Genuss in Paris: Tipps für eine nachhaltige Städtereise im Herbst

Die som­mer­li­chen Tou­ris­ten­mas­sen sind aus den eu­ro­päi­schen Me­tro­po­len bei­nahe ver­schwun­den. Statt­des­sen ge­hö­ren die Städte im Herbst zu­neh­mend wie­der den Ein­hei­mi­schen. Ganz be­son­ders ist das in Pa­ris zu be­ob­ach­ten, das im Ok­to­ber und No­vem­ber ei­nen ein­zig­ar­ti­gen Charme ver­sprüht.

Das Paris der Pariser

Städ­te­reise nach Pa­ris im Herbst © ed­mond­la­foto auf pix­a­bay

Im Som­mer ist Pa­ris von Tou­ris­ten über­lau­fen. Viele Pa­ri­ser ent­flie­hen dem, ver­brin­gen den Som­mer auf dem Land und keh­ren erst nach den Som­mer­fe­rien wie­der zu­rück. Wer das Pa­ris der Pa­ri­ser er­le­ben will, muss also im Herbst kom­men, wis­sen In­si­der.

Pa­ris bie­tet dann eine ganz be­son­dere At­mo­sphäre und macht sei­nem Bei­na­men als „Stadt des Lichts” alle Ehre – sei es am Mor­gen, wenn sich die Sonne ih­ren Weg durch den Ne­bel bahnt, oder abends, wenn die zei­tige Dun­kel­heit die Ma­gie der Stadt sicht­bar macht.

Wirk­lich ohne Tou­ris­ten wird man die Stadt aber nicht an­tref­fen. Höchs­tens im No­vem­ber kann man mit et­was Glück ru­hi­gere Tage er­le­ben, be­vor die Weih­nachts­zeit be­ginnt. Denn auch der Herbst ist be­liebt – ins­be­son­dere bei Ge­nuss­rei­sen­den, die sich auf Wein­feste und Gour­met­märkte freuen.

Kulinarik hat Hochsaison

Pa­ri­ser Re­stau­rants bei Nacht © Pierre Bla­ché auf pix­a­bay

Viele ty­pisch fran­zö­si­sche Pro­dukte fin­den im Herbst ih­ren Weg in die Haupt­stadt und zahl­rei­che Wein­feste lo­cken Be­su­cher aus al­ler Welt an. Fran­zö­si­sches Es­sen, Mu­sik und na­tür­lich Wein gibt es bei­spiels­weise zum „Fête des Vend­an­ges de Mont­martre” rund um den äl­tes­ten der zehn Pa­ri­ser Wein­berge.

Dar­über hin­aus la­den die küh­le­ren Tem­pe­ra­tu­ren zum Schlem­men ein. Viele Re­stau­rants und Ca­fés stel­len ihre Karte um – von som­mer­li­chen Sa­la­ten hin zu herz­haf­ten, fran­zö­si­schen Klas­si­kern. Auch ein Streif­zug durch die zahl­rei­chen Pa­tis­se­rien bie­tet sich im Herbst an.

Ein wei­te­res Ver­an­stal­tung­s­high­light von Sep­tem­ber bis De­zem­ber ist das „Fes­ti­val d’Automne à Pa­ris”, bei dem sich zeit­ge­nös­si­sche, in­ter­na­tio­nale Künst­ler aus Mu­sik, Film, Thea­ter und Tanz dem Pu­bli­kum prä­sen­tie­ren. Das Pa­ri­ser Herbst­fes­ti­val fin­det da­bei nicht an ei­ner Stelle, son­dern an knapp 40 ver­schie­de­nen Aus­tra­gungs­or­ten statt.

Paris ohne schlechtes Gewissen

Pa­ris (c) Ger­hard Bö­g­ner auf pix­a­bay

Die fran­zö­si­sche Haupt­stadt hat es sich zum Ziel ge­setzt, deut­lich grü­ner und nach­hal­ti­ger zu wer­den. Dazu ge­hört un­ter an­de­rem, die Seine bis zu den Olym­pi­schen Spiel im nächs­ten Jahr in ein Ge­wäs­ser zu ver­wan­deln, in dem man so­gar schwim­men kann. Da­von sol­len an­schlie­ßend auch die Pa­ri­ser und die Tou­ris­ten pro­fi­tie­ren.

Vor Ort ist man am um­welt­freund­lichs­ten zu Fuß un­ter­wegs. Das geht vor al­lem dann gut, wenn die Un­ter­kunft im Stadt­zen­trum liegt, so­dass die Wege nicht weit sind. Die drei Ho­tels der Ver­ei­ni­gung „Green Pearls” – Le Pa­vil­lon, Ma­lar und Amé­lie – be­fin­den sich bei­spiels­weise alle in Geh­di­stanz zu den wich­tigs­ten Pa­ri­ser Se­hens­wür­dig­kei­ten, wäh­rend sie ih­ren Gäs­ten gleich­zei­tig ei­nen ru­hi­gen Rück­zugs­ort ge­wäh­ren. Sie alle ge­hö­ren zu den „Green Spi­rit Ho­tels”, die für Um­welt- und Bud­get­freund­lich­keit so­wie ein künst­le­ri­sches Flair ste­hen.

