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    „The Whale“: Norwegen erhält eine neue, spektakuläre Attraktion

    Nor­we­gens nächste At­trak­tion heißt „The Whale“: Das neue Be­su­cher­zen­trum in An­de­nes auf der In­sel­gruppe der Ves­tera­len soll der Wal­be­ob­ach­tung die­nen und die Ge­schichte die­ser fas­zi­nie­ren­den Tiere er­zäh­len. Seine Ar­chi­tek­tur wird da­bei so spek­ta­ku­lär wie die Na­tur rings­herum. Die Er­öff­nung ist für 2022 ge­plant.

    An­de­nes liegt 300 Ki­lo­me­ter nörd­lich des Po­lar­krei­ses an der Spitze der Ves­­­ter­a­­len-In­­­sel An­døya. Eine kleine Stadt in­mit­ten ei­ner dra­ma­ti­schen Land­schaft – so­wohl über als auch un­ter der Mee­res­ober­flä­che. Denn nur ein paar See­mei­len von der Küste ent­fernt, ent­fal­tet sich hier ein bis zu 1.000 Me­ter tie­fes Tal un­ter dem Was­ser­spie­gel.

    Das dunkle, kalte Was­ser ist die Hei­mat gro­ßer Tin­ten­fisch­be­stände – und diese zie­hen wie­derum zahl­rei­che wan­dernde Wale an. Das macht An­de­nes zu ei­nem der bes­ten Orte der Welt, um diese ma­jes­tä­ti­schen Tiere aus nächs­ter Nähe zu be­ob­ach­ten, und ist auch der Grund, warum „The Whale“ aus­ge­rech­net hier ge­baut wird. Im­mer­hin zählt der kleine Ort schon jetzt rund 50.000 Be­su­cher pro Jahr.

    Das Ge­bäude wurde vom dä­ni­schen Ar­chi­tek­tur­büro Dorte Man­drup ent­wor­fen und soll so aus­se­hen, als würde es aus der dra­ma­ti­schen Land­schaft her­aus­wach­sen. „Es er­hebt sich auf na­tür­li­che Weise wie ein sanf­ter Hü­gel am fel­si­gen Ufer, als hätte ein Riese eine dünne Schicht der Erd­kruste an­ge­ho­ben und ei­nen Hohl­raum dar­un­ter ge­schaf­fen”, heißt es auf der Web­site von Dorte Man­drup.

    Spaziergänge auf dem Dach

    Das ge­schwun­gene Dach, das aus ei­ner ein­zi­gen Be­ton­schale be­steht, ist mit Na­tur­stei­nen be­deckt. Die Be­su­cher sind ein­ge­la­den, dar­auf spa­zie­ren zu ge­hen. Von hier aus kön­nen sie den Ar­chi­pel über­bli­cken und das Spie­gel­bild der Mit­ter­nachts­sonne im Meer oder die über den Him­mel tan­zen­den Nord­lich­ter be­stau­nen.

    Der große, säu­len­freie In­nen­raum öff­net sich durch große Fens­ter­fron­ten zu den Ber­gen und zum Meer hin. Fel­sen, die an meh­re­ren Stel­len in das Ge­bäude ein­drin­gen, un­ter­strei­chen die di­rekte Ver­bin­dung zwi­schen der Um­ge­bung und der Aus­stel­lung, die eine Be­geg­nung zwi­schen Wal und Mensch er­mög­li­chen soll – in­spi­riert von der Reise der Wale um den Glo­bus, auf der die Gren­zen nicht durch Na­tio­na­li­tät oder Kul­tur de­fi­niert wer­den.

    „The Whale“ wird ne­ben den Aus­stel­lungs­räu­men auch Bü­ros, ein Café, ei­nen Shop und ei­nen Ge­zei­ten­pool be­her­ber­gen. Ein Netz aus We­gen, Platt­for­men und Aus­sichts­punk­ten lädt au­ßer­dem dazu ein, die Land­schaft rings­herum zu er­kun­den. „Es ist poe­tisch und zu­rück­hal­tend und gleich­zei­tig ein sehr auf­re­gen­des und un­ge­wöhn­li­ches Ge­bäude”, sagt Børre Berg­lund, CEO von The Whale AS: „Mit die­sem fan­tas­ti­schen Vor­schlag ha­ben wir die Mög­lich­keit, eine At­trak­tion von Welt­klasse zu schaf­fen.”

    www.thewhale.no /​​ www.dortemandrup.dk

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