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Geld verdienen mit einem Reiseblog – ist das noch möglich?

Rei­se­b­logs schei­nen seit ei­ni­gen Jah­ren aus dem Bo­den zu sprie­ßen wie Lö­wen­zahn. Viele Men­schen zäh­len Rei­sen zu ih­ren wich­tigs­ten Hob­bys und möch­ten an­de­ren da­von be­rich­ten. Was eig­net sich dazu bes­ser als ein ei­ge­ner Blog?

Dem­entspre­chend ha­ben sich in den letz­ten Jah­ren al­ler­dings auch zahl­rei­che Wer­be­part­ner­schaf­ten zwi­schen Blog­gern und Un­ter­neh­men aus der Rei­se­bran­che er­ge­ben. Ei­nige Blogs ha­ben sich be­reits stark eta­bliert und sind zu ei­ner Marke ge­wor­den. Ist es des­halb noch sinn­voll, mit ei­nem ei­ge­nen Blog zu star­ten und da­mit Geld ver­die­nen zu wol­len? Mit den rich­ti­gen Maß­nah­men im Mar­ke­ting ist das auf je­den Fall noch mög­lich. Wir er­klä­ren, was für ei­nen er­folg­rei­chen Rei­se­b­log nö­tig ist.

Phu­ket (c) pixabay

Werbepartnerschaften – Affiliate Marketing in der Reisebranche

Um mit dem Rei­se­b­log­gen Geld zu ver­die­nen, eig­nen sich Wer­be­part­ner­schaf­ten am bes­ten. Da­bei han­delt es sich um das Af­fi­liate Mar­ke­ting. Un­ter­neh­men be­auf­tra­gen Blog­ger bzw. In­flu­en­cer da­mit, für die ei­ge­nen Pro­dukte oder Dienst­leis­tun­gen Wer­bung zu ma­chen. Das ist zum Bei­spiel mög­lich, in­dem der Blog­ger ein be­stimm­tes Ho­tel, Re­stau­rant oder Event, zum Bei­spiel in der Ka­ri­bik, be­sucht und sei­nen Fol­lo­wern von sei­nen Er­fah­run­gen er­zählt.  Ziel ist es, so mehr Gäste zu über­zeu­gen.

Be­son­ders die junge Ge­nera­tion setzt auf Er­fah­rungs­werte, be­vor sie et­was bucht oder kauft, wes­halb In­flu­en­cer Mar­ke­ting sich in die­sem Be­reich be­währt hat. Wer also mit sei­nem Rei­se­b­log Geld ver­die­nen möchte, kann dies am bes­ten über Wer­be­part­ner­schaf­ten tun. Be­nö­tigt wer­den da­für na­tür­lich ent­spre­chend viele Le­ser und Fol­lower, aber auch Un­ter­neh­men, die an ei­ner Zu­sam­men­ar­beit in­ter­es­siert sind. Im ers­ten Schritt ist es also be­son­ders wich­tig, erst ein­mal sicht­bar zu wer­den. Wie das funk­tio­niert, er­klä­ren wir jetzt.

Syd­ney (c) pixabay

Sichtbar werden – SEO für Reiseblogger

Eine der Me­tho­den für das Ge­ne­rie­ren von Sicht­bar­keit ist die Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung – kurz SEO. Da­bei geht es darum, die ei­ge­nen In­halte so zu op­ti­mie­ren, dass Such­ma­schi­nen wie Google sie als be­son­ders re­le­vant ein­stu­fen und sie des­halb weit oben in den Such­ergeb­nis­sen aus­spie­len. Wer zum Bei­spiel auf der Su­che nach Rei­se­tipps für Schwe­den ist, klickt in den meis­ten Fäl­len ei­nes der ers­ten Such­ergeb­nisse an.

Ist der ei­gene Blog in die­sen Er­geb­nis­sen ver­tre­ten, ist die Chance für ei­nen Klick und da­mit für ei­nen neuen re­gel­mä­ßi­gen Le­ser hoch. Des­halb ist es wich­tig, für mög­lichst viele pas­sende Such­be­griffe weit oben in den Such­ergeb­nis­sen ge­fun­den zu wer­den. So steigt die Wahr­schein­lich­keit, dass viele Men­schen auf den Blog auf­merk­sam wer­den und ihn abon­nie­ren. Aber wie schafft man es in die ers­ten Such­ergeb­nisse bei Google und Co.? Dazu gibt es zahl­rei­che Maß­nah­men, die sich in die Be­rei­che On­page und Off­page Op­ti­mie­rung auf­tei­len las­sen.

