Die Alpen­therme in Bad Hofgastein durfte feiern: Nach nur zehn Monaten Bauzeit wurden die ersten Thermal­wasser-Badeseen Öster­reichs pünktlich mit 1. Juli 2017 fertig­ge­stellt – und auch schon offiziell einge­weiht.

In den beiden Badeseen mit einer Wasser­fläche von 1.300 bzw. 370 Quadrat­metern, die im Außen­be­reich der Alpen­therme Gastein entstanden sind, genießen die Gäste ab sofort reines Gasteiner Thermal­wassser in einer unver­gleich­baren Kulisse.

(c) Alpen­therme Gastein /​ Wolkers­dorfer

Insgesamt sind es rund 8 Millionen Liter – und täglich sprudeln 150 Kubik­meter frisches Thermal­wasser nach. Die Reinigung erfolgt dabei durch eine biolo­gische Filter­anlage – ganz ohne die Zugabe chemi­scher Stoffe wie beispiels­weise Chlor. Somit ist das Baden auch für Menschen mit Allergie möglich.

Der große „Smaragd See“ in der „Relax World“ steht für aktive Erholung, während der kleinere „Kristall See“ in der „Sauna World“ als Rückzugsort für Ruhesu­chende gedacht ist – gemeinsam mit der neuen „Kristall Sauna“, die einen Panora­ma­blick auf den See und die umlie­gende Bergwelt eröffnet.

Großzügige Flach­was­ser­be­reiche sowie Schwimm­zonen mit bis zu vier Metern Tiefe und gut 50 Metern Länge sollen Aktivi­täten im Wasser für alle Alters- und Inter­es­sens­gruppen ermög­lichen. Umlie­gende Ruhezonen bieten gleich­zeitig ausrei­chend Platz zum Ausruhen und Entspannen. Für die Erwei­terung wurde sogar ein Teil des Kurparks dem Areal der Therme angeschlossen.

(c) Alpen­therme Gastein /​ Wolkers­dorfer

Neben den öster­reichweit einzig­ar­tigen Seen und der „Kristall Sauna“ hat die „Family World“ im Außen­be­reich der Alpen­therme in eine Wellen­rutsche mit vier Bahnen, sechs Metern Höhe, vier Metern Breite und einer Länge von 28 Metern erhalten, die den Thermen­besuch in der Sommerzeit noch attrak­tiver machen sollen. Darüber hinaus wurden die bestehenden Rutschen saniert und mit neuen Highlights ausge­stattet.

Insgesamt inves­tierte die Alpen­therme Gastein rund 4,6 Millionen Euro in die Neuerungen, wobei 3,8 Millionen auf die Errichtung der beiden Seen entfiel. „Die ersten begeis­terten Gäste bestä­tigen uns, dass diese Entscheidung richtig war“, resümiert der Geschäfts­führer Klaus Lemmerer.

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