Le Méri­dien Hotels & Resorts ist nach Ita­lien zurück­ge­kehrt: Im male­ri­schen Viertel Prati zwi­schen Spa­ni­scher Treppe und dem Vatikan gelegen, hat das Le Méri­dien Vis­conti Rom soeben nach einer 20 Mil­lionen US-Dollar teuren Reno­vie­rung sein Grand Ope­ning gefeiert.

Das geschichts­träch­tige Hotel ver­fügt über 240 Zimmer und Suiten, die ab 200 Euro pro Nacht buchbar sind, und richtet sich sowohl an Geschäfts­rei­sende als auch an Urlauber und Gruppen. Eigen­tümer ist die Toti Group, die auch für das Manage­ment ver­ant­wort­lich zeichnet.

Le Méri­dien Vis­conti Rom (c) Matteo Barro

Das Innen­de­sign ver­steht sich als aktu­elle Umset­zung des Mid-Cen­tury-Moder­nismus: Marmor, Holz und natür­liche Tex­turen stehen auf­fäl­ligen Stoff­ele­menten mit Ver­weisen auf den Desi­gner und Archi­tekten Gio Ponti gegen­über, der sich zur Zeit der Errich­tung des Gebäudes großer Beliebt­heit erfreute. Auch sub­tile geo­me­tri­sche Ver­weise auf Roms antike Schätze spielen durch­ge­hend eine Rolle.

Der „Hub“, wie Le Méri­dien die Lobby nennt, ist als Treff­punkt für krea­tive Gäste gestaltet und soll mit seinen großen Tischen und Sitz­ge­le­gen­heiten eine ein­la­dende Umge­bung zum Aus­tausch schaffen. Hier befindet sich auch die „Lon­gi­tude 12 Bar & Bistrot“, die sich abends von einem hellen Café in eine atmo­sphä­ri­sche Cock­tailbar ver­wan­delt. ara Design Inter­na­tional insze­niert dabei die Ver­wand­lung mit rotie­renden Panelen, abge­dämpftem Licht und dem krea­tiven Ein­satz von Spie­geln.

Le Méri­dien Vis­conti Rom (c) Matteo Barro

Ein High­light des Le Méri­dien Vis­conti Rom ist sicher die Dach­ter­rasse mit ihrem Pan­ora­ma­blick über die weiten, von Bäumen gesäumten Straßen des Stadt­teils. Sie ist ein idealer Ort, um wäh­rend der Som­mer­mo­nate den Son­nen­un­ter­gang bei einem pri­ckelnden Glas aus der für Le Méri­dien typi­schen Bark­arte „Spar­k­ling“ zu genießen.

Die erle­sene Kunst­samm­lung des Hotels reicht von abs­trakten Werken bis zu figu­ra­tiven Arbeiten aus ver­schie­denen Mate­ria­lien. Bei­spiele dafür sind ein Mosaik von Ascanio Renda, Arbeiten aus Gummi von Paolo Cane­vari und eher tra­di­tio­nelle Ölge­mälde auf Lein­wand. Viele Werke sind Teil der Pri­vat­samm­lung der Familie Toti, die vor allem eta­blierte ita­lie­ni­sche Künstler der 1980er-Jahre umfasst.

Beim beliebten Pro­gramm „Unlock Art“, das den Gästen kos­ten­freien Ein­tritt in eine lokale Kul­tur­ein­rich­tung gewährt, indem sie dort ein­fach ihre Zim­mer­karte vor­zeigen, koope­riert das Le Méri­dien Vis­conti Rom mit der Gal­leria Nazio­nale di Arte Moderna. Das Museum wurde 1883 gegründet und beher­bergt eine der umfang­reichsten Samm­lungen moderner und zeit­ge­nös­si­scher Kunst in Ita­lien mit mehr als 3.000 Werken. Wei­tere Infor­ma­tionen gibt’s unter www.lemeridien.com.

Le Méri­dien Vis­conti Rom (c) Matteo Barro
Le Méri­dien Vis­conti Rom (c) Matteo Barro

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