Dar­ßer West­strand /​ Ost­see (c) pixabay

Die On­page Op­ti­mie­rung ist da­bei für die meis­ten Blog­ger ein­fa­cher um­zu­set­zen. Die ent­spre­chen­den Maß­nah­men kön­nen ei­gen­stän­dig über die Web­site be­ein­flusst wer­den. Eine ge­ringe La­de­ge­schwin­dig­keit ist zum Bei­spiel ein wich­ti­ger Ran­king­fak­tor. Such­ma­schi­nen ach­ten auch dar­auf, wie gut der Blog struk­tu­riert ist und wie es um die in­ter­nen Ver­lin­kun­gen steht. Be­son­ders wich­tig ist an die­ser Stelle na­tür­lich der Con­tent.

Wer als Blog­ger ar­bei­tet, wird si­cher­lich keine Pro­bleme mit dem Schrei­ben von Be­rich­ten und Tipps ha­ben. Den­noch müs­sen diese Texte für Such­ma­schi­nen op­ti­miert wer­den, um von mög­lichst vie­len Nut­zern ge­fun­den zu wer­den. Das ist mög­lich, in­dem zu­vor re­cher­chierte Key­words, dazu pas­sende Be­griffe und ähn­li­che Key­words in be­stimm­ten Fre­quen­zen im Text und in den Über­schrif­ten er­wähnt wer­den. Das Schrei­ben die­ser SEO-Texte ist nicht im­mer ein­fach, wes­halb ei­nige Blog­ger ihre Texte nach­träg­lich von Pro­fis op­ti­mie­ren las­sen.

Finnland
(c) pixabay /​ Chado Nihi

Der Be­reich, in dem es deut­lich häu­fi­ger zu Schwie­rig­kei­ten kom­men kann, ist die Off­page Op­ti­mie­rung. Diese Fak­to­ren las­sen sich nicht auf di­rek­tem Weg be­ein­flus­sen und er­for­dern des­halb mehr Fach­wis­sen. Die wich­tigs­ten Off­page Ran­king­fak­to­ren sind Backlinks und die Reich­weite in den so­zia­len Me­dien. Wäh­rend So­cial Me­dia für viele Blog­ger nicht die größte Her­aus­for­de­rung dar­stellt, sieht es bei den Backlinks et­was an­ders aus.

Bei Backlinks han­delt es sich um Links, die von an­de­ren Sei­ten auf den ei­ge­nen Blog zei­gen. Diese Backlinks kann man kau­fen, sollte al­ler­dings un­be­dingt auf die Se­rio­si­tät ach­ten. Des­halb ist es in vie­len Fäl­len sinn­voll, sich pro­fes­sio­nelle Un­ter­stüt­zung durch eine SEO-Agen­tur wie Per­for­mance­Liebe, zu su­chen. So kann ga­ran­tiert wer­den, dass man keine Backlinks kauft, die von Google schließ­lich ab­ge­straft wer­den, weil sie un­se­riös sind.

Al­garve (c) pixabay /​ ddzphoto

Reichweite generieren über die sozialen Medien

Viele Blog­ger star­ten ih­ren Rei­se­b­log auch ohne spe­zi­elle Maß­nah­men zur Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung und set­zen statt­des­sen auf So­cial Me­dia. In der Rei­se­bran­che ist es für Blog­ger de­fi­ni­tiv wich­tig, auf In­sta­gram, Face­book und Pin­te­rest Prä­senz zu zei­gen, wenn sie mit ih­rem Blog Geld ver­die­nen möch­ten. Nicht zu­letzt na­tür­lich, weil viele Wer­be­part­ner­schaf­ten über die so­zia­len Me­dien ent­ste­hen.

Be­son­ders wich­tig ist hier in je­dem Fall die Be­zie­hung zu den ei­ge­nen Fol­lo­wern. Wer eine starke Be­zie­hung zu ih­nen auf­baut, bin­det sie lang­fris­tig an die ei­ge­nen In­halte und sorgt da­für, dass lang­fris­tig ein nach­hal­ti­ger Mar­ken­auf­bau mög­lich ist. Au­ßer­dem sorgt eine starke Bin­dung da­für, dass Fol­lower eher auf Emp­feh­lun­gen ein­ge­hen, die durch eine Wer­be­part­ner­schaft ent­stan­den sind. Auf diese Weise ist es mög­lich, den per­sön­li­chen Traum vom häu­fi­gen Rei­sen zu le­ben und gleich­zei­tig fle­xi­bel Geld zu ver­die­nen.

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