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    23. Juli 2019

    The Ritz-Carlton, Berlin erstrahlt im Stil der 1920er-Jahre

    The Ritz-Carlton, Berlin hat seine 40 Mil­lion Euro teure Reno­vie­rung beendet: Alle Zimmer und Suiten, die Wellness‑, Lobby- und Loun­ge­be­reiche sowie das neue Restau­rant „POTS“ prä­sen­tieren sich ab sofort in einem ele­ganten Look, der an das Berlin der 1920er-Jahre erin­nern soll – der gol­denen Ära des deut­schen Films.

    G.A. Design London zeich­nete nicht nur für die Neu­ge­stal­tung der Zimmer und Suiten ver­ant­wort­lich, son­dern auch für den neuen, opu­lenten Cha­rakter der Lobby. Allein die groß­zü­gige, reich ver­zierte Frei­treppe aus Marmor und schmie­de­ei­sernen Ele­menten stellt ein echtes State­ment dar.

    The Ritz-Carlton, Berlin /​​ Lobby (c) Mat­thew Shaw

    Fun­kelnde Kris­tall­lüster dienen als Anspie­lung auf das Blitz­licht­ge­witter wäh­rend des jähr­li­chen Ber­­li­­nale-Fes­­ti­vals und eine mit sti­li­sierten Cham­pa­gner­glä­sern deko­rierte Wand ver­sprüht das Flair der 1920er-Jahre. An der Rezep­tion begegnet dem Gast eines der wie­der­keh­renden Motive des neuen Designs – eine abs­tra­hierte Dar­stel­lung eines Para­vents, wie er einst in den Gar­de­roben der Film­stars zu finden war.

    Ange­lehnt an die lite­ra­ri­schen Salons des frühen 20. Jahr­hun­derts, lädt die Lobby zum Ent­spannen, gemüt­li­chen Plau­dern oder einer Partie Schach ein. Als Blick­fang dient ein Kamin aus Marmor mit einer Flammen-Skulptur. Dar­über thront das Ori­gi­nal­ge­mälde „She Rep­res­ents“ von Jeanne Mammen aus dem Jahr 1928 als Lie­bes­er­klä­rung an die sprü­hende Leben­dig­keit der Ber­liner Frauen.

    The Ritz-Carlton, Berlin /​​ Deluxe Room (c) Mat­thew Shaw

    In den Zim­mern und Suiten zeigt sich der Wechsel von Tag und Nacht in der Farb­ge­bung der decken­hohen Bett­kopf­teile, wäh­rend geo­me­tri­sche Muster die his­to­ri­sche Bedeu­tung des Pots­damer Platzes dar­stellen. Wie in der Lobby finden sich auch in den Zim­mern Anklänge an die große fil­mi­sche Ver­gan­gen­heit der Stadt – bei­spiels­weise ele­gante Wasch- und Schmink­ti­sche in Anspie­lung auf die Gar­de­roben der frühen Film­stars oder eine glän­zende Minibar, die an die alten Gar­de­ro­ben­kästen erin­nert.

    Auch moderne tech­ni­sche Fea­tures fehlen nicht – wie etwa Touch­screens zur Steue­rung der Zim­mer­elek­tronik oder prak­tisch in den Sitz­mö­beln inte­grierte Steck­dosen und Lade­sta­tionen. Das Blau der „Carlton Club Suite“ sym­bo­li­siert den Mond und das Ber­liner Nacht­leben, wäh­rend in der „The Ritz-Carlton Suite“ warme Gold­töne die Son­nen­seiten der Stadt reprä­sen­tieren.

    The Ritz-Carlton, Berlin /​​ The Ritz-Carlton Suite (c) Mat­thew Shaw

    Das Herz­stück der Lobby – „The Lounge“ – erstrahlt dank schil­lernder Spie­gel­ak­zente und einem edlen Mar­mor­boden eben­falls in neuem Glanz. Hier genießt der Gast unter anderem den klas­si­schen After­noon Tea, der von eigens aus­ge­bil­deten Tee-Som­­me­­liers ser­viert und von Pia­no­k­längen unter­malt wird.

