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    21. Juli 2019

    Die schönsten Plätze zum Entspannen an der Nordsee

    Ent­spannen bedeutet kei­nes­wegs nur, Körper und Geist etwas Ruhe zu schenken. Es kann auch Glück, Staunen und das Ver­gessen des All­tags sein. Ein Urlaub an der Nordsee bietet all dies zusammen. Man muss es nur zulassen – ob auf Amrum oder Föhr, in Büsum, Dith­mar­schen, Husum oder St. Peter-Ording.

    Amrum

    Amrum (c) pixabay

    Die Strandbar in der alten DLRG-Sta­­tion auf Amrum ist einer der schönsten Plätze für das per­fekte Insel­fe­e­ling: In Strand­körben und geschützt hinter Glas geht der Blick weit hinaus über einen der brei­testen Strände Europas. Am Hori­zont liegt Hallig Hooge und im Glas fun­kelt der Weiß­wein – Eigen-Label „Weil das Leben schön ist“. Betreiber Holger Lewer­entz grillt für seine Gäste und erzählt von seinem anderen Job als See­hund­be­treuer.

    Dass Amrum nicht nur unglaub­lich viel Strand, son­dern auch Wald zu bieten hat, ist eine Beson­der­heit der Insel. So liegt bei­spiels­weise tief im Inneren der Insel mitten im Wald die alte Vogel­koje. Ein Ort, den viele Gäste magisch nennen. Weil die Ruhe so unbe­schreib­lich ist und das Licht so gedämpft. Wo bis in die 1930er-Jahre noch Enten gefangen wurden, herrscht jetzt abso­lute Stille. Bir­ken­stämme stehen im Flach­wasser, durch das sich ein schmaler Boh­lenweg schlän­gelt. Vorne betreiben zwei Amrumer Frauen ein win­ziges Café mit täg­lich fri­schem Kuchen.

    Für bequemes Wohnen gibt es jede Menge schöne Plätze in den fünf Insel­dör­fern: Alte Häuser mit Veranda und Blick auf die Bucht in Steen­odde, Ree­t­dach-Schön­heiten im Insel­dorf Nebel, 365-Tage-Zimmer im Hotel See­blick in Nord­dorf und erste Reihe Meer­blick in allen Häu­sern auf der Oberen Wan­del­bahn im Hafenort Wittdün. www.amrum.de

    Föhr

    Föhr (c) travel by tropf

    Mit gran­diosem Blick auf die beiden Nach­bar­in­seln Amrum und Sylt lassen sich im Westen der Nord­see­insel Föhr traum­haft schöne Son­nen­un­ter­gänge beob­achten. All­abend­lich geht hier die Sonne direkt zwi­schen den beiden Nach­bar­in­seln unter und reflek­tiert ihre Farben in der Nordsee – mal tiefrot, mal leuch­tend gelb.

    Die besten Spots für das kleine Insel­glück sind die kleine See­brücke und der Sand­strand vor dem Haus des Gastes in Utersum – oder aber der Deich in Groß-Dunsum. Unser Tipp: Sichern Sie sich in den Som­mer­mo­naten recht­zeitig einen Platz und nehmen Sie ein kleines Pick­nick mit. So wird jeder Son­nen­un­ter­gang zum dop­pelten Genuss. www.foehr.de

    Büsum

    Büsum /​​ Per­le­bucht (c) Oliver Franke /​​ TMS Büsum

    Vom Was­ser­spiel im Rat­haus­park ver­zückt, über die Allee­straße schlen­dern und an der Frei­treppe am Muse­ums­hafen mit Fisch oder Eis in der Hand rasten und Schiffe schauen: Auch in Büsum bleibt die Nordsee ein unüber­treff­li­cher Anzie­hungs­punkt. Die fernen Wellen, die hinter dem Watt schim­mern, und die Sonne, die sie zu küssen scheint, ziehen jeden in den Bann – und bevor man sich ver­sieht, hat einen die Ruhe der Küste ein­ge­nommen.

