Im Februar heißt es in Kopen­hagen: Es werde Licht! Das „Copen­hagen Light Fes­tival” lässt die däni­sche Haupt­stadt einen Monat lang mit zahl­rei­chen Licht­in­stal­la­tionen hell erleuchten.

Wer schon einmal bei strah­lendem Son­nen­schein durch Kopen­ha­gens Straßen spa­ziert ist und die bunten Haus­fas­saden bewun­dern konnte, weiß: Dies ist bereits ein High­light für sich. Doch auch der Abend bietet die Chance, die Stadt in einem sprich­wört­lich „neuen Licht“ zu sehen.

Copen­hagen Light Fes­tival (c) Danish Ligh­ting Center

Dazu lässt das „Copen­hagen Light Fes­tival” von 2. Februar bis 2. März 2018 die Innen­stadt mit Tau­senden Lampen auf­leuchten. So können Besu­cher und Ein­hei­mi­sche die Bau­werke und Stra­ßen­züge auf ganz neue Weise erleben. Zu bestaunen sind die Licht­in­stal­la­tionen an kul­tu­rellen Hot­spots sowie his­to­ri­schen Gebäuden und Kanälen. Ins­ge­samt umfasst das Fes­tival in der Innen­stadt und am Hafen bis zu 40 Instal­la­tionen, die man auch im Rahmen geführter Touren und Boots­fahrten besich­tigen kann.

„Das Fes­tival basiert auf der Idee, Licht in die Dun­kel­heit zu bringen“, sagt Pro­jekt­lei­terin Catja Thys­trup: „Licht­fes­ti­vals können sehr far­ben­froh und hell sein, doch wir möchten es auf unsere eigene däni­sche Art umsetzen. Daher gestalten wir die Beleuch­tungen auch auf poe­ti­sche Weise.“

Dass diese Idee gerade in Kopen­hagen ent­stand, ist kein Zufall, wie Anne Bay, Direk­torin des Danish Light Cen­ters, erklärt: „Kopen­hagen ist dunkler als die meisten anderen Städte. Zusammen mit den wun­der­schönen alten Gebäuden kre­iert die Dun­kel­heit das ideale Umfeld für Expe­ri­mente, Kunst und Licht­er­leb­nisse.“

Copen­hagen Light Fes­tival im Tivoli (c) Lasse Sal­ling

Auch der beliebte Tivoli Gar­dens hat sich dem Pro­jekt ange­schlossen und erfreut seine Gäste in seiner Jubi­lä­ums­saison „Vinter i Tivoli“ mit einem beson­deren Licht­kon­zept, das dem Park eine fast schon magi­sche Atmo­sphäre ver­leiht. Mit Beginn des Abends sind die geo­me­tri­schen Licht­kunst­werke des berühmten Künst­lers Olafur Eli­asson beson­ders gut zu sehen, die wie Fabel­wesen zwi­schen den Baum­wip­feln zu schweben scheinen.

Eben­falls einen Besuch wert ist die Ein­kaufs­straße Strøget, wo auf 1,2 Kilo­me­tern Länge zahl­reiche chi­ne­si­sche Lampen den Nacht­himmel in warmes rotes Licht tau­chen. Neben alt­be­kannten Besu­cher­ma­gneten sind auch moderne Bau­werke illu­mi­niert – dar­unter die 2015 eröff­nete Brücke „Cir­kel­broen“, die eben­falls von Olafur Eli­asson ent­worfen wurde. Dank eines indi­vi­du­ellen Beleuch­tungs­kon­zepts kommt ihre beein­dru­ckende Struktur noch besser zur Gel­tung.

Zudem bietet der Haupt­sponsor des Fes­ti­vals, der Lam­pen­her­steller Louis Poulsen, eine Reihe leuch­tender Über­ra­schungen ent­lang der his­to­ri­schen Straße Gammel Strand. Zu den Grün­dungs­part­nern des Fes­ti­vals gehört dar­über hinaus die Stadt Kopen­hagen. Alle Infor­ma­tionen gibt’s auf copenhagenlightfestival.org.