Prag (c) Dagmar Veselkova

Virtuelle Spaziergänge durch Prag: So schön ist die „Goldene Stadt“

Die Gren­zen sind zwar der­zeit ge­schlos­sen – doch nichts hin­dert uns daran, in un­se­ren Ge­dan­ken und Träu­men auf Rei­sen zu ge­hen. Wir ent­füh­ren Sie dies­mal an die Mol­dau: Auf vir­tu­el­len Spa­zier­gän­gen kön­nen Sie Prag so er­le­ben, wie Sie die tsche­chi­sche Haupt­stadt ga­ran­tiert noch nicht ge­kannt ha­ben.

Als Ein­stieg in ei­nen vir­tu­el­len Be­such in Prag emp­fiehlt sich die­ses fan­tas­ti­sche 360-Grad-Vi­deo von Vi­sit Czech Re­pu­blic, das die schöns­ten Sei­ten der „Gol­de­nen Stadt“ zeigt und es da­bei er­laubt, selbst zum Re­gis­seur zu wer­den. Da­nach emp­feh­len wir Ih­nen diese vir­tu­el­len Spa­zier­gänge durch Prag:

Prager Burg

Prag virtuelle Spaziergänge
Prag (c) pixabay

Sind Sie zum ers­ten Mal in Prag? Dann darf ein vir­tu­el­ler Spa­zier­gang durch die Pra­ger Burg na­tür­lich nicht feh­len. Be­tre­ten Sie die größte Burg­an­lage der Welt über den ers­ten Hof und schrei­ten Sie wei­ter in den zwei­ten – vor­bei an der Ka­pelle des Hl. Kreu­zes, in der die Kron­ju­we­len zu fin­den sind. Im drit­ten Hof fin­den Sie sich vor der St. Veits Ka­the­drale wie­der. Un­ser Tipp: Wer­fen Sie auch ei­nen Blick in den Dom, wo be­deu­tende Häup­ter des Lan­des ihre letzte Ru­he­stätte ge­fun­den ha­ben.

Altstädter Rathaus

Prag virtuelle Spaziergänge
Prag /​ Alt­städ­ter Ring (c) pixabay /​ Rudy und Pe­ter Skit­te­ri­ans

Schwe­ben Sie wie ein Vo­gel über dem Alt­städ­ter Ring und ge­nie­ßen Sie den Blick über die Pra­ger Alt­stadt. Be­ge­ben Sie sich da­nach in das Alt­städ­ter Rat­haus und be­trach­ten Sie die zahl­rei­chen bun­ten Fres­ken, ohne von Men­schen­mas­sen um­ge­ben zu sein. Oder las­sen Sie die ehr­wür­dige Stim­mung im al­ten Rat­haus­saal un­ge­stört auf sich wir­ken. Auch ein Blick aus nächs­ter Nähe auf die be­rühmte As­tro­no­mi­sche Apos­tel­uhr ist mög­lich.

Museum der Stadt Prag

Prag virtuelle Spaziergänge
Prag (c) pixabay /​ Pierre Bla­ché

Auch das Mu­seum der Stadt Prag lädt zu vir­tu­el­len Spa­zier­gän­gen durch die Stadt ein. Ge­nie­ßen Sie den Blick vom Alt­städ­ter und vom Klein­seit­ner Turm auf die Karls­brü­cke, den Lau­ren­zi­berg und die Mol­dau – oder be­su­chen Sie das Schloss­areal Ctě­nice. Diese Web­site ist zwar nur auf Tsche­chisch und Eng­lisch ver­füg­bar, doch ge­rade hier ist eine ge­mein­same Spra­che nicht not­wen­dig. Denn manch­mal sa­gen Bil­der mehr als 1.000 Worte.

Prager Zoo

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Pra­ger Zoo (c) pixabay /​ ak­nour­kova

Der Pra­ger Zoo ge­hört dank sei­ner ein­zig­ar­ti­gen Lage zu den schöns­ten Tier­parks welt­weit. Sein weit­läu­fi­ges Areal bie­tet sich für ei­nen bis zu zehn Ki­lo­me­ter lan­gen Spa­zier­gang durch eine exo­ti­sche Um­ge­bung an – in­klu­sive Afrika-Haus, in­do­ne­si­scher Dschun­gel und Tal der Ele­fan­ten. Die­ses wun­der­schöne Fleck­chen Na­tur ist ein be­lieb­ter Aus­flugs­ort, auf das Sie auch zu Hause nicht ver­zich­ten müs­sen.

