Schweden: Wasserfall-Safari im traditionsreichen Dalarna

Rote Holz­häu­ser, aus­ge­las­sene Mitt­som­mer-Fei­ern und lie­be­voll de­ko­rierte Holz­pferde: Die schwe­di­sche Re­gion Da­larna gilt als tra­di­ti­ons­rei­ches Ur­laubs­pa­ra­dies. Was viele aber nicht wis­sen: Da­larna bie­tet auch eine Was­ser­fall-Sa­fari für Ur­lau­ber.

Mit ei­ner Fall­höhe von 93 Me­tern ist der Nju­pes­kär im Na­tio­nal­park Fu­lufjäl­let der höchste Was­ser­fall in Schwe­den. Der durch den Auf­prall ver­ur­sachte Dunst bie­tet zahl­rei­chen sel­te­nen Moos- und Flech­ten­ar­ten ei­nen idea­len Le­bens­raum.

Nju­pes­kar Fu­lufja­l­let /​ Da­larna (c) Kola Pro­duc­tions /​ Vi­sit Da­larna

Beim Na­tio­nal­mu­seum Na­turum, das über die Flora und Fauna im Na­tio­nal­park in­for­miert, star­tet ein vier Ki­lo­me­ter lan­ger Rund­weg um den Was­ser­fall herum. Wer den An­blick und die Ge­räu­sche der her­ab­stür­zen­den Was­ser­mas­sen fas­zi­nie­rend fin­det, kann den Be­such des Nju­pes­kär mit zwei wei­te­ren Stel­len zu ei­ner rau­schen­den Sa­fari kom­bi­nie­ren.

Mora /​ Da­larna (c) So­phi Si­moes on Unsplash

Etwa 160 Ki­lo­me­ter wei­ter süd­öst­lich, bei den be­lieb­ten Ur­laubs­or­ten Mora und Orsa, durch­fließt der Fluss Ämån gleich meh­rere Strom­schnel­len und steile Pas­sa­gen. Auf den spek­ta­ku­lä­ren Hel­ve­tes­fall – ein durch­spül­tes Tal mit stei­len, 30 Me­ter ho­hen Fels­wän­den – folgt nach we­ni­gen Ki­lo­me­tern der Stor­stu­pet.

Da­larna (c) pixabay

Dort sollte man nicht nur nach un­ten, son­dern auch nach oben bli­cken, um die 34 Me­ter hohe Ei­sen­bahn­brü­cke nicht zu ver­pas­sen, über die die In­lands­ba­nan – die le­gen­däre Bahn­ver­bin­dung von Da­larna nach Schwe­disch Lapp­land – fährt.

Dalarna
Da­larna (c) pixabay

Wei­tere 55 Ki­lo­me­ter von Da­larna fährt man auf der Was­ser­fall-Sa­fari zum Stygg­for­sen bei Boda, der eine Fall­höhe von 36 Me­tern hat. Die zer­furch­ten Fels­wände und der schat­tige Na­del­wald bil­den den pas­sen­den Rah­men. Rund um den Was­ser­fall führt ein ab­wechs­lungs­rei­cher, knapp ei­nen Ki­lo­me­ter lan­ger Rund­weg über Holz­boh­len und Trep­pen.

Sil­jan /​ Da­larna (c) Per Bifrost /​ Vi­sit Da­larna

Der Stygg­for­sen er­in­nert üb­ri­gens an ei­nen Me­teo­ri­ten­ein­schlag, der sich vor etwa 377 Mil­lio­nen Jah­ren dort er­eig­net hat, wo sich heute der See Sil­jan aus­brei­tet. Die Fels­wände sind da­durch ent­stan­den, dass sich Schich­ten aus Kalk­stein, Sand­stein und Gra­nit auf­ge­rich­tet ha­ben. In Sil­jans­näs in­for­miert das Be­su­cher­zen­trum Na­turum Da­larna über diese span­nende Ent­ste­hungs­ge­schichte.

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