Dem Glück auf der Spur: Warum sich das Zillertal optimal für eine Auszeit eignet

Hohe Berge, frucht­bare Tä­ler und jede Menge Frei­zeit­mög­lich­kei­ten – das Zil­ler­tal eig­net sich per­fekt für ei­nen Ur­laub zum Kraft­tan­ken in der war­men Jah­res­zeit. Kurze Aus­zei­ten lie­gen da­bei voll im Trend. Warum und wo sich im Zil­ler­tal Glücks­mo­mente sam­meln las­sen, ver­ra­ten wir Ih­nen.

Der Win­ter biegt be­reits auf die Ziel­ge­rade ein, der Som­mer liegt al­ler­dings noch in wei­ter Ferne. In Sa­chen Ur­laub kann die Zeit­spanne zwi­schen den Weih­nachts­fei­er­ta­gen und der Som­mer­reise ganz schön lang sein. Kein Wun­der also, dass in den letz­ten Jah­ren ein Trend hin zu mehr Kurz­ur­lau­ben spür­bar ist, um sich so öf­ter Ver­schnauf­pau­sen vom All­tag zu gön­nen.

Zil­ler­tal (c) pix­a­bay /​ Frank P.

So nahm die Gruppe je­ner Ös­ter­rei­cher, die we­ni­ger als eine Wo­che ur­laubt, in letz­ter Zeit ste­tig zu und hat sich seit 2018 auf 22 Pro­zent ver­dop­pelt. Au­ßer­dem ver­schie­ben im­mer mehr Men­schen ih­ren Ur­laub in die Ne­ben­sai­son – zum Bei­spiel also in den Mai oder Juni vor den Schul­fe­rien. Die Gründe lie­gen auf der Hand: güns­ti­gere Preise, keine über­rann­ten Ho­tels, an­ge­nehme Tem­pe­ra­tu­ren und eben ein klei­ner Glücks­mo­ment zwi­schen Win­ter und Hoch­som­mer.

Ob­wohl in puncto Ziele Fern­rei­sen nach der Co­rona-Pan­de­mie nun wie­der be­lieb­ter wer­den und auch die klas­si­schen De­sti­na­tio­nen Grie­chen­land, Tür­kei und Spa­nien nie aus der Mode kom­men, so hat sich seit der Zeit der Lock­downs eine Ge­gen­ten­denz her­aus­kris­tal­li­siert: Viele ver­brin­gen ih­ren Ur­laub nun ver­mehrt in Ös­ter­reich und ha­ben die Hei­mat als Rei­se­land ent­deckt.

Ins­be­son­dere al­pine Ge­biete ste­hen da­bei hoch im Kurs – zum Bei­spiel das Zil­ler­tal, das mit sei­ner Me­lange aus ho­hen Ber­gen, grü­nen Al­men, herz­li­cher Gast­freund­schaft und her­vor­ra­gen­der Ku­li­na­rik punk­tet. Zu­dem ge­stal­tet sich die An­reise in diese Ti­ro­ler Ge­gend ein­fach. Aber wo las­sen sich im Zil­ler­tal am bes­ten Glücks­mo­mente sam­meln? Ein paar Ideen.

Zil­ler­tal (c) Chris­tian Holz­in­ger auf un­s­plash

1. Die Berge beim Wandern hautnah erleben

Wer im Zil­ler­tal zu Gast ist, wird die Kraft der Berge schon am ers­ten Tag haut­nah spü­ren – es geht gar nicht an­ders. Noch in­ten­si­ver ist das al­pine Er­leb­nis, wenn man atem­be­rau­bende Aus­sichts­punkte und Se­hens­wür­dig­kei­ten der Berg­welt schon früh­mor­gens an­steu­ert, wenn die Sonne sich ge­rade erst hin­ter den Gip­feln her­vor­schiebt.

Eine Mög­lich­keit ist eine ge­führte Son­nen­auf­gangs­wan­de­rung über dem Tu­xer­tal, die Sie zu den blauen Tor­seen führt – ein Hot­spot für Na­tur­lieb­ha­ber und Fo­to­gra­fen glei­cher­ma­ßen. Da­bei wer­den Sie mit ei­nem Mi­ni­bus bis zur Nasse-Tux-Alm kut­schiert und wan­dern so­dann zu den Tor­seen, zur Grüb­lspitze und zum Rams­joch, be­vor es mit der Eg­galm­bahn wie­der zu­rück geht. Für die mit­tel­schwie­rige, neun Ki­lo­me­ter lange Stre­cke soll­ten Sie in etwa 4 Stun­den und 30 Mi­nu­ten ein­pla­nen.

2. Die Aussicht auf 3.250 Metern Höhe genießen

Das ist Ih­nen zu an­stren­gend? Kein Pro­blem – die Fas­zi­na­tion Berge lässt sich auch ent­spann­ter mit al­len Sin­nen wahr­neh­men. Zum Bei­spiel, wenn Sie der Pan­ora­ma­ter­rasse am Hin­ter­tu­xer Glet­scher ei­nen Be­such ab­stat­ten. Sie liegt auf stol­zen 3.250 Me­tern und ist 365 Tage im Jahr zu­gäng­lich – wo­bei Sie gar nicht ge­hen müs­sen, wenn Sie nicht wol­len.

Im Ge­gen­teil: Die höchst­ge­le­gene Zwei­seil­um­lauf­bahn der Welt bringt Sie von der Tal­sta­tion in Hin­ter­tux be­quem zum Aus­flugs­ziel. Oben an­ge­kom­men, ge­nie­ßen Sie nicht nur ei­nen traum­haf­ten Rund­blick, son­dern kön­nen, wenn Sie möch­ten, auch ein Lie­bes­schloss an­brin­gen, um so Ihre Liebe oder Freund­schaft auf ewig zu be­sie­geln.

