner Urba­nität: Um die Ent­schei­dung für die nächste Reise etwas ein­fa­cher zu gestalten, hat das Buchungs- und Bewer­tungs­portal Holi­day­Check die besten Tipps für ost­eu­ro­päi­sche Rei­se­ziele zusam­men­ge­stellt.

    Sonne, Strand und Meer

    Neum /​​ Bos­nien (c) shutterstock.com /​​ visu­al­power

    - Bos­nien & Her­ze­go­wina. Nur rund 22 Kilo­meter Küste besitzt Bos­nien & Her­ze­go­wina. Dafür finden die Urlauber hier noch unbe­rührte Strände und vor allem kurze Wege. Von der Stadt Neum kann man jeden Tag einen anderen Strand­ab­schnitt der Küste erkunden. Beson­ders loh­nens­wert ist ein Aus­flug auf die Halb­insel Klek, wo die Besu­cher die Ruhe mit Blick auf den alten Leucht­turm genießen können. Wer tat­säch­lich „Strände-Hop­­ping“ betreiben will, kann sich an der blauen Route der „Via Dana­rica“ ori­en­tieren – einem Fern­wan­derweg, der von Ita­lien bis Alba­nien führt.

    Velika Plaža /​​ Mon­te­negro (c) shutterstock.com /​​ big­guns­band

    - Mon­te­negro. Zwölf Kilo­meter heller Sand, tür­kis­blaues Meer und eine male­ri­sche Dünen­land­schaft finden sich am Strand „Velika Plaža” in Ulcinj an der mon­te­ne­gri­ni­schen Küste – unweit der Grenze zu Alba­nien. Der Strand liegt teil­weise hinter Wäl­dern und bietet Kite­sur­fern per­fekte Bedin­gungen. Durch den Schutz der Bäume und Dünen kommen sowohl Fort­ge­schrit­tene als auch Anfänger auf ihre Kosten. Wer danach eine Ruhe­pause ein­legen möchte, kann am Strand etwas Sonne tanken, Sand­burgen bauen oder einen Cock­tail in einer der zahl­rei­chen Beach Bars genießen.

    Städtereisen – von West nach Ost

    Krakau (c) shutterstock.com /​​ nahlik

    - Krakau. Hippe Bars, far­ben­frohe Graf­fitis und eine alter­na­tive Sub­kultur: Krakau ist die heim­liche Haupt­stadt Polens und ein Geheim­tipp für alle Sze­ne­gänger. Beson­ders loh­nens­wert ist ein Besuch im jüdi­schen Viertel Kazi­mierz, wo die Besu­cher tra­di­tio­nelle Gerichte wie Rote-Beete-Suppe oder Mat­ze­knödel pro­bieren können. Ein High­light ist das all­jähr­liche jüdi­sche Kul­tur­fes­tival, das immer Ende Juni statt­findet. Dabei gibt es neben geführten Touren auch die Mög­lich­keit, an Work­shops und Lesungen rund um das Thema jüdi­sches Leben in Polen teil­zu­nehmen.

    Bel­grad (c) shutterstock.com /​​ Vla­dimir Nenezic

    - Bel­grad. Stree­tart-Touren, Bar-Hop­­ping oder lange Nächte in den ange­sag­testen Clubs der Stadt: Das ehe­ma­lige Indus­trie­viertel Sava­mala – einer der ältesten Bezirke der ser­bi­schen Haupt­stadt – ist heute das krea­tive Herz Bel­grads und das Zen­trum des pul­sie­renden Nacht­le­bens. Krea­tive Kunst­pro­jekte, far­ben­frohe Graf­fiti und und hippe Bars sorgen für eine ein­zig­ar­tige Atmo­sphäre. Beson­derer Par­ty­tipp sind die „Splavs“ – die auf der Sava schwim­menden Clubs. Auf dem kühlen Fluss lässt es sich auch im Hoch­sommer, wenn die Tem­pe­ra­turen auf über 30 Grad klet­tern, bei kühlen Drinks und ange­sagten Beats gut aus­halten.

