Neun besondere Reiseziele für ein authentisches Dschungel-Feeling

Wenn im deut­schen Pri­vat­fern­se­hen das For­mat „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!” läuft, mag das viel­leicht bei in­tel­lek­tu­ell ge­eig­ne­ten Per­so­nen den Wunsch nach ei­nem ähn­li­chen Dschun­gel-Aben­teuer ent­fa­chen. Für alle an­de­ren gibt es aber tat­säch­lich Orte für ein au­then­ti­sches Dschun­gel-Fee­ling.

Das On­line-Rei­se­por­tal Ur­laub­s­pi­ra­ten stellt neun sol­che Orte vor, an de­nen man die Na­tur mit Tie­ren und Pflan­zen ent­de­cken kann, von de­nen man mit­un­ter nicht ein­mal wusste, dass sie exis­tie­ren.

Daintree Nationalpark /​ Australien

Da­in­tree Na­tio­nal­park /​ Aus­tra­lien © pix­a­bay

Der Da­in­tree-Re­gen­wald im Nord­os­ten von Aus­tra­lien ist ein ur­altes Öko­sys­tem und gilt als der äl­teste Re­gen­wald der Welt. Das UNESCO-Welt­na­tur­erbe be­hei­ma­tet eine Viel­zahl von Pflan­zen und Tie­ren – dar­un­ter Kro­ko­dile, Baum­kän­gu­rus und ein­zig­ar­tige Vö­gel wie den Ka­suar. Boots­fahr­ten auf den Flüs­sen und Wan­de­run­gen durch den Re­gen­wald bie­ten die Mög­lich­keit, sel­tene Vo­gel­ar­ten und exo­ti­sche Pflan­zen in al­ler Ruhe ent­de­cken.

Iquitos /​ Peru

Schau­kel im Dschun­gel © Un­s­plash

Iqui­tos gilt als Tor zum pe­rua­ni­schen Ama­zo­nas und fas­zi­niert durch un­be­rührte Wild­nis und kul­tu­relle Viel­falt. Die Stadt liegt iso­liert im Her­zen des Re­gen­wal­des und ist nur per Flug­zeug oder Schiff er­reich­bar. Eine Reise hier­her bie­tet die Mög­lich­keit, so­wohl den Ama­zo­nas als auch den dich­ten Dschun­gel mit sei­nen bun­ten Vö­geln, exo­ti­schen Pflan­zen und ei­ner un­glaub­li­chen Ar­ten­viel­falt zu er­kun­den. Boots­fahr­ten auf den zahl­rei­chen Flüs­sen füh­ren zu ent­le­ge­nen Dör­fern in­di­ge­ner Völ­ker, die ihre tra­di­tio­nelle Le­bens­weise be­wahrt ha­ben.

Tanjung Puting Nationalpark /​ Indonesien

Orang-Utans im Tan­jung Pu­ting Na­tio­nal­park auf Bor­neo © Un­s­plash

Der Tan­jung Pu­ting Na­tio­nal­park auf Bor­neo zieht Na­tur­lieb­ha­ber an, die Orang-Utans in ih­rem na­tür­li­chen Le­bens­raum er­le­ben möch­ten. Eine Boots­fahrt durch den Na­tio­nal­park er­mög­licht nicht nur die Be­ob­ach­tung die­ser fas­zi­nie­ren­den Pri­ma­ten, son­dern auch ei­nen Ein­blick in das rei­che Öko­sys­tem mit Na­sen­af­fen, Kro­ko­di­len und ei­ner Viel­zahl von Vo­gel­ar­ten. Auf ein­fa­chen Boo­ten kann so­gar im Freien über­nach­tet wer­den. Die üp­pige Ve­ge­ta­tion und die Ge­räu­sche des Dschun­gels schaf­fen dann eine be­son­ders ein­drucks­volle At­mo­sphäre.

Corcovado Nationalpark /​ Costa Rica

Cor­co­vado /​ Los Pa­tos Si­rena Trail /​ Costa Rica © Un­s­plash

Der Cor­co­vado Na­tio­nal­park in Costa Rica ist ein Ju­wel der Ar­ten­viel­falt. Das Öko­sys­tem reicht von dich­ten Re­gen­wäl­dern bis zu un­be­rühr­ten Strän­den. Auf Wan­de­run­gen durch den Park kann man nicht nur exo­ti­sche Tiere wie Ta­pire, son­dern auch die viel­fäl­tige Flora mit sel­te­nen Or­chi­deen und Baum­rie­sen ent­de­cken. Die Ab­ge­schie­den­heit des Parks trägt zur Be­wah­rung sei­ner na­tür­li­chen Schön­heit bei.

