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Neun besondere Tipps: Glamping rund um den Globus

Mo­bil­heim, Bun­ga­low, Sa­fa­ri­zelt, Cam­ping-Pod oder Jurte: Glam­ping be­deu­tet, sich auf ein Aben­teuer zu be­ge­ben, aber da­bei trotz­dem nicht die ei­gene Kom­fort­zone zu ver­las­sen. Rei­sen Sie mit uns rund um den Glo­bus von den USA über Ma­deira bis zu den Phil­ip­pi­nen – auf der Su­che nach den ro­man­tischs­ten, aben­teu­er­lichs­ten und krea­tivs­ten Glam­ping-Plät­zen der Welt!

Philippinen: Luxus unter Palmen

(c) Nacpan Be­ach Glam­ping /​ Phil­ip­pi­nen
(c) Nacpan Be­ach Glam­ping /​ Phil­ip­pi­nen

Der Nacpan Be­ach nörd­lich des Tou­ris­ten­or­tes El Nido auf der Phil­ip­pi­nen-In­sel Pa­la­wan gilt als wah­rer Ge­heim­tipp: Le­dig­lich eine un­be­fes­tigte Straße führt Aben­teu­rer quer durch den Dschun­gel zum vier Ki­lo­me­ter lan­gen, gol­de­nen Strand. Dort sind bis­lang nur ein­zelne Fi­scher­hüt­ten, ein Hos­tel, meh­rere klei­nere Re­stau­rants und die Zelte des Nacpan Be­ach Glam­ping zu fin­den. Letz­tere bie­ten Cam­ping-Fans, die Kom­fort lie­ben, nicht nur Kli­ma­an­lage, Kühl­schrank und Queensize-Bet­ten, son­dern auch das sanfte Wel­len­rau­schen des Mee­res als Ge­räusch­ku­lisse.

Madeira: Nächtigen am Abgrund

Canto das Fon­tes Glam­ping /​ Ma­deira (c) Joel Car­tier
Canto das Fon­tes Glam­ping /​ Ma­deira (c) Joel Car­tier

Hoch oben in 100 Me­ter Höhe auf ei­ner der zahl­rei­chen Steil­klip­pen der Vul­kan­in­sel Ma­deira be­fin­det sich das Canto das Fon­tes Glam­ping. Hier gilt der erste Blick nach dem Auf­wa­chen ver­mut­lich nicht den üp­pi­gen Ba­na­nen­stau­den, der bun­ten Blu­men­pracht oder dem plät­schern­den Was­ser­fall, son­dern viel­mehr dem end­los schei­nen­den Aus­blick auf den At­lan­ti­schen Ozean. Die schwin­del­freien Gäste ha­ben die Wahl zwi­schen Ti­pis oder ei­ner Jurte und kön­nen das fri­sche Ge­müse aus dem zu­ge­hö­ri­gen Gar­ten in der Ge­mein­schafts­kü­che zu­be­rei­ten.

Texas: Schlafen wie die Hippies

El Cos­mico /​ Te­xas (c) Nick Si­mo­nite
El Cos­mico /​ Te­xas (c) Nick Si­mo­nite

We­der Ho­tel noch Cam­ping­platz: Kein Be­griff passt so rich­tig auf El Cos­mico im te­xa­ni­schen Marfa. Mit sei­nen Wohn­wa­gen im Vin­tage-Stil, den Ti­pis, Sa­fa­ri­zel­ten und mon­go­li­schen Jur­ten schafft es die per­fekte Ba­lance zwi­schen dem Wunsch nach Aben­teuer und dem Drang, ein­fach mal nichts zu tun. Die Grün­de­rin Liz Lam­bert ließ sich nicht nur von der um­lie­gen­den Land­schaft in­spi­rie­ren, son­dern ori­en­tierte sich auch an den Far­ben und Kul­tu­ren des weit ent­fern­ten In­di­ens. So ist der Göt­ter­bote Ga­ruda aus der asia­ti­schen My­tho­lo­gie der Schutz­pa­tron von El Cos­mico.