    Still zu stehen scheint die Zeit im Sommer im „Wohl­fühl­garten” mit wind­ge­schützten Sitz­ge­le­gen­heiten, unzäh­ligen Blu­men­beeten und den Klängen des Kur­or­ches­ters. Die Fami­li­en­la­gune Per­le­bucht bietet zu jeder Zeit eine fan­tas­ti­sche Atmo­sphäre – ob bei einem kühlen Getränk an der Bar oder beim Chillen im Schlaf­strand­korb. Die Aus­sicht spricht für sich. Und wenn man schon einmal da ist, sollte man im Sommer den Freitag-Abend mit Live­musik beim Grill & Chill aus­klingen lassen. www.buesum.de

    Dithmarschen

    Dith­mar­schen (c) Carlos Arias Enciso

    Ein echter Lieb­lings­platz im Grünen ist der Burger Natur­er­leb­nis­raum im Herzen von Dith­mar­schen. Der 30 Hektar große Erho­lungs­wald mit seiner viel­fäl­tigen Flora und Fauna gilt zu jeder Jah­res­zeit als Geheim­tipp für den Natur­freund. Um sich mit der hei­mi­schen Pflan­zen­welt ver­traut zu machen, kann der Besu­cher dem Wald­lehr­pfad folgen – einem rund zwei Kilo­meter langen Rund­wan­derweg, der in den 1970er-Jahren ent­stand.

    Oder er kann auf eigene Faust den Wald erkunden, roman­ti­sche Teiche und spru­delnde Quellen ent­de­cken, den Papen­knüll besteigen, den herr­li­chen Aus­blick auf eine rekul­ti­vierte Hei­de­fläche mit bron­ze­zeit­li­chen Hügel­grä­bern genießen oder den Stein­garten mit Find­lingen aus eis­zeit­li­chen Geschieben bestaunen. www.echt-dithmarschen.de

    Eider

    Bar­gener Fähre (c) Amt Eider

    Die Bar­gener Fähre ver­kehrt im Herzen der Eider-Region zwi­schen Delve-Schwi­en­husen und Erfde-Bargen. Spa­zier­gänger, Wan­derer und Rad­fahrer können mit ihre bequem zwi­schen Schwi­en­husen und Bargen pen­deln. In dieser Region, die als eine der schönsten Fluss­land­schaften Schleswig-Hol­steins gilt, dient die Per­so­nen­fähre nicht nur zur Nut­zung des gut aus­ge­schil­derten Wander- und Rad­we­ge­netzes, son­dern ist auch eine Attrak­tion für sich. Viel­sei­tige Natur- und The­men­fahrten längs der Eider sind ein wahres Ent­span­nungs­er­lebnis. www.echt-eider.de

    Friedrichskoog

    Fried­richs­koog (c) pixabay

    Was kann im Sommer schöner sein, als in einer Hän­ge­matte abzu­hängen? In Fried­richs­koog gibt es im Juli und August die Mög­lich­keit dazu, denn ab 1. Juli 2019 hängt der Tou­­rismus-Ser­vice Hän­ge­matten im Park am Deich auf – und wer mag, kann so ent­spannt den Sommer genießen.

    Die Hän­ge­matte stammt ursprüng­lich aus Mit­tel­ame­rika. Ihr Name leitet sich von „hamaca“ ab, was so viel wie „gewor­fenes Netz“ bedeutet. Ent­deckt hat sie übri­gens Chris­toph Kolumbus. Bis sie zum Frei­­zeit- und Out­door-Utensil avan­cierte, wurde sie vor allem in der Schiff­fahrt genutzt. Am Tag der Hän­ge­matte am 22. Juli 2019 gibt es in Fried­richs­koog die Gele­gen­heit, bei einer kleinen Rallye eine Hän­ge­matte zu gewinnen. www.friedrichskoog.de

    St. Peter-Ording

    St. Peter-Ording (c) Oliver Franke

    Vor allem im Sommer ist der helle, fein­san­dige Strand der ganz klare Favorit unter den Lieb­lings­plätzen in St. Peter-Ording. Ange­sichts von zwölf Kilo­me­tern Länge und bis zu zwei Kilo­me­tern Breite ist das auch keine Über­ra­schung. Doch Weite, Hori­zont und Nord­see­brise sind nur ein erfreu­li­cher Aspekt. Zusätz­lich bietet der Strand aus­rei­chend Raum für ver­schie­denste Akti­vi­täten, die vom Son­nenbad über Strand­sport bis zu aus­ge­dehnten Spa­zier­gängen rei­chen.

