Im Juli 2019 bricht der ebenso berühmte wie luxu­riöse Rovos Rail zu einer völlig neuen, 15-tägigen Expe­di­tion auf, die Tan­zania, Zambia, die Demo­kra­ti­sche Repu­blik Kongo und Angola durch­quert. Es ist das erste Mal in der Geschichte, dass ein Per­so­nenzug den berühmten Ost-West-Kup­fer­pfad auf dieser Route befahren wird.

Die meiste Zeit des Jahres ist der Rovos Rail inner­halb von Süd­afrika zwi­schen Kap­stadt und Pre­toria sowie zwi­schen Pre­toria und den Vik­to­ria­fällen unter­wegs. Nur einmal pro Jahr begibt er sich auf eine län­gere Reise von Kap­stadt bis Dar Es Salaam in Tan­zania und wieder zurück.

(c) Rovos Rail

Die neue Route quer durch Afrika – 4.300 Kilo­meter von Dar Es Salaam am Indi­schen Ozean bis nach Lobito an der Atlan­tik­küste – wurde erst jetzt erst­mals mög­lich, nachdem Angola vor einigen Jahren die his­to­ri­sche Ben­guela-Bahn wieder reak­ti­viert hatte.

„Nach 29 Jahren ein neues Aben­teuer ein­führen zu können, ist auf­re­gend und stellt mich vor eine erfri­schende ope­ra­tive Her­aus­for­de­rung“, sagt Rohan Vos, Inhaber und CEO von Rovos Rail. „Es hat mehr als zwei Jahre gedauert, bis alle Geneh­mi­gungen ein­ge­holt waren. Mein Team und ich sind auch einige Male in die vier Länder geflogen, um die Route zu befahren und so den Weg für unsere uner­schro­ckenen Gäste so gut wie mög­lich zu ebnen“.

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Die Eröff­nungs­reise beginnt am 16. Juli 2019 in Dar es Salaam, das Rovos Rail schon seit der ersten Reise von Kap­stadt in die Haupt­stadt von Tan­zania im Jahr 1993 ver­traut ist. Danach folgen unter anderem ein Besuch im Selous Game Reserve in Tan­zania sowie ein Aus­flug zu den Was­ser­fällen von Chisimba und eine Zwei-Nächte-Safari inklu­sive Flug im South Luangwa National Park in Zambia.

In der Demo­kra­ti­schen Repu­blik Kongo sind eine Stadt­rund­fahrt durch Lub­um­bashi und der Besuch einer Kup­fer­mine vor­ge­sehen, ehe in Angola noch Besich­ti­gungen der Städte Luena, Kuito und Huambo warten. In Lobito geht die Reise vom Indi­schen Ozean zum Atlantik schließ­lich zu Ende.

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Der Rovos Rail erin­nert mit seinem vik­to­ria­ni­schen Inte­rieur, ver­gol­deten Fens­tern und bri­ti­schem Ambi­ente an die Zeiten, in denen Ernest Hemingway und Co. das weite, wilde Afrika eben diesen Schienen bereisten, um dem Rest der Welt zu berichten. Der Son­derzug ver­fügt über zwei Spei­se­wagen, zwei Lounges (für Rau­cher und Nicht­rau­cher) und einen Pan­ora­ma­wagen mit einer offenen Platt­form ganz am Ende.

Die 10 bis 16 Qua­drat­meter großen Royal-, Deluxe- und Pullman-Suiten sind mit Dop­pel­betten, gemüt­li­chen Ohren­ses­seln, Bade­zim­mern, Kli­ma­an­lage, Hei­zung und Steck­dosen aus­ge­stattet. Vor­nehmes Dun­kel­grün, Maha­goni- und Mes­sing­töne bestimmen das Inte­rieur dieser fah­renden Hotel­zimmer und fügen sich damit per­fekt in die Fan­tasie einer Zeit­reise ein.

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Dazu gehört bei­spiels­weise auch der leise Gong, der die Rei­senden auf dem Aus­sichts­deck daran erin­nert, dass der High Tea und Horsd‘oeuvres im Salon­wagen ange­richtet sind, wo dann Stunden später ein geho­benes Dinner mit Sil­ber­be­steck und Kris­tall­glä­sern ser­viert wird.

Die neue, 15-tägige Reise von Dar Es Salaam nach Lobito kostet je nach Suiten-Kate­gorie umge­rechnet zwi­schen 11.300 und 19.600 Euro. Trotzdem ist der ein­zige Termin 2019 – ebenso wie die Rück­fahrt am 2. August 2019 – bereits restlos aus­ge­bucht. Die Tour soll aber 2020 und 2021 wie­der­holt werden – und da sind noch Plätze frei.

www.rovos.com/journeys/dar-and-lobito

(c) Rovos Rail
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