Taman Negara Nationalpark /​ Malaysia

Ta­man Ne­gara Na­tio­nal­park /​ Ma­lay­sia (c) Is­za­ri­zal Is­mail via pix­a­bay

Ta­man Ne­gara ist ei­ner der äl­tes­ten Re­gen­wäl­der Ma­lay­sias und eine Oase der Wild­nis. Die dichte Ve­ge­ta­tion bie­tet ei­ner Viel­zahl von Tie­ren ein Zu­hause – von ma­jes­tä­ti­schen Ti­gern über Ele­fan­ten bis zu ei­ner Viel­zahl exo­ti­scher Vö­gel. Aben­teu­rer kön­nen sich auf Baum­kro­nen­wan­de­run­gen be­ge­ben, um die pa­ra­die­si­sche Aus­sicht zu ge­nie­ßen, oder den längs­ten Hän­ge­brü­cken­kom­plex der Welt über­que­ren.

Garajonay Nationalpark /​ La Gomera

La Go­mera /​ Ga­ra­jo­nay-Na­tio­nal­park © pix­a­bay

Ne­bel­ver­han­gene Lor­beer­wäl­der, bi­zarre Fels­for­ma­tio­nen und eine ein­zig­ar­tige Flora prä­gen den Ga­ra­jo­nay Na­tio­nal­park auf der klei­nen Ka­na­ren­in­sel La Go­mera. Der Park wurde von der UNESCO zum Welt­na­tur­erbe er­klärt und zeich­net sich durch zwi­schen den Bäu­men schwe­bende Ne­bel­bänke aus. Sie ver­lei­hen ihm seine ein­zig­ar­tige, ge­heim­nis­volle Aura.

Madeira /​ Portugal

Ma­deira /​ Le­vada (c) alands­mann via pix­a­bay

Ma­deira be­sticht durch seine atem­be­rau­bende land­schaft­li­che Viel­falt und seine be­ein­dru­ckende Flora. Die por­tu­gie­si­sche In­sel im At­lan­tik ist auch be­kannt für ihre üp­pi­gen bo­ta­ni­schen Gär­ten und die spek­ta­ku­lä­ren Le­va­das – künst­lich an­ge­legte Was­ser­ka­näle, die Ma­dei­ras Berg­welt durch­zie­hen. Steil ab­fal­lende Klip­pen, dichte Lor­beer­wäl­der und ter­ras­sierte Hü­gel, auf de­nen Ba­na­nen und tro­pi­sche Früchte wach­sen, las­sen den Be­su­cher ver­ges­sen, dass die In­sel zu Eu­ropa ge­hört.

Die letzten Urwälder der Slowakei

Slo­wa­kei /​ Hohe Ta­tra © pix­a­bay

Die letz­ten Ur­wäl­der der Slo­wa­kei ver­ste­cken sich im Na­tio­nal­park Po­lo­niny und im Na­tio­nal­park Ta­tra. Die un­be­rührte Wild­nis und das ein­zig­ar­tige, noch völ­lig in­takte Öko­sys­tem mit ei­ner Viel­zahl an Tier- und Pflan­zen­ar­ten sind seit Jahr­hun­der­ten na­hezu un­ver­än­dert. Hier kön­nen Aben­teu­rer auf sel­tene Tiere wie Luchse, Bä­ren und Stein­ad­ler sto­ßen und in­mit­ten der Jahr­hun­derte al­ten Bäume eine zeit­lose Welt vol­ler Schön­heit er­le­ben.

Spreewald /​ Deutschland

Spree­wald © pix­a­bay

Der Spree­wald in Deutsch­land ist eine ein­zig­ar­tige Was­ser­land­schaft mit ver­win­kel­ten Fluss­ar­men und Ka­nä­len, die zu ge­müt­li­chen Boots­fahr­ten ein­la­den. Die dich­ten Wäl­der und Feucht­ge­biete sind Le­bens­raum sel­te­ner Pflan­zen und Tiere. Die Sorben/​Wenden – eine eth­ni­sche Min­der­heit in der Re­gion – pfle­gen ihre tra­di­tio­nelle Le­bens­weise und Folk­lore, was dem Spree­wald ei­nen be­son­de­ren Charme ver­leiht.

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