3. Im Spa gemeinsam die Zeit vergessen

Auch wenn die Aus­zeit ein paar Aben­teuer be­reit­hal­ten sollte, um von Er­folg ge­krönt zu sein, so soll­ten Sie es den­noch nicht über­trei­ben, schließ­lich war­tet da­nach er­neut der for­dernde All­tag auf Sie. Es emp­fiehlt sich da­her, auch Zeit für ent­spannte Mo­mente ein­zu­pla­nen. Und hier­für eig­nen sich Ther­men, Spas und Well­ness-Oa­sen per­fekt. In Fü­gen er­war­tet Sie bei­spiels­weise die Er­leb­nis­therme Zil­ler­tal. Ein 600 Qua­drat­me­ter gro­ßes In­door-Er­leb­nis­be­cken, ein be­heiz­tes Out­door-So­le­be­cken oder ku­sche­lige Rück­zugs­orte wer­den hier ge­bo­ten.

Wer es ex­klu­si­ver möchte, macht sich am bes­ten auf die Su­che nach ei­nem Well­ness­ho­tel. Doch Well­ness ist nicht gleich Well­ness. In­no­va­tive Ho­tels der Re­gion bie­ten ein­zig­ar­tige Well­ness­kon­zepte, bei­spiels­weise das Eli­sa­be­th­Ho­tel: Hier wird die Eli­sense-Phi­lo­so­phie ge­lebt. Das be­deu­tet, dass der Auf­ent­halt ganz­heit­lich und für alle Sinne ver­stan­den wird. Eli­sense in­te­griert die Be­rei­che Dia­gnos­tik, Woh­nen, Schla­fen, Be­we­gung, Es­sen und Ler­nen. Das Eli­sa­be­th­Ho­tel hat da­für mit der Sport­cli­nic Zil­ler­tal zu­sam­men­ge­ar­bei­tet und ein nach­hal­ti­ges Ge­sund­heits­kon­zept ent­wi­ckelt.

4. Den Gaumen Neues entdecken lassen

Was wäre eine Aus­zeit ohne ku­li­na­ri­sche Hö­he­punkte? Und auch hier­für hat das Zil­ler­tal ei­ni­ges zu bie­ten, denn die Pa­lette reicht da­bei von uri­gen Gast­häu­sern, in de­nen Tra­di­tio­nel­les kre­denzt wird, über ro­man­ti­sche Hüt­ten, in de­nen Ku­li­na­rik und Na­tur eine ein­zig­ar­tige Li­ai­son ein­ge­hen, bis hin zu prä­mier­ten Hau­ben­lo­ka­len, die mit neuen Zu­be­rei­tungs­wei­sen und In­gre­di­en­zen ex­pe­ri­men­tie­ren.

Star­ten Sie den­noch am bes­ten mit den Klas­si­kern – ein Ti­ro­ler Gröstl sollte im Ur­laub nicht feh­len. Ur­sprüng­lich diente das Ge­richt als Res­te­ver­wer­tung des Sonn­tags­bra­tens. Dar­aus hat sich im Laufe der Jahr­zehnte al­ler­dings eine Speise ent­wi­ckelt, die dem Sonn­tags­bra­ten mitt­ler­weile in nichts mehr nach­steht. Die wich­tigs­ten Zu­ta­ten: Schweine- oder Rind­fleisch, Speck, Erd­äp­feln, Eier und Zwie­beln. Ebenso emp­feh­lens­wert sind Kä­se­spätzle, Bier­suppe oder Schlutz­krap­fen. Und auf Nasch­kat­zen war­ten Ge­richte wie Kai­ser­schmarrn, Kiachl oder Moos­beer­no­cken.

5. In glitzernde Welten eintauchen

Wer in Ti­rol un­ter­wegs ist, sollte auch den Swa­rov­ski Kris­tall­wel­ten ei­nen Be­such ab­stat­ten. Diese Er­leb­nis­welt ist eine ein­zig­ar­tige Mi­schung aus Kunst und Kul­tur, En­ter­tain­ment und Shop­ping und wurde einst von Künst­ler An­dré Hel­ler zum 100-jäh­ri­gen Fir­men­ju­bi­läum des ös­ter­rei­chi­schen Un­ter­neh­mens kon­zi­piert.

Das Mu­seum be­fin­det sich in Wat­tens und ist auch ein gu­ter Tipp, sollte sich das Wet­ter ein­mal nicht von sei­ner bes­ten Seite zei­gen. Wer hin­ge­gen kein Fan fun­keln­der Kost­bar­kei­ten ist, dem ste­hen im Zil­ler­tal noch jede Menge an­dere Aus­flugs­ziele of­fen, bei de­nen sich neues Wis­sen auf in­ter­ak­tive Art und Weise auf­sau­gen lässt – dar­un­ter Schau­berg­werke, Schau­kä­se­reien oder Schnaps­bren­ne­reien.

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In un­se­ren Tex­ten wird aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit das ge­ne­ri­sche Mas­ku­li­num ver­wen­det. Die­ses um­fasst aus­drück­lich – so­fern die ent­spre­chende Aus­sage nichts an­de­res er­ken­nen lässt – so­wohl das männ­li­che als auch das weib­li­che Ge­schlecht und an­der­wei­tige Ge­schlech­ter­iden­ti­tä­ten. Von ei­ner Nähe zu po­li­ti­schen oder ge­sell­schaft­li­chen Grup­pie­run­gen di­stan­zie­ren wir uns aus­drück­lich.