    In den Pfahlbau-Restau­rants – den Wahr­zei­chen von St. Peter-Ording – ist es an den fünf Bade­stellen mög­lich, die Welt abge­hoben vom Alltag zu betrachten. Von den rund sieben Meter über dem Boden gele­genen Platt­formen mit ihren groß­zü­gigen Ter­rassen und Lounges bieten sich bei Speisen, Snacks und Drinks tolle Aus­sichten über Strand und Wellen oder gerne mal in einen beein­dru­ckenden Son­nen­un­ter­gang. www.st-peter-ording.de

    Friedrichstadt und Tönning

    Fried­rich­stadt (c) Carsten Holz

    Erho­lung und Ent­span­nung am Wasser findet man auch in Fried­rich­stadt. Die Flüsse Eider und Treene umschließen diesen male­ri­sche Ort, der wegen seiner hol­län­di­schen Grachten auch gerne als „Klein Ams­terdam“ bezeichnet wird. Ob aktiv beim Stand Up Paddling, bei einer Kajak- oder Kanu-Tour, gemüt­lich auf dem Boot bei einer Grach­ten­fahrt oder gesellig in einem Café oder Restau­rant mit Blick auf die Gracht: Hier finden sich viele idyl­li­sche Plätze zum Ent­spannen.

    Das mari­time Flair zieht auch die Besu­cher Tön­nings gleich in seinen Bann. Schiffe und Boote ankern in dem kleinen Hafen an der Eider und unter­strei­chen so die Ruhe und Gelas­sen­heit dieser kleinen Hafen­stadt. Die ein­zig­ar­tige Atmo­sphäre können die Gäste in den Restau­rants und Cafés direkt am Hafen ganz ent­spannt auf sich wirken lassen und genießen. www.friedrichstadt.de /​​ www.toenning.de

    Husum

    Husum (c) Oliver Franke

    Wer in der Husumer Bucht nach Ent­span­nung und Raum zum Abschalten sucht, wird an ver­schie­denen Orten fündig. Wie wäre es zum Bei­spiel mit einem Fisch­bröt­chen in der Hand am Husumer Hafen? Hier kann man das ewige Spiel von Ebbe und Flut beob­achten, den schau­kelnden Schiffen und den bum­melnden Men­schen zuschauen, dem Krei­schen der Möwen lau­schen und ein­fach den Tag genießen.

    Ähn­lich ent­span­nend ist eine Pause auf der See­brücke in Husum-Scho­büll mit einem Aus­blick auf die Halb­insel Nord­strand. Natur­freunde ent­de­cken an diesem Abschnitt der Nord­see­küste ohne Deich eine ein­zig­ar­tige Pflan­zen­welt. Wer möchte, nutzt den Steg je nach Tide für den Ein­stieg ins Wasser oder ins Watt.

    Auf den öffent­li­chen Boule­plätzen – zum Bei­spiel in Husum, Mildstedt und Hat­t­stedt – geht es gemüt­lich und kom­mu­ni­kativ zu. Regel­mäßig trifft man sich, um ein wenig fran­zö­si­sches Lebens­ge­fühl nach Nord­fries­land zu holen. Kon­zen­tra­tion und Koor­di­na­tion sind gefor­dert, aber der Spaß kommt auch nicht zu kurz. Eben­falls ein Geheim­tipp: Im THOMAS Hotel Spa Life­style unweit vom Husumer Hafen finden in einer eigens gestal­teten Lounge regel­mäßig Yoga-Kurse in kleinen Gruppen statt, die nicht nur den Hotel-Gästen offen stehen. www.husum-tourismus.de

    www.nordseetourismus.de

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