Kenia: Wilde Nächte in Afrika

Go­ver­nors Mu­gie House /​ Ke­nia (c) Go­ver­nors Camp Collec­tion
Go­ver­nors Mu­gie House /​ Ke­nia (c) Go­ver­nors Camp Collec­tion

In­mit­ten des pri­va­ten Schutz­ge­bie­tes Lai­ki­pia im Zen­trum von Ke­nia kön­nen die Gäste ab Mitte 2020 im neuen Go­ver­nors Mu­gie House zwi­schen Aka­zien-Sa­van­nen, Oli­ven-Wäl­dern und Busch­land näch­ti­gen. An­ti­lo­pen, Ze­bras und Gi­raf­fen am nahe ge­le­ge­nen Was­ser­loch ge­hö­ren da­bei zu den Stamm­gäs­ten. Die Stein­cot­ta­ges bie­ten lu­xu­riöse Bä­der, of­fene Ka­mine und ei­gene Pools, von de­nen der Blick über die weite Ebene fällt. Ge­führte Busch­tou­ren, Pick­nicks in der Sa­vanne und Tier­be­ob­ach­tun­gen ge­hö­ren zum Ta­ges­pro­gramm.

Australien: Auf Du und Du mit Kakadu

Ba­murru Plains /​ Aus­tra­lien (c) Tou­rism Nort­hern Ter­ri­tory
Ba­murru Plains /​ Aus­tra­lien (c) Tou­rism Nort­hern Ter­ri­tory

Die Sa­fari-Lodge Ba­murru Plains liegt fernab der Zi­vi­li­sa­tion im Her­zen des tro­pi­schen Top End im aus­tra­li­schen Nort­hern Ter­ri­tory. Am Rande des be­rühm­ten Ka­kadu Na­tio­nal Park er­war­ten die Gäste rund 300 Qua­drat­ki­lo­me­ter Sumpf­land, Sa­vanne und Wild­nis mit ei­ner ein­zig­ar­ti­gen Flora und Fauna. Die Lodge mit Pan­orama-Pool be­steht aus zehn rus­ti­ka­len Bun­ga­low-Zel­ten auf Stel­zen mit ei­ge­nen Ba­de­zim­mern und bie­tet viele Un­ter­neh­mun­gen an: Sa­fa­ris, Air­boat-Fahr­ten durch das Sumpf­land, Vo­gel­be­ob­ach­tun­gen, Pick­nicks zum Son­nen­un­ter­gang oder Koch­kurse mit „Bush Tu­cker“ (Zu­ta­ten aus dem Out­back).

North Carolina: Glamour-Jurten im Wald

Sky Ridge Yurts (c) Vi­sit North Ca­ro­lina
Sky Ridge Yurts (c) Vi­sit North Ca­ro­lina

Nicht weit von Bry­son City und dem Nan­ta­hala Out­door Cen­ter ent­fernt, ver­leiht Sky Ridge Yurts dem Cam­ping ein we­nig Gla­mour. Die exo­ti­schen und gut aus­ge­stat­te­ten Jur­ten gibt es in ver­schie­de­nen Grö­ßen. Sie ver­fü­gen über pri­vate Ba­de­zim­mer, Kü­chen­zei­len oder kom­plette Kü­chen und mit Schie­fer aus­ge­klei­dete, be­geh­bare Du­schen. Tags­über kön­nen die Gäste ver­schie­dene Out­door-Ak­ti­vi­tä­ten er­le­ben – wie etwa Wan­dern im Great Smoky Moun­tains Na­tio­nal Park, An­geln oder Wild­was­ser-Raf­ting. Abends sit­zen sie ge­mein­sam am La­ger­feuer und bli­cken in den Ster­nen­him­mel.

