Wasserreiches Tirol: Die besten Plätze für eine Erfrischung im Sommer

Was­ser ist nicht nur ein kost­ba­res Gut, son­dern in Ti­rol auch Grund­lage für viele Na­tur­wun­der. Von Berg­seen über Was­ser­fälle und Klam­men bis hin zu hei­len­den Quel­len bie­tet das ös­ter­rei­chi­sche Bun­des­land viel­fäl­tige Mög­lich­kei­ten, Was­ser zu ent­de­cken und zu er­le­ben .

Wäh­rend Was­ser in Zei­ten des Kli­ma­wan­dels vie­ler­orts zur Man­gel­ware wird, darf sich Ti­rol glück­lich schät­zen, dass Was­ser­knapp­heit bis dato kein Thema ist. Im Ge­gen­teil: Mit mehr als 10.000 Quel­len ist Ti­rol nicht nur reich an Was­ser – es ver­fügt auch über eine be­son­ders hohe Qua­li­tät. Grund da­für sind die geo­lo­gi­schen Ge­ge­ben­hei­ten: Das Was­ser durch­dringt die Ge­steins­schich­ten in den Ber­gen, wird da­durch ge­fil­tert und mit Mi­ne­ra­lien an­ge­rei­chert.

Brun­nen­was­ser auf der Gar­ber­alm /​ Tho­ma­segg bei Zirl © Ti­rol Wer­bung /​ Mar­tina Wie­den­ho­fer

Rund 90 Pro­zent des Trink­was­sers stam­men in Ti­rol aus na­tür­li­chen Quel­len. So ist es na­hezu über­all mög­lich, den Was­ser­hahn auf­zu­dre­hen und ein­fach zu trin­ken. Aus der „Blauen Quelle” in Erl bei Kuf­stein – ei­nem der be­kann­tes­ten Na­tur­denk­mä­ler des Lan­des – spru­deln etwa 732 Li­ter reins­tes Trink­was­ser pro Se­kunde. In den Ber­gen selbst fin­den sich zahl­rei­che Ge­birgs­quel­len, die als Was­ser­spen­der die­nen.

Es zeigt sich auch in der Na­tur, dass Ti­rol reich an Was­ser ist. 600 Seen, Wei­her und Tei­che gibt es hier – fast alle mit Trink­was­ser­qua­li­tät. Dazu kom­men spek­ta­ku­läre Was­ser­fälle, Klam­men und Schluch­ten so­wie Kneipp­an­la­gen und Heil­quel­len. Mög­lich­kei­ten, dem Ele­ment Was­ser bei ei­nem Ur­laub nä­her­zu­kom­men, fin­den sich also viele.

Ausgezeichnete Badeseen

Er­fri­schung am Pi­bur­ger See am Ein­gang des Ötz­tals © Ti­rol Wer­bung /​ Ka­tha­rina Po­blotzki

Es gibt an ei­nem hei­ßen Som­mer­tag nichts Bes­se­res, als sich mit ei­nem Sprung ins Was­ser ab­zu­küh­len. Ins­ge­samt 29 Ba­de­seen la­den in Ti­rol zum Er­fri­schen ein. Die Was­ser­qua­li­tät ist da­bei ver­gleich­bar mit Trink­was­ser. Dies be­stä­tigt die seit 1992 re­gel­mä­ßig er­ho­bene Ge­wäs­ser­güte der Ti­ro­ler Ba­de­seen.

Ha­ben die Seen im Land die aus­ge­zeich­nete Qua­li­tät ge­mein­sam, so un­ter­schei­den sie sich doch in der Tem­pe­ra­tur. So er­reicht der moo­rige Schwarz­see in Kitz­bü­hel in den Som­mer­mo­na­ten bis zu 27 Grad, wäh­rend die Was­ser­tem­pe­ra­tur des Achen­sees nur sel­ten über 18 Grad steigt. Zwi­schen den Gip­feln des Kar­wen­del- und Ro­fan­ge­bir­ges ein­ge­bet­tet, ist das „Meer der Ti­ro­ler” ein Se­gel- und Sur­fer­pa­ra­dies und mit seich­ten Buch­ten und kin­der­freund­li­chen An­ge­bo­ten auch für Fa­mi­lien bes­tens ge­eig­net.

