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    Indian Summer: Die 10 schönsten Herbstwälder der Welt

    Ei­nen „In­dian Sum­mer” gibt es nicht nur in Nord­ame­rika. Tra­vel­cir­cus hat da­her die schöns­ten Herbst­wäl­der rund um die Welt aus­fin­dig ge­macht, in de­nen sich die Blät­ter nun lang­sam wie­der in ein gelb-rö­t­­li­che Far­ben­meer ver­wan­deln.

    Top 10 der Herbst­wäl­der im Über­blick (c) Tra­vel­cir­cus

    Der Be­griff “In­dian Sum­mer” ist be­reits mehr als 300 Jahre alt und be­schreibt eine tro­ckene, warme Wet­ter­pe­ri­ode im nord­ame­ri­ka­ni­schen Spät­herbst, die mit ei­ner star­ken Ver­fär­bung der Blät­ter ein­her­geht. Ei­ner al­ten Le­gende der Iro­ke­sen nach fär­ben sich die Ahorn­blät­ter leuch­tend rot, weil das Blut ge­tö­te­ter Bä­ren in die Erde tropft und von den Bäu­men auf­ge­nom­men wird.

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    China: Herbst an der Chinesischen Mauer

    Chi­ne­si­sche Mauer (c) uns­plash

    Die Chi­ne­si­sche Mauer er­streckt sich über eine Länge von 21.196 Ki­lo­me­tern – um­armt von mys­ti­schen Laub­wäl­dern, die sich im Herbst leuch­tend gelb ver­fär­ben. Zu­sam­men­ge­setzt aus ein­zel­nen Ab­schnit­ten ver­schie­de­ner Epo­chen, be­schreibt sie die Ge­schichte Chi­nas so le­ben­dig wie wohl kaum eine an­dere Se­hens­wür­dig­keit. Be­reits im 7. Jahr­hun­dert vor Chris­tus be­gann der Bau, der sich bis ins 17. Jahr­hun­dert fort­setzte. Von wo las­sen sich die schier end­lo­sen Herbst­wäl­der Chi­nas also bes­ser be­wun­dern, als von den al­ter­tüm­li­chen Wach­tür­men und ver­zier­ten Mau­er­we­gen?

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    Deutschland: Herbst an der Burg Eltz

    Burg Eltz (c) pixabay

    Im Her­zen des Elt­zer Wal­des wird es mär­chen­haft – be­son­ders im Herbst. Denn dann ver­lei­hen die war­men Nu­an­cen der Laub­bäume der Burg Eltz ei­nen be­son­ders ro­man­ti­schen Charme. Er­le­ben lässt er sich bei ei­nem Herbst­spa­zier­gang auf dem Wan­der­weg „Elt­zer Burg­pan­orama”. Aber auch ein Be­such des „Mär­chen­schlos­ses” selbst ist emp­feh­lens­wert, denn auf der 850 Jahre al­ten Burg wird das Mit­tel­al­ter wie­der le­ben­dig. Nicht nur die ur­sprüng­li­che Ein­rich­tung – auch die ori­gi­nal­ge­treuen Rüst- und Schatz­kam­mern zie­hen die Be­su­cher in ih­ren Bann. Von den Tür­men bie­tet sich oben­drein eine un­ver­gess­li­che Aus­sicht auf den far­ben­fro­hen Herbst­wald. Die Burg Eltz ist täg­lich von 9.30 bis 17.30 Uhr ge­öff­net. Um den Be­su­cher­mas­sen aus dem Weg zu ge­hen, emp­feh­len sich Be­suchs­zei­ten vor 11 Uhr oder nach 15 Uhr.

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    Kanada: Herbst im Jasper National Park

    Jas­per Na­tio­nal Park (c) pixabay

    Wer an den „In­dian Sum­mer” denkt, dem kom­men di­rekt die Wäl­der Ka­na­das in den Sinn – kein Wun­der also, dass sich mit dem Jas­per Na­tio­nal Park auch ein Ver­tre­ter aus Nord­ame­rika un­ter die 11 schöns­ten Herbst­wäl­dern ge­schafft hat. Mit ei­ner Flä­che von fast 11.000 Qua­drat­ki­lo­me­tern gilt er als größ­ter in den ka­na­di­schen Ro­cky Moun­tains – atem­be­rau­bende Berg­pan­ora­men in­klu­sive. Bei ei­ner Fahrt durch den Na­tio­nal­park schwe­ben links und rechts gelb-grüne Na­del­bäume und röt­li­che Laub­wäl­der an den Be­su­chern vor­bei. Mit et­was Glück kön­nen so­gar El­che, Hir­sche und Schwarz­bä­ren ge­sich­tet wer­den.

