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    23. Juli 2019

    Tempel, Tee & Traumstrände: Sechs Highlights in Sri Lanka

    Sri Lanka bezau­bert die Besu­cher mit seinen bunten Farben und Jahr­hun­derte alten Tra­di­tionen – und natür­lich sind es nicht zuletzt die spek­ta­ku­läre Natur und die Traum­strände, die den Insel­staat aus­zeichnen. Green Pearls stellt einige beson­ders span­nende Rei­se­ziele in Sri Lanka vor.

    Von der Teeplantage in die Tasse

    Nuwara Eliya /​​ Sri Lanka (c) pixabay

    Sri Lanka gehört zu den größten Tee-Expor­­teuren der Welt. Beson­ders prächtig gedeihen die Pflanzen im grünen und stets ange­nehm kühlen Hoch­land rund um Nuwara Eliya – der „Stadt des Lichts“. Auf den Tee­plan­tagen können sich die Tou­risten selbst als Tee­pflü­cker ver­su­chen oder ein­fach ganz ent­spannt ent­lang der Hänge schlen­dern und den Aus­blick genießen.

    Eine beson­ders gute Sicht eröffnet sich aus dem Zug, der die Plan­tagen zwi­schen Kandy und Nuwara Eliya durch­quert. Wer wissen möchte, wie der Tee am Ende in die Tasse gelangt, erfährt im „Laboo­kellie Tea Centre“ der Tee­ma­nu­faktur Mack­woods mehr über den Ver­ar­bei­tungs­pro­zess. Nach der Besich­ti­gung können die Gäste dort bei schönster Aus­sicht im Garten eine Tasse Ceylon-Tee genießen.

    Der Löwenfels als „achtes Weltwunder“

    Sigi­riya /​​ Sri Lanka (c) pixabay

    Einst erbaut, um Angreifer abzu­schre­cken, ragt der Sigi­riya – über­setzt der „Löwen­felsen“ – rund 200 Meter über den Baum­wip­feln in den Himmel. Auf dem Gipfel liegt eine antike Fes­tung, die man über mehr als 1.800 Trep­pen­stufen durch Höhlen, Gärten und Teiche erreicht.

    Viel ist von ihr zwar nicht mehr erhalten, sie zieht aber den­noch jedes Jahr viele Besu­cher an und gehört auch zum UNESCO-Welt­­ku­l­­tur­erbe. Der Ein­gang der Fes­tung führt durch die rie­sigen Pfoten eines Löwen – den Über­resten einer einst mäch­tigen Statue – und über eine Außen­treppe immer ent­lang des Fel­sens zum Gipfel. Der Weg wird von far­ben­frohen Fresken geziert und bietet einen ein­ma­ligen Blick über die Land­schaft Sri Lankas.

    Eine historische Reise zu den Tempeln

    Sri Lanka (c) pixabay

    Tra­di­tio­nell spielen der Hin­du­ismus und der Bud­dhismus in Sri Lanka eine wich­tige Rolle. Die his­to­ri­schen Tempel erzählen die Geschichten dieser beiden Reli­gionen. Der Gol­dene Tempel von Dam­bulla gilt als der größte Höh­­len­­tempel-Kom­­plex welt­weit und ist eben­falls ein UNESCO-Welt­­ku­l­­tur­erbe. Mehr als 2.100 Qua­drat­meter bud­dhis­ti­sche Wand­ma­le­reien schmü­cken die Höhlen, in denen rund 150 Buddha-Sta­­tuen ihren Platz haben.

    Eben­falls ein Teil des UNESCO Welt­kul­tur­erbes ist die antike Stadt von Polon­na­ruwa. Ihre Über­reste zeichnen auch heute noch welche die Spuren einer präch­tigen Garten-Stadt mit Tei­chen, Palmen, brah­ma­ni­schen Monu­menten, Stein­fi­guren und Säulen. In der Nähe von Kandy befindet sich der Hindu-Tempel Embekka. Seine mit auf­wän­digen Schnit­ze­reien ver­zierten Holz­säulen geben eine Vor­stel­lung vom kul­tu­rellen Reichtum des dama­ligen König­reichs.

    Erholung am Strand und Wassersport

    (c) Amaya Beach Resort & Spa

    Sri Lanka ist vom Meer umgeben und hat dadurch auch einige wun­der­schöne Strände zu bieten. Das Amaya Beach Resort & Spa liegt bei­spiels­weise direkt an der Pas­sikudah Bucht mit ihrem gol­denen Sand­strand und arten­rei­chen Koral­len­riffen.

    Auf­grund des vor­ge­la­gerten Riffs gilt die Bucht zugleich als eine der ruhigsten und auch sichersten der Insel. Des­halb werden hier zahl­reiche Was­ser­sport­arten ange­boten – von Schnor­cheln über Wind­surfen und Segeln bis zu Kanu­fahren. Zwi­schen März und August besu­chen auch Blau- und Pott­wale die Bucht und können bei Boots­touren beob­achtet werden.

    Safari zu den Dickhäutern Sri Lankas

    Sri Lanka (c) pixabay

    Sri Lanka beher­bergt gleich meh­rere Natio­nal­parks, in denen eine Viel­zahl an Wild­tieren behei­matet ist. Eine große Popu­la­tion an Ele­fanten und ver­schie­denste Vogel­arten können die Besu­cher zum Bei­spiel im Was­ga­muwa Natio­nal­park im Herzen der Insel hautnah erleben.

    Auch der Min­ne­riya Natio­nal­park, der etwas weiter nörd­lich liegt, ist defi­nitiv einen Besuch wert: Er zählt nicht nur zu den zehn besten Wil­d­­life-Erle­b­­nissen der Insel, son­dern bietet mit etwas Glück auch die Mög­lich­keit, Leo­parden in ihrer natür­li­chen Umge­bung zu beob­achten.

    Mitten im grünen Herz der Insel

    Hunas Falls /​​ Sri Lanka (c) Amaya Hunas Falls Resort

    Wer die Land­schaft nicht nur aus dem Auto sehen möchte, erkundet sie auf den Trails, die tief ins tro­pi­sche Grün der Insel führen. Es gibt dabei viele Wege, um die Natur Sri Lankas hautnah zu erleben – zu Fuß, mit dem Moun­tain­bike oder mit dem Boot. Ein beliebtes Ziel ist bei­spiels­weise der Was­ser­fall Hunas Falls in der Nähe der Stadt Kandy.

    Von einem dun­kel­grünen Blät­ter­dach umrankt, fließt der Bach über die glatt gewa­schenen Felsen, ehe er sich mehr als 60 Meter in die Tiefe stürzt. Nur einen Stein­wurf von diesem beein­dru­ckenden Schau­spiel ent­fernt, befindet sich das Amaya Hunas Falls Resort.

    Diese Unter­kunft bietet ihren Gästen eine atem­be­rau­bende Aus­sicht auf die umlie­gende Natur und ist gleich­zeitig auch der per­fekte Aus­gangsort für viele Aus­flüge ins Grüne. Nur 70 Kilo­meter von den Hunas Falls ent­fernt liegt das Amaya Lake Hotel direkt am Stausee Kan­da­lama, der zum Baden ein­lädt. Eine ganz andere Per­spek­tive auf die Land­schaft bietet eine Bal­lon­fahrt. Sie startet gleich in der Nähe des Hotels.

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