Prager Gärten

Prag virtuelle Spaziergänge
Prag /​ Vrtba Gar­ten (c) pixabay /​ Džoko Stach

Prag ist für seine stim­mungs­vol­len Gär­ten be­kannt. Durch viele lässt es sich be­reits vir­tu­ell spa­zie­ren – wie zum Bei­spiel durch den wun­der­schö­nen Vrtba Gar­ten (Vrt­bo­vská zah­r­ada). 1715 bis 1720 auf drei Ebe­nen am un­te­ren Hang des Hü­gels Pe­třín an­ge­legt, zählt er zu den schöns­ten Ba­rock­gär­ten nörd­lich der Al­pen. Auf die Be­su­cher war­ten kühn ge­schwun­gene Trep­pen­läufe, sym­me­trisch be­pflanzte Ter­ras­sen, Zier­tei­che und ein Aus­sichts­pa­vil­lon mit schö­nem Blick auf die Klein­seite und auf den Hr­adschin.

Laurenziberg

Prag /​ Lau­ren­zi­berg (c) Pra­gue CIty Tou­rism

Glau­ben Sie trotz­dem noch im­mer, Prag wäre keine grüne Stadt? End­gül­tig wi­der­legt wird dies durch ei­nen Aus­flug auf den Lau­ren­zi­berg, von dem sich ein atem­be­rau­ben­der Blick auf die Pra­ger Alt­stadt und auf die Burg er­öff­net.

Technisches Nationalmuseum

Prag (c) pixabay /​ Mar­tin Py­ško

Wer­fen Sie im Tech­ni­schen Na­tio­nal­mu­seum ei­nen un­ge­wohn­ten Blick auf die ganz be­son­dere Ar­chi­tek­tur, die Prag aus­macht: Mit­tels ein­zel­ner Filme kön­nen Sie durch die Jugendstil‑, Funk­tio­na­lis­mus- oder Ku­bis­mus-Samm­lung wan­dern. Auch Fans von his­to­ri­schen Trans­port­mit­teln, Foto-Freaks und As­tro­no­mie-Freunde kom­men hier auf ihre Kos­ten.

Ausflug zum Prager Metronom

Blick auf Prag (c) Czech Tou­rism

Wer schon ein Prag-Ken­ner ist, dem emp­feh­len wir Spa­zier­gänge durch die Au­ßen­be­zirke – bei­spiels­weise zum rie­si­gen Me­tro­nom, das ei­nen sym­bo­li­schen Platz auf dem Pra­ger Stadt­plan ein­nimmt. Denn ge­nau an die­sem Ort hoch über der Mol­dau stand einst ein gi­gan­ti­sches Sta­lin-Denk­mal, das erst ei­nige Jahre nach des­sen Tod im Jahr 1962 mit Dy­na­mit ent­fernt wurde. Das sie­ben Ton­nen schwere Me­tro­nom, das 1991 an der Stelle des Denk­mals auf­ge­stellt wurde, sollte das Sym­bol ei­ner neuen Zeit wer­den. Heute ist der ganze Be­reich vor al­lem ein Pa­ra­dies für Skate­boar­der.

Zentrum für zeitgenössische Kunst DOX

Prag /​ Zen­trum für zeit­ge­nös­si­sche Kunst (c) DOX /​ Jan Sla­vík

Das Zen­trum für zeit­ge­nös­si­sche Kunst DOX ist ein mul­ti­funk­tio­nel­ler Raum für Prä­sen­ta­tio­nen in­ter­na­tio­na­ler und tsche­chi­scher Kunst, Ar­chi­tek­tur und De­sign. Er be­fin­det sich im Stadt­teil Ho­lešo­vice in ei­nem re­kon­stru­ier­ten Kom­plex von Wirt­schafts­ge­bäu­den aus dem 19. Jahr­hun­dert. Ne­ben den Aus­stel­lungs­räu­men fin­den Sie hier auch ein Kaf­fee­haus, eine Buch­hand­lung und ein De­sign­ge­schäft.

Blick vom Žižkover Fernsehturm

Prag /​ Žiž­ko­ver Fern­seh­turm (c) Pra­gue City Tou­rism

Der Pra­ger Fern­seh­turm aus den 1980er-Jah­ren ist ohne Zwei­fel die Do­mi­nante des Žiž­ko­ver Be­zirks und mit sei­nen 216 Me­tern auch das höchste Bau­werk der Stadt. Von sei­ner Aus­sichts­platt­form liegt ei­nem Prag zu Fü­ßen – und die­ser 360-Grad-Blick hat zu­dem den Vor­teil, dass man da­bei das zweit­häss­lichste Ge­bäude der Welt nicht se­hen kann. Denn dazu wurde der Turm selbst vor ei­ni­gen Jah­ren nicht ganz zu Un­recht ge­kürt. Auf der Turm­kon­struk­tion wa­ren bis vor kur­zem zehn Rie­sen­ba­bys des tsche­chi­schen Künst­lers Da­vid Černý an­ge­bracht. Ei­nes der Ba­bys ist noch auf der Kampa-In­sel zu se­hen.

www.czechtourism.com