Der Pi­bur­ger See im Ötz­tal ist nicht nur ein be­lieb­ter Ba­de­see, son­dern auch für sei­nen Fisch­reich­tum be­kannt und gut zum An­geln ge­eig­net. Ein wah­res Na­tur­phä­no­men sind der Lot­ten- und Wild­moos­see am See­fel­der Pla­teau. Als ape­ri­odi­sche Seen er­schei­nen sie nur alle paar Jahre, so­dass sich glück­lich schät­zen darf, wer sie mit ei­ge­nen Au­gen ent­deckt. Auch Tau­cher fin­den in Ti­rol beste Be­din­gun­gen vor – wie etwa am Blind­see in der Ti­ro­ler Zug­spitz Arena. Mit dem Tris­tacher See müs­sen die Gäste auch in Ost­ti­rol nicht auf den Be­such ei­nes Ba­de­sees ver­zich­ten.

Spektakuläre Wasserfälle

Grawa Was­ser­fall im Stu­bai­tal © Ti­rol Wer­bung /​ Ro­bert Pu­pe­ter

Ne­ben den Ba­de­seen sind auch Ti­rols Was­ser­fälle ein be­lieb­tes Aus­flugs­ziel an hei­ßen Som­mer­ta­gen. Sie bie­ten nicht nur ei­nen spek­ta­ku­lä­ren An­blick, son­dern las­sen sich vie­ler­orts auch mit ei­ner aus­sichts­rei­chen Wan­de­rung kom­bi­nie­ren. Der 180 Me­ter hohe Grawa Was­ser­fall im Stu­bai­tal ist bei­spiels­weise mit 85 Me­tern der brei­teste Was­ser­fall der Ost­al­pen.

Das to­sende Was­ser ist da­bei nicht nur ein ein­drucks­vol­les Na­tur­schau­spiel. Wie Stu­dien be­le­gen, kann ein Be­such der Aus­sichts­platt­for­men und das Ver­wei­len im Sprüh­ne­bel so­gar Sym­ptome von Asthma und All­er­gien lin­dern. Das Open Air-Kino mit ge­müt­li­chen Holz­lie­gen am Fuß des Was­ser­falls ist zu­gleich idea­ler Aus­gangs- und Ziel­punkt für eine ge­müt­li­che Wan­de­rung am „Wil­de­Was­ser­Weg”.

Nicht min­der spek­ta­ku­lär ist der 159 Me­ter hohe Stui­ben­fall bei Um­hau­sen im Ötz­tal. Der größte Was­ser­fall Ti­rols ist über ei­nen Wan­der­weg gut er­schlos­sen und leicht zu­gäng­lich. Über 700 Stu­fen und eine 80 Me­ter lange Hän­ge­brü­cke geht es vor­bei an fünf Aus­sichts­platt­for­men bis zum Aus­gangs­punkt des Was­ser­falls in Nie­dert­hai. Be­liebt ist auch der fa­mi­li­en­freund­li­che Klet­ter­steig ent­lang des Stui­ben­falls.

Wasserreiche Wanderungen

Was­ser­rei­che Wan­de­rung ent­lang des Isel­trails in Ost­ti­rol © TVB Ost­ti­rol /​ Ra­mona Wald­ner

Wer sich gerne ak­tiv be­we­gen und den­noch nicht auf eine Er­fri­schung ver­zich­ten möchte, ist bei ei­ner Wan­de­rung zu den vie­len Ti­ro­ler Berg­seen bes­tens auf­ge­ho­ben und kann je nach per­sön­li­cher Vor­liebe ent­schei­den, ob es eine kurze, fa­mi­li­en­freund­li­che Wan­de­rung oder doch eine for­dernde 1.500-Höhenmeter-Tour sein soll.

Ein für Fa­mi­lien emp­feh­lens­wer­tes Wan­der­ziel ist bei­spiels­weise der idyl­lisch ge­le­gene Obern­ber­ger See im Wipp­tal, des­sen Was­ser un­ter­ir­disch ab­läuft. Wem eine Ta­ges­wan­de­rung nicht reicht, der be­gibt sich auf eine mehr­tä­gige Tour ent­lang des Was­sers – zum Bei­spiel auf dem „Isel­trail” in Ost­ti­rol, der auf 76 Ki­lo­me­tern ent­lang ei­nes der letz­ten frei flie­ßen­den Glet­scher­flüsse der Al­pen von der Mün­dung bis zum Ur­sprung führt.