Eif­fel­turm in Pa­ris (c) pix­a­bay

Wei­ter ent­fernte Ziele wie die ver­schie­de­nen Schlös­ser, das Eco Quar­tier Clichy Ba­tignolle oder die Coulée Verte – eine aus­ge­diente und in­zwi­schen be­grünte Bahn­stre­cke – er­reicht man be­quem mit der Me­tro. So kommt man auch zum be­rühm­ten Fried­hof Père Lachaise im Os­ten der Stadt. Die bunt be­laub­ten Bäume, die Stille des Herbs­tes und ver­ein­zelte Ne­bel­schwa­den ver­lei­hen dem Ort ei­nen mys­ti­schen Touch.

Das gilt für die vie­len Parks der fran­zö­si­schen Haupt­stadt. Eine wei­tere Emp­feh­lung für den Herbst und be­son­ders für reg­ne­ri­sche Tage ist ein Be­such der Pa­ri­ser Pas­sa­gen. Es sind dies über­dachte Ar­ka­den, in de­nen sich zahl­rei­che Ga­le­rien be­fin­den. 20 da­von ent­stam­men so­gar noch den An­fangs­zei­ten des 19. Jahr­hun­derts.

Umweltfreundlich anreisen und übernachten

Green Spi­rit Ho­tel Ma­lar in Pa­ris (c) Green Pearls

Pa­ris ist eine der Städte, die sich von bei­nahe über­all aus be­quem mit dem Zug er­rei­chen las­sen. So gibt es zum Bei­spiel eine Nacht­zug­ver­bin­dung mit dem ÖBB-Night­jet von Wien über Zü­rich nach Pa­ris. Die Mo­bi­li­tät vor Ort ist durch das Me­tro­netz und die ge­rin­gen Ent­fer­nun­gen der meis­ten Se­hens­wür­dig­kei­ten ge­ge­ben. Das ist be­son­ders der Fall, wenn die ge­wählte Un­ter­kunft eben­falls im Stadt­zen­trum liegt.

Die drei „Green Spi­rit Ho­tels” in Pa­ris – Le Pa­vil­lon, Amé­lie und Ma­lar – bie­ten um­welt-und bud­get­freund­li­che Über­nach­tun­gen im Her­zen der Stadt. Be­son­ders Frei­geis­ter und künst­le­risch In­ter­es­sierte wer­den sich in den in­di­vi­du­el­len Zim­mern wohl­füh­len. Be­queme Bet­ten, ein reich­hal­ti­ges Früh­stück mit re­gio­na­len Bio-Pro­duk­ten und die teil­weise vor­han­dene Ab­schir­mung ge­gen Elek­tro­smog las­sen die Gäste en­er­gie­ge­la­den in den neuen Tag star­ten.

Dar­über hin­aus set­zen die In­ha­ber der Ho­tels auf ei­nen mög­lichst ge­rin­gen öko­lo­gi­schen Fuß­ab­druck. Dazu ge­hö­ren un­ter an­de­rem Was­ser- und En­er­gie­spar­maß­nah­men, die faire Be­zah­lung der Mit­ar­bei­ten­den, die größ­ten­teils aus Pa­ris stam­men, und der Ver­zicht auf Ein­weg­plas­tik­pro­dukte – um nur ein paar Punkte aus ei­ner lan­gen Liste zu nen­nen.

Tipps für den nachhaltigen Städtetrip nach Paris

Green Spi­rit-Ho­tel Ame­lie in Pa­ris (c) Green Pearls
  • An­reise mit der Bahn oder dem Fern­bus
  • Aus­wahl ei­ner nach­hal­ti­gen Un­ter­kunft im Stadt­zen­trum – wie zum Bei­spiel die „Green Pearls Ho­tels” Le Pa­vil­lon, Amé­lie oder Ma­lar
  • Vor Ort zu Fuß ge­hen, Fahr­rad fah­ren oder die Me­tro nut­zen
  • Lo­kale Kul­tur un­ter­stüt­zen und zum Bei­spiel kleine Mit­bring­sel auf den ver­schie­de­nen Herbst­märk­ten kau­fen
  • Tou­ren mit ein­hei­mi­schen Gui­des – zum Bei­spiel auf dem Fried­hof Père Lachaise
  • In Re­stau­rants der Ein­hei­mi­schen es­sen ge­hen und dort die echte fran­zö­si­sche Kü­che er­le­ben
  • Nach­hal­tige In­itia­ti­ven der Stadt be­su­chen und tei­len, um mehr Men­schen und Städte dar­auf auf­merk­sam zu ma­chen
  • Die ei­gene nach­hal­tige Reise als In­spi­ra­tion für an­dere tei­len

www.greenpearls.com

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In un­se­ren Tex­ten wird aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit das ge­ne­ri­sche Mas­ku­li­num ver­wen­det. Die­ses um­fasst aus­drück­lich – so­fern die ent­spre­chende Aus­sage nichts an­de­res er­ken­nen lässt – so­wohl das männ­li­che als auch das weib­li­che Ge­schlecht und an­der­wei­tige Ge­schlech­ter­iden­ti­tä­ten. Von ei­ner Nähe zu po­li­ti­schen oder ge­sell­schaft­li­chen Grup­pie­run­gen di­stan­zie­ren wir uns aus­drück­lich.