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    Neuseeland: Herbst in Queenstown

    Queens­town (c) uns­plash

    Mit 12.000 Ein­woh­nern gilt Queens­town als eine der be­völ­ke­rungs­reichs­ten Städte der neu­see­län­di­schen Süd­in­sel. An­ge­sichts der ein­zig­ar­ti­gen Ku­lisse di­rekt am Ufer des Lake Wa­ka­tipu und am Fuße der Süd­li­chen Al­pen wun­dert es we­nig, dass der Herbst ei­ner Au­gen­weide gleicht. Doch Ach­tung: Da sich Neu­see­land auf der Süd­halb­ku­gel un­se­rer Erde be­fin­det, do­mi­niert der Herbst hier die Mo­nate März bis Mai! Tou­ris­ten zieht es vor al­lem we­gen der zahl­rei­chen Out­door-Ak­­ti­vi­­tä­­ten nach Queens­town. Ob Bun­­gee-Jum­­ping, Fahr­rad­fah­ren, Wan­dern, Ba­den oder Ka­nu­fah­ren: Hier kön­nen die Be­su­cher die Gren­zen ih­res Ar­di­na­lin­le­vels aus­rei­zen und gleich­zei­tig die en­er­gie­ge­la­dene At­mo­sphäre der Na­tur be­wun­dern. Wer die bunte Baum­viel­falt von oben be­trach­ten möchte, kann sich üb­ri­gens zu Fuß oder mit der Gon­del­bahn auf den Gip­fel von Bob’s Peak be­ge­ben.

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    USA: Herbst in Ober Gatlinburg

    Ober Gat­lin­burg (c) uns­plash

    Wäh­rend Ober Gat­lin­burg in Ten­nes­see (USA) im Win­ter als Ski­re­gion be­liebt ist, ver­wan­delt sich das Er­ho­lungs­ge­biet im rest­li­chen Jahr in ei­nen Berg vol­ler Freude und Aben­teuer. Be­son­ders im Herbst er­war­ten die Be­su­cher un­ver­gess­li­che Ein­drü­cke, wenn sich die Laub­wäl­der der Um­ge­bung bei strah­len­dem Son­nen­schein und tro­­cken-war­­mem Klima in ver­schie­denste Nu­an­cen von Gelb und Rot fär­ben. Schnü­ren die Rei­sen­den zu die­ser Zeit ihre Wan­der­schuhe oder fah­ren bei ei­nem auf­re­gen­den Road­trip durch die Stra­ßen der Er­ho­lungs­re­gion, ge­nie­ßen sie ei­nen „In­dian Sum­mer”, wie er im Bu­che steht. In der ge­sam­ten Re­gion fin­den Wan­de­rer und Spa­zier­gän­ger üb­ri­gens fest­in­stal­lierte Fern­rohre, um die Schön­heit der Wäl­der ge­nauer be­trach­ten zu kön­nen.

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    Deutschland: Herbst im Elbsandsteingebirge

    Elb­sand­stein­ge­birge (c) pixabay

    Das Elb­sand­stein­ge­birge teilt sich in eine deut­sche Re­gion – die Säch­si­sche Schweiz – und eine tsche­chi­sche Re­gion – die Böh­mi­sche Schweiz. Das 700 Qua­drat­ki­lo­me­ter große und bis zu 723 Me­ter hohe Ge­birge be­steht haupt­säch­lich aus Sand­stein und be­ein­druckt die Be­su­cher durch seine bi­zar­ren Klip­pen und ho­hen Stein­säu­len. Vor al­lem im Herbst bleibt ein Be­such un­ver­gess­lich, denn dann wird die üp­pige Ve­ge­ta­tion in bunte Far­ben ge­taucht und ver­wan­delt das Ge­birge in eine Au­gen­weide, die kein Ma­ler hätte schö­ner dar­stel­len kön­nen. Ei­nen per­fek­ten Über­blick über das Farb­spek­ta­kel er­hal­ten Schau­lus­tige von der Bas­tei­brü­cke. Ne­ben der Aus­sicht auf saf­­tig-grüne Na­­del- und gelb-rö­t­­li­che Laub­wäl­der ha­ben sie hier auch die Elbe tief un­ten im Tal stets im Blick.