    Ganz neu ist das Restau­rant „POTS“, wo ein junges Küchen­team modern inter­pre­tierte Klas­siker der deut­schen Küche ser­viert. Es gibt gemüt­liche Sitz­ecken, einen sepa­raten Raum für Gruppen und eine Show­küche. Der Name des Restau­rants spielt einer­seits auf den Pots­damer Platz an, ande­rer­seits auf die zahl­rei­chen Koch­töpfe auf den Küchen­herden.

    The Ritz-Carlton, Berlin /​​ The Ritz-Carlton Suite (c) Mat­thew Shaw

    Geschla­gene und gebürs­tete Kup­fer­ak­zente erin­nern an die mas­siven Kessel, in denen deut­sches Bier tra­di­tio­nell gebraut wird. Wäh­rend der Som­mer­mo­nate lädt die eben­falls neu gestal­tete Ter­rasse mit Blick auf das angren­zende Sony Center und den Hen­­ri­ette-Herz-Park zu einem leichten Lunch oder ent­spannten Abend­essen ein.

    Die Bar „The Curtain Club“ wartet mit einem schi­cken Mix aus Art déco-Ele­ganz und latein­ame­ri­ka­ni­scher Ver­spielt­heit auf. Ähn­lich wie in einer süd­ame­ri­ka­ni­schen Haci­enda, bildet der Living Room mit Bühne das Zen­trum der Bar, in der unor­tho­doxe Drinks mit extra­va­ganten Zutaten kre­denzt werden.

    The Ritz-Carlton, Berlin /​​ The Lounge (c) Mat­thew Shaw

    Optisch eine Vision aus Rot und Gold, ist die Bar „Fra­grances“ das Zuhause der hohen Kunst der Mixo­logie – basie­rend auf Aromen und Düften. Benannt sind die „duf­tenden“ Cock­­tail-Kre­a­­tionen nach Par­füms nam­hafter Marken. Auch das Design der Bar ent­stand nach dem Vor­bild auf­wändig gestal­teter Par­füm­fla­kons.

    Als Ver­bin­dung zum expe­ri­men­tellen Arbeiten der Bar­keeper sind Ingre­di­en­zien und Spi­ri­tuosen in Apo­the­ker­fla­schen auf­ge­reiht. Dunkle Spiegel unter­strei­chen zusätz­lich den sinn­li­chen Ansatz und den mys­ti­schen Cha­rakter der Bar. Sechs avant­gar­dis­ti­sche, vom Gol­denen Zeit­alter inspi­rierte Zeich­nungen der Ber­liner Künst­lerin Tina Ber­ning runden das Design ab.

    The Ritz-Carlton, Berlin /​​ Restau­rant POTS (c) Mat­thew Shaw

    Der von Car­bone Design gestal­tete Well­ness­be­reich ver­fügt über einen Indoor Pool, zwei Saunen, einen groß­zü­gigen Ruhe­be­reich, einen Behand­lungs­raum für kos­me­ti­sche Anwen­dungen sowie moderne Fit­ness­ge­räte.

    Der Ball­saal im Kon­fe­renz­be­reich eignet sich für Partys ebenso wie für Fir­menevents. Inspi­riert vom Nacht­leben der 1920er-Jahre hat die tsche­chi­sche Firma Lasvit groß­for­ma­tige Lampen aus böh­mi­schem Glas ent­worfen, die dem Raum eine ganz beson­dere Dimen­sion ver­leihen. Auf einer Gesamt­fläche von 1.800 Qua­drat­me­tern stehen sieben wei­tere Ver­an­stal­tungs­räume zur Ver­fü­gung.

    www.ritzcarlton.com/berlin

    The Ritz-Carlton, Berlin /​​ Fra­grances (c) Mat­thew Shaw

    The Ritz-Carlton, Berlin /​​ The Curtain Club (c) Mat­thew Shaw

    The Ritz-Carlton, Berlin /​​ Spa (c) Mat­thew Shaw

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