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    21. Juli 2019

    New Nordic in New York: 11 Howard ist eröffnet

    Soziales Enga­ge­ment und Koope­ra­tionen mit Künst­lern, lokalen Unter­nehmen und Non-Profit-Orga­­ni­­sa­­tionen – gepaart mit skan­di­na­vi­schem Design, einem Restau­rant­kon­zept von Ste­phen Starr und dem inno­va­tiven Co-Working Space „11H Collec­tive“ sind die High­lights, mit denen das soeben eröff­nete 11 Howard im Herzen SoHos neue Maß­stäbe in der Hotel­szene Man­hat­tans setzen will.

    Der Inhaber, Immo­bi­li­en­mogul und Kunst­sammler Aby Rosen gilt in Man­hattan schon seit der Eröff­nung des Gram­ercy Park Hotels als Visionär. Auch das 11 Howard ist als Gegen­ent­wurf zur wach­senden Gleich­för­mig­keit SoHos gedacht.

    (c) 11 Howard / New York
    (c) 11 Howard /​​ New York

    Diese Vision zum Leben zu erwe­cken war die Auf­gabe von Signe Bindslev Hen­riksen und Peter Bund­gaard vom däni­schen Design-Studio Space Copen­hagen, die zusammen mit Anda Andrei das Design des Hotels mit 221 Zim­mern ent­wi­ckelten. „Wir haben uns bewusst für die Desi­gner aus Däne­mark ent­schieden, weil sie mit Gewohn­heiten bre­chen und ihrem Design eine sehr ernst­hafte und per­sön­liche Hand­schrift geben“, so Rosen.

    Das 11 Howard bietet dabei nicht nur Hotel­gästen ein Zuhause, son­dern soll – wie das Schwes­ter­hotel Gram­ercy Park Hotel – auch zum Treff­punkt für das krea­tive SoHo werden. Durch zahl­reiche Koope­ra­tionen – unter anderem mit jungen, zeit­ge­nös­si­schen Künst­lern wie Katie Yang, Dan Attoe und Hiroshi Sugi­moto – zeigt sich das Enga­ge­ment des Hotels auf lokaler Ebene. Inter­na­tional unter­stützt Rosen das „Global Poverty Pro­ject” und das Pro­jekt „Con­scious Com­merce“.

    Auf der his­to­ri­schen Howard Street gelegen, führen aus­ge­wach­sene Bäume und Mar­quee Lights in die licht­durch­flu­tete Ein­gangs­halle des einst unschein­baren Gebäudes. Im Inneren messen die Wände fünf Meter, gebleichte Eichen­pa­neele und polierte Beton­böden stehen für den Mix aus New-Nordic und New York. Eine maß­ge­fer­tigte Wen­del­treppe aus Stahl führt in die erste Etage und gibt den Blick auf eine Neon­in­stal­la­tion von Dan Attoe frei.

    Wie man von einem Kunst­sammler seiner Grö­ßen­ord­nung erwarten würde, wählte Aby Rosen Kunst auch als essen­ti­ellen Bestand­teil des Design­kon­zepts für das 11 Howard. Von ihm selbst kura­tiert, finden sich Skulp­turen, Gemälde und digi­tale Kunst­werke in jeder Ecke des Hotels – begin­nend mit einem Mobile des Künst­lers Alex­ander Calder aus dem Jahr 1976, das die Gäste in der Lobby begrüßt.

    (c) 11 Howard / New York
    (c) 11 Howard /​​ New York

    „The Library” im zweiten Stock ist der Inbe­griff eines lebenden Kunst­raums mit außer­ge­wöhn­li­chem Mobi­liar und Foto­gra­fien von Hiroshi Sugi­moto. Neben der Welt­­klasse-Kunst im Hotel ist das auf­se­hen­er­re­gendste Werk das Wand­ge­mälde auf der süd­li­chen Außen­wand. Unter Anlei­tung des zeit­ge­nös­si­schen Künst­lers Jeff Koons haben auf­stre­bende Mit­glieder der lokalen Ground­s­well-Küns­t­­ler­­ver­­ei­­ni­gung die Kultur und Geschichte SoHos über­di­men­sional in Szene gesetzt.

    Die 211 Zimmer mit über drei Meter hohen Wänden und Fens­tern bieten atem­be­rau­bende Aus­blicke auf die Stra­ßen­züge Man­hat­tans. Der nor­di­sche Mini­ma­lismus des Design-Duos, die indi­vi­du­elle Beleuch­tung und die Möbel von Mads Raa­schou und Gubi prägen die Ästhetik, wäh­rend unter­schied­liche Hölzer, Metall in warmen Tönen, Samt und Wolle für Cha­rakter sorgen, der mit den Jahren wächst.

    Ele­gante Bäder mit Por­zellan-Fliesen, Mar­mor­wasch­ti­schen, Mes­sing­d­e­tails und Pro­dukten von Grown Alche­mist und Glos­sier kom­plet­tieren die Zimmer. Die Ter­race Suite ver­dankt ihren 270-Grad-Blick auf einige der wich­tigsten Sehens­wür­dig­keiten der Stadt ihrer begrünten Ter­rasse.

    Moderne Tech­no­logie ermög­licht Check-in, Con­cierge- und Zim­mer­ser­vice per Mobil­te­lefon. Die Mini­bars können durch Tablets im Zimmer mit Pro­dukten von Thrive Marke bestückt werden – einem sozialen Unter­nehmen, das gesunde Lebens­mittel zu fairen Preisen anbietet und ame­ri­ka­ni­sche Haus­halte mit nied­rigen Ein­kommen unter­stützt.

    (c) 11 Howard / New York
    (c) 11 Howard /​​ New York

    Das kuli­na­ri­sche Kon­zept wurde dem Aus­­­nahme-Restau­ra­­teur Ste­phen Starr anver­traut, der unter anderem die Restau­rants „Mori­moto“, „Upland“ und „Bud­dakan“ sein eigen nennt. „Le Coucou“ im 11 Howard eröffnet im Mai 2016 unter seiner Regie, Küchen­chef wird Daniel Rose, bekannt aus dem „Spring“.

    Auf der Karte stehen klas­si­sche fran­zö­si­sche Gerichte mit modernem Twist. Die Ape­ri­tifs werden von der hotel­ei­genen Bar „The Blond“ ser­viert – einem offenen Raum, der für Mee­tings am Tag oder kleine Emp­fänge am Abend genutzt werden kann. Wer tanzen möchte, muss ein­fach bis nach Mit­ter­nacht warten – dann ver­wan­delt sich „The Blond“ in einen Club.

    An die Bar schließt „The Crea­tive Studio” an – ein Even­traum mit Platz für bis zu 14 Per­sonen, in dem sowohl Mee­tings als auch pri­vate Din­ner­partys statt­finden können und in dem sich ein eigens in Auf­trag gege­benes Sei­den­ge­mälde der eng­li­schen Malerin und Mode­de­si­gnerin Holly Fowler befindet. Im Erd­ge­schoß findet sich schließ­lich mit dem „11H Collec­tive” ein dyna­mi­scher Co-Working-Bereich für das künst­le­ri­sche SoHo.

    Das 11 Howard liegt an der Howard Street im schi­cken New Yorker Stadt­teil SoHo. Mit einem bunten Mix an Kul­turen, Essen, Mode, Musik und Kunst ist die Gegend in Lower Man­hattan eines der krea­tivsten Viertel der Stadt. Eine Über­nach­tung ist ab 193 Euro buchbar.

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