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    Rumänien: Herbst in Bukarest

    Bu­ka­rest (c) uns­plash

    Ne­ben neu­ba­ro­cker Ar­chi­tek­tur und Se­hens­wür­dig­kei­ten wie dem Tri­umph­bo­gen, dem Athe­näum und dem Na­tio­na­len Kunst­mu­seum hat die Haupt­stadt Ru­mä­ni­ens trotz ih­rer Groß­­stadt-At­­mo­­sphäre auch na­tur­be­las­sene Oa­sen zu bie­ten: Zahl­rei­che Seen fin­den sich am Stadt­rand, wäh­rend idyl­li­sche Parks das Stadt­bild ver­schö­nern. Eine Ge­samt­flä­che von 187 Hektar macht den Par­cul Re­gele Mi­hai I al Ro­mâ­niei da­bei zum mit Ab­stand größ­ten Park der Stadt. Mit ge­pfleg­ten Al­leen, ver­spiel­ten Brü­cken, bun­ten Blu­men­bee­ten und schier end­lose Wei­den prä­sen­tiert er sich als Na­tur­idyll der Ex­tra­klasse. Ent­spannt auf ei­ner Bank sit­zen, die fri­sche Herbst­luft ein­at­men und den Blät­tern beim Tan­zen zu­se­hen – wo ginge das bes­ser als im Her­zen von Bu­ka­rest?

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    Deutschland: Herbst am Schloss Neuschwanstein

    Schloss Neu­schwan­stein (c) pixabay

    1886 von Kö­nig Lud­wig II. als Rück­zugs­ort in Auf­trag ge­ge­ben, gilt Schloss Neu­schwan­stein im Baye­ri­schen Schwan­gau seit je­her als Tou­ris­ten­ma­gnet. Jähr­lich su­chen etwa 1,4 Mil­lio­nen Be­su­cher den Weg zum Schloss. Wen wundert’s – schließ­lich ver­zau­bert Neu­schwan­stein nicht nur mit sei­nen Räum­lich­kei­ten, son­dern auch mit ei­nem mär­chen­haf­ten Blick auf die Um­ge­bung. Be­reits Lud­wigs Va­ter, Ma­xi­mi­lian II., ließ um das Schloss herum Brü­cken und Aus­sichts­punkte er­rich­ten – und auch Lud­wig selbst war von der Schön­heit der Re­gion über­wäl­tigt: Ro­man­ti­sche Ge­birgs­hänge, weite Wie­sen und mys­ti­sche Wäl­der la­den zum Träu­men ein. Wenn sich die Blät­ter des Wal­des herbst­­lich-bunt fär­ben, soll­ten sich die Be­su­cher des Schlos­ses ei­nen Ab­ste­cher durch die Herbst­land­schaft je­den­falls nicht neh­men las­sen.

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    Slowenien: Herbst am Bohinjsko Jezero

    Bo­hin­jsko Je­zero (c) uns­plash

    Nicht nur Schlös­ser und Na­tio­nal­parks bie­ten be­ein­dru­ckende Herbst­wäl­der – mit dem Bo­hin­jsko Je­zero hat es auch ein See ins Ran­king ge­schafft. Klingt idyl­lisch? Ist es auch! Um­ge­ben von ma­jes­tä­ti­schen Berg­hän­gen und der Kir­che Sv. Ja­nez, be­grüßt der Bo­hin­jsko Je­zero die bunte Farb­pracht des Herbs­tes. Fast naht­los spie­geln sich die war­men Gelb- und Rot­töne in der stil­len Ober­flä­che. Als Teil des Tri­g­lav-Na­­ti­o­­nal­­parks über­zeugt der See vor al­lem durch na­hezu un­be­rührte Na­tur. In­ner­halb von etwa drei Stun­den kön­nen Fuß­gän­ger das Ge­wäs­ser um­wan­dern und sich da­bei von der Pracht der Herbst­wäl­der ver­zau­bern las­sen.

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    USA: Herbst in Ridgway

    Ridgway (c) uns­plash

    Um­ge­ben von stei­len, be­wal­de­ten Ber­gen, bet­tet sich das Ört­chen Ridgway ru­hig in die Land­schaft von Co­lo­rado ein. Das Um­land der eins­ti­gen Ei­sen­bahn­stadt ist heute Hei­mat ei­ner viel­fäl­ti­gen Tier­welt. So fin­den sich hier un­ter an­de­rem Berg­lö­wen, Hir­sche, Bä­ren, Trut­hähne und Weiß­kopf­see­ad­ler. Film­fans auf­ge­passt: Die Um­ge­bung von Ridgway ist in John Wayne’s Wes­­tern-Klas­­si­ker „True Grit” zu se­hen. Ob beim Berg­stei­gen, Wan­dern oder Fahr­rad­fah­ren – ein Blick in die Na­tur von Ridgway ist mehr als ein­drucks­voll. Ele­gant stre­cken sich die Berg­hänge in den nord­ame­ri­ka­ni­schen Him­mel – und zu ih­ren Fü­ßen lie­gen dichte Wäl­der und Wie­sen, die mit ih­ren war­men Far­ben den „In­dian Sum­mer” ein­läu­ten.

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