Barbados: Fünf Wochen heiße Rhythmen beim „Crop Over Festival“

Mit hei­ßen Rhyth­men, bun­ten Kos­tüm-Pa­ra­den und je­der Menge Party-Vi­bes ist das „Crop Over“auf Bar­ba­dos ei­nes der ab­wechs­lungs­reichs­ten Fes­ti­vals welt­weit. Denn hier mischt sich Kul­tur­ge­schichte mit Kunst, Mu­sik und Mas­ke­rade.

Vor 300 Jah­ren fei­er­ten die Skla­ven das Ende der an­stren­gen­den Zu­cker­rohr-Ernte mit ei­nem aus­schwei­fen­den Fest. Sie schmück­ten die letzte Ernte mit Blu­men und ge­lei­te­ten sie in ei­ner far­ben­fro­hen Pa­rade zur Mühle, wo dann die große Feier stieg. Heute sind die Frei­heit und Un­ab­hän­gig­keit von Bar­ba­dos der An­lass für das „Crop Over”.

Grand Ka­roo­ment (c) Vi­sit Bar­ba­dos

Ab dem 1. Juli fin­den täg­lich Kon­zerte, Pa­ra­den, Aus­stel­lun­gen, Kunst­hand­werk-Märkte und ku­li­na­ri­sche Events statt. Über­all wird dazu Rum an­ge­bo­ten – das Na­tio­nal­ge­tränk auf Bar­ba­dos. Den Hö­he­punkt und gleich­zei­tig auch Schluss­punkt des „Crop Over” bil­det dann am 7. Au­gust das „Grand Ka­roo­ment” – der auf­re­gendste Tag des Jah­res auf Bar­ba­dos.

Rou­ti­nierte Fans des „Crop Over„registrieren sich be­reits Mo­nate im Vor­aus, um mit ih­rer Lieb­lings­gruppe in ei­nem pas­sen­den Kos­tüm aus Fe­dern, Pail­let­ten und Strass-Stei­nen an den Pa­ra­den teil­neh­men und mit­fei­ern zu kön­nen. Aber auch spon­tane Teil­nah­men sind mög­lich. Für das per­fekte Fi­nish sor­gen lo­kale Make-up-Ar­tists.

Grand Ka­roo­ment (c) Vi­sit Bar­ba­dos

In­si­der ra­ten zu be­que­mem Schuh­werk für die lan­gen Par­ty­tage und zum Ein­hö­ren in die ak­tu­el­len Soca-Hits, um auch rich­tig mit­sin­gen zu kön­nen. „Bash­ment Soca“ ist der Beat, der aus Bar­ba­dos stammt und alle Teil­neh­mer des „Crop Over” durch seine an­ste­cken­den Rhyth­men in Be­we­gung hält. Eine Play­list dazu gibt es auf Spo­tify.

www.visitbarbados.org

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In un­se­ren Tex­ten wird aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit das ge­ne­ri­sche Mas­ku­li­num ver­wen­det. Die­ses um­fasst aus­drück­lich – so­fern die ent­spre­chende Aus­sage nichts an­de­res er­ken­nen lässt – so­wohl das männ­li­che als auch das weib­li­che Ge­schlecht und an­der­wei­tige Ge­schlech­ter­iden­ti­tä­ten. Von ei­ner Nähe zu po­li­ti­schen oder ge­sell­schaft­li­chen Grup­pie­run­gen di­stan­zie­ren wir uns aus­drück­lich.