Der „Lech­weg” im Ti­ro­ler Lech­tal folgt wie­derum auf 125 Ki­lo­me­tern ei­nem der letz­ten Wild­flüsse Eu­ro­pas von sei­nem Ur­sprung nahe des For­ma­rin­sees bis ins All­gäu. Da beide Weit­wan­der­wege ohne grö­ßere tech­ni­sche Schwie­rig­kei­ten aus­kom­men, sind sie auch mit Kin­dern gut zu be­wäl­ti­gen. Wer lie­ber auf ein­tä­gige Fa­mi­li­en­wan­de­run­gen und Aus­flüge zu Berg­seen und Schluch­ten setzt, wird aber eben­falls fün­dig.

Klammen und Schluchten

Kar­wen­del­schlucht in Schar­nitz © Ti­rol Wer­bung /​ Bert Heinz­l­meier

Gut ge­eig­net für Fa­mi­lien sind Wan­de­run­gen zu Ti­rols schöns­ten Klam­men und Schluch­ten. Wo sich das Was­ser sei­nen Weg vom Berg ins Tal bahnte, sind sie vor Hun­der­ten von Jah­ren durch die un­bän­dige Kraft der Na­tur ent­stan­den.

Heute sind die mys­ti­schen Na­tur­schau­plätze ein be­son­ders loh­nen­des Ziel an hei­ßen Som­mer­ta­gen und in vie­len Fäl­len – dank be­geh­ba­rer Steige, ge­zim­mer­ter Stege und Stu­fen – auch gut er­schlos­sen. Von der Schn­an­ner Klamm am Arl­berg über die Tie­fen­bach­klamm im Ti­ro­ler Un­ter­land bis zur Ga­lit­zen­klamm in Ost­ti­rol sind die be­lieb­ten Aus­flugs­ziele in ganz Ti­rol zu fin­den.

Kneippanlagen und Heilquellen

Na­tur­du­sche beim Würt­tem­ber­ger­haus in den Lech­ta­ler Al­pen © Ti­rol Wer­bung /​ Charly Schwarz

Dass Was­ser eine hei­lende Wir­kung hat, ist längst be­kannt. Ne­ben zahl­rei­chen Kneipp­an­la­gen, die sich oft­mals di­rekt in den Orts­zen­tren oder ent­lang von Wan­der- und Rad­rou­ten be­fin­den, gibt es in Ti­rol auch zahl­rei­che Heil­quel­len mit nach­ge­wie­se­ner Wir­kung – zum Bei­spiel das Ther­mal­was­ser der Län­gen­fel­der Ther­mal­quelle.

Die Gäste kom­men in der be­lieb­ten Therme Aqua Dome in den Ge­nuss des wohl­tu­en­den Ther­mal­was­sers, das bei rheu­ma­ti­schen Er­kran­kun­gen und Ab­nüt­zungs­er­schei­nun­gen ebenso hilft wie bei der Hei­lung von Ver­let­zun­gen. Ein um­fang­rei­ches The­ra­pie­an­ge­bot der Schwe­fel­quelle Bad Här­ing gibt es im gleich­na­mi­gen Ort und Kur­zen­trum, an­er­kann­tes Heil­was­ser zum Trin­ken fin­den die Gäste au­ßer­dem an meh­re­ren Heil­quel­len und öf­fent­li­chen Brun­nen in Ti­rol.

Themenwanderungen und Naturparks

Lech © Ti­rol Wer­bung /​ Si­mon Toplak

Viele Re­gio­nen Ti­rols wis­sen um das kost­bare Gut Was­ser und ma­chen es den Gäs­ten auf ver­schie­de­nen The­men­we­gen und ‑wan­de­run­gen zu­gäng­lich. So sind etwa der „Was­ser­schau­pfad Um­bal­fälle”, die „Was­ser­welt Tux” oder der „Wil­de­Was­ser­Weg” im Stu­bai­tal loh­nende Wan­de­run­gen.

Mit dem „He­xen­was­ser Söll”, der Kin­der­wa­gen­wan­de­rung am Lan­ser See oder dem „Na­tur Eis Pa­last” am Hin­ter­tu­xer Glet­scher war­ten auch zahl­rei­che fa­mi­li­en­freund­li­che Op­tio­nen, um das Ele­ment Was­ser zu ent­de­cken. Be­son­ders na­tur­nah und ur­sprüng­lich sind Wan­de­run­gen und Aus­flüge zu den Seen, Flüs­sen und The­men­we­gen in den Ti­ro­ler Na­tur­parks und im Na­tio­nal­park Hohe Tau­ern.

www.tirol.at

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