Island defi­niert „ver­ant­wor­tungs­voll trinken“ neu und lan­ciert die welt­weit erste Pre­mi­um­marke für sein hoch­wer­tiges Lei­tungs­wasser: „Kra­na­vatn“ – auf Islän­disch Lei­tungs­wasser – heißt das kost­bare Nass, unter dem das nor­di­sche Land künftig die bis­lang selbst­ver­ständ­liche Res­source anbietet – überall und kos­tenlos.

Mit einer durchaus humor­vollen Kam­pagne will Inspired by Ice­land auf die rei­chen, natür­lich vor­han­denen Was­ser­res­sourcen der Insel auf­merksam machen, deren Rein­heit und ein­fache Zugäng­lich­keit vielen Besu­chern oft­mals nicht bewusst sind. Gleich­zeitig will das Land seine Gäste zum Ver­zicht auf Plas­tik­fla­schen ermu­tigen und ein Bewusst­sein für sau­beres Wasser als Luxusgut schaffen.

Die Rei­sende sind ein­ge­laden, in Hotels, Restau­rants und Bars aktiv nach „Kra­na­vatn“ als natur­be­las­senes Pre­mi­um­ge­tränk zu fragen. In Island ist dies üblich. Zudem werden sie ermun­tert, das Lei­tungs­wasser überall auf der Insel direkt aus dem Hahn oder in wie­der­ver­wend­baren Trink­fla­schen zu genießen. Nicht zuletzt werden die Besu­cher ab Mitte Juni schon bei ihrer Ankunft am Flug­hafen mit einer „Kra­na­vatn Bar“ begrüßt, in der sie islän­di­sches Wasser direkt aus dem Hahn kosten können.

Das islän­di­sche Lei­tungs­wasser besteht aus Glet­scher­wasser, das seit Jahr­tau­senden durch Lava­ge­stein gefil­tert wird und somit beson­ders rein ist. Im Gegen­satz zu anderen Län­dern sind 98 Pro­zent des islän­di­schen Was­sers che­misch unbe­han­delt. Laut der Umwelt­be­hörde des Landes zeigen Mes­sungen, dass uner­wünschte Sub­stanzen weit unter den Grenz­werten liegen.

Island (c) pixabay

In Koope­ra­tion mit der islän­di­schen Umwelt­be­hörde ver­an­staltet Inspired by Ice­land auf ihrer Web­seite auch eine #Kra­na­vatn-Chal­lenge. Dabei werden die Teil­nehmer dazu ein­ge­laden, Kran­wasser zu trinken statt Plas­tik­fla­schen zu kaufen. Jeder, der eine Reise nach Island plant, kann an der Chal­lenge teil­nehmen.

Laut einer glo­balen Studie von One­Poll kon­su­mieren 65 Pro­zent der Rei­senden im Aus­land mehr Wasser aus Plas­tik­fla­schen als zu Hause. Nur jeder Vierte bringt eine wie­der­ver­wend­bare Trink­fla­sche mit in den Urlaub. Gründe dafür sind laut der Unter­su­chung vor allem die Angst, dass das Leis­tungs­wasser unge­nießbar ist (70%), und Bequem­lich­keit (19%).

„Wir freuen uns, dass wir Tou­risten, die Island besu­chen, überall unser hoch­wer­tiges Lei­tungs­wasser anbieten können. Die Studie zeigt, dass viele der zwei Mil­lionen Besu­cher, die wir jedes Jahr begrüßen, sich der Qua­lität unseres Lei­tungs­was­sers nicht bewusst sind. Mit der Kam­pagne wollen wir sie anregen, sich von der Hoch­wer­tig­keit zu über­zeugen und es überall mit­zu­nehmen“, sagt Þórdís Kol­brún Reyk­fjörð Gyl­fa­dóttir, Minister für Tou­rismus, Indus­trie und Inno­va­tion.

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