    Sofia (c) shutterstock.com /​​ D. Uzunov

    - Sofia. Mehr als 2.000 Jahre Geschichte und ein Mit­ein­ander von Chris­tentum, Islam und Judentum prägen die bul­ga­ri­sche Haupt­stadt – und das ist nicht zu über­sehen. In Sofia treffen Kathe­dralen auf Stree­tart, ame­ri­ka­ni­sche Fast-Food-Ketten auf „Meyhanas“ – die tra­di­tio­nellen bul­ga­ri­schen Restau­rants – und pul­sie­rendes urbanes Leben auf Gebirgsidylle. Aus diesem Grund sollte man unbe­dingt die „Free Sofia Wal­king Tour“ fest ein­planen. Mit der kos­ten­losen Stadt­füh­rung können in zwei Stunden alle Sehens­wür­dig­keiten zu Fuß erkundet werden.

    Aktivurlaub: Ein Traum für Outdoor-Fans

    Jasná Nízke Tatry /​​ Slo­wakei (c) shutterstock.com /​​ Bra­nislav Cerve

    - Slo­wakei. Im Herzen des Natio­nal­parks Napant bietet das slo­wa­ki­sche Erho­lungs­ge­biet „Nie­dere Tatra“ (Jasná Nízke Tatry) abwechs­lung­reiche Natur­er­leb­nisse. Auch Fami­lien auf der Suche nach Frei­zeit­spaß werden hier fündig: Im Dra­chen­park „Chopok” ver­ste­cken sich ent­lang einer Seil­bahn­tour unter­schied­liche Auf­gaben, die aben­teu­er­lus­tige Dra­chen­su­cher lösen müssen. Im Winter ver­wan­delt sich die Nie­dere Tatra in ein kom­for­ta­bles Ski­ge­biet mit 36 Kilo­me­tern Piste für jeden Anspruch. Abseits prä­pa­rierter Pisten bietet sich dann auch eine Ski­tour auf den mehr als 2.000 Meter hohen Chopok an.

    Vjosa /​​ Alba­nien (c) shutterstock.com /​​ Kolin Gon­calves

    - Alba­nien. Mit seinem glas­klaren Wasser und seinem natür­li­chen Lauf ist die 270 Kilo­meter lange Vjosa in Alba­nien der ideale Fluss für aus­gie­bige Raf­ting­touren. Als einer der letzten natur­be­las­senen Flüsse in Europa ver­spricht er neben einer ordent­li­chen Por­tion Aben­teuer auch ein ein­zig­ar­tiges Natur­er­lebnis. Mit engen Pas­sagen und bis zu einen Meter hohen Wellen ist Vjosa jedoch nichts für Unge­übte. Wer es etwas ruhiger angehen möchte, für den ist eine Kajak­tour ent­lang der ioni­schen Küste Alba­niens das Rich­tige.

    Großen Prespasee (c) Fation Plaku – Eigenes Werk /​​ CC BY-SA 4.0 /​​ commons.wikimedia.org

    - Ost­eu­ro­päi­sches Drei­­länder-Eck. Rund 273 Qua­drat­ki­lo­meter beträgt die Größe des „Großen Prespasee“, der sich zwi­schen Nord­ma­ze­do­nien, Alba­nien und Grie­chen­land erstreckt. Urlauber finden dort unbe­rührte Natur, Berge, kris­tall­klares Wasser und her­vor­ra­gende Bedin­gungen für Was­ser­sport. Die Geschichte der umlie­genden Städte und ihrer Bau­denk­mäler reicht teil­weise bis ins 10. Jahr­hun­dert zurück. Rund um den See findet sich zudem eine Viel­zahl an Wan­der­wegen, die zum Ent­de­cken der bis zu 2.000 Meter hohen Berge und einiger ver­las­sener Dörfer ein­laden. Rund 70 Kilo­meter kann man am See ent­lang mit dem Auto fahren und die Land­schaft genießen. Alter­nativ können Sport­liche auch eine mehr­tä­gige Rad­reise rund um den See unter­nehmen.

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