Frankreich: Nächtigen an der Atlantikküste

Le Nau­zan-Plage (c) FDHPA Cha­rente-Ma­ri­time
(c) Cam­ping Vil­lage de la Guyon­nière

In­mit­ten ei­nes Kie­fern­wal­des, am Ufer ei­nes Sees oder nur ei­nen Dü­nen­spa­zier­gang vom At­lan­tik ent­fernt: Glam­ping an Frank­reichs At­lan­tik­küste be­deu­tet Na­tur­nähe, Au­then­ti­zi­tät und Er­ho­lung in­mit­ten der Na­tur. Zwi­schen La Baule im Nor­den und Hen­daye im Sü­den punk­ten zahl­rei­che Cam­ping­plätze mit Glam­ping-Un­ter­künf­ten – wie zum Bei­spiel das Cam­ping Vil­lage de la Guyon­nière in Saint Ju­lien des Lan­des in der Ven­dée, auf dem Ca­ming­platz Le Nau­zan-Plage im Dé­par­te­ment Cha­rente-Ma­ri­time oder auch in Vi­eille-Saint-Gi­rons bei Cam­ping Eu­ro­sol. Die Hüt­ten, Lod­ges oder Zelte set­zen auf na­tur­nahe Ma­te­ria­lien wie Holz und Baum­wolle.

Utah: Glamping-Romantik in der Wüste

Un­der Can­vas Moab /​ Utah (c) Trent Bona
Un­der Can­vas Moab /​ Utah (c) Trent Bona

Elf Ki­lo­me­ter au­ßer­halb von Moab im US-Bun­des­staat Utah be­fin­det sich der Glam­ping-Platz Un­der Can­vas Moab. Auf 16 Hektar er­le­ben die Gäste, was Glam­ping be­deu­tet: Ruhe in­mit­ten der Na­tur, kom­for­ta­ble Zelte, spek­ta­ku­läre Aus­sich­ten und Ge­sel­lig­keit am La­ger­feuer. Ganz in der Nähe be­fin­den sich die wich­tigs­ten At­trak­tio­nen der Wüste Utahs mit dem Ar­ches Na­tio­nal Park, dem Can­yon­lands Na­tio­nal Park und dem Dead Horse Point State Park. Die fas­zi­nie­ren­den Na­tur­wun­der mit ro­ten Fel­sen und cha­rak­te­ris­ti­schen Bö­gen fun­gie­ren seit Jahr­zehn­ten als be­liebte Ku­lisse für Hol­ly­wood-Filme wie „In­diana Jo­nes“.

Montana: Glamping in „The Great American West“

Ranch at Rock Creek (c) Mon­tana Of­fice of Tou­rism /​ Don­nie Sexton
Ranch at Rock Creek (c) Mon­tana Of­fice of Tou­rism /​ Don­nie Sexton

„Na­tur auf dem Sil­ber­ta­blett ser­viert“: Das Motto des Re­sort at Paws Up nörd­lich von Mis­soula im US-Bun­des­staat Mon­tana trifft den Na­gel auf den Kopf. Na­tur­ver­liebte Gäste lo­gie­ren hier in sechs lu­xu­riö­sen Zelt­la­gern mit ins­ge­samt 37 Glam­ping-Zel­ten. Müde Füße, schmer­zende Mus­keln und son­nen­ver­brannte Haut wer­den im Spa ver­sorgt. Ein wei­te­res Glam­ping-Ju­wel im „Big Sky State” Mon­tana ist die Ranch at Rock Creek nahe Phil­ipps­burg. Als Dude-Ranch kon­zi­piert, sind die zehn Glam­ping Ca­bins mit Zelt­an­bau ebenso ge­müt­lich wie hoch­wer­tig aus­ge­stat­tet – mit ei­ge­ner Ve­randa, pri­va­ten Ba­de­zim­mern oder Whirl­pools zum Ster­ne­gu­cken.

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