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Afrikas schönste Wildnis: Fünf Länder für eine Safari nach Corona

Mit Co­rona än­dern sich die Rei­se­trends: Mas­sen­tou­ris­mus ist out, wäh­rend ab­ge­le­ge­nere Orte und ex­klu­sive Un­ter­künfte an Po­pu­la­ri­tät ge­win­nen. Ent­schleu­ni­gung und die Ver­bin­dung mit der Na­tur ste­hen im Vor­der­grund. Wil­der­ness Sa­fa­ris emp­fiehlt fünf Län­der, in de­nen sich die un­be­rührte Wild­nis Afri­kas in den Zei­ten nach Co­rona am bes­ten ent­de­cken lässt.

Namibia

Sos­sus­v­lei /​ Na­mi­bia (c) Wil­der­ness Sa­fa­ris /​ Dana Al­len
Küste von Na­mi­bia (c) Wil­der­ness Sa­fa­ris /​ Ol­wen Evans
Hoa­nib Ske­le­ton Coast Camp /​ Na­mi­bia (c) Wil­der­ness Sa­fa­ris /​ Ca­ro­line Cul­bert
Hoa­nib Ske­le­ton Coast Camp /​ Na­mi­bia (c) Wil­der­ness Sa­fa­ris /​ Ca­ro­line Cul­bert

Na­mi­bia ist nach der Mon­go­lei der Staat mit der ge­rings­ten Be­völ­ke­rungs­dichte welt­weit und so­mit ideal für Rei­sen mit „So­cial Di­stancing“. Die cha­rak­te­ris­ti­schen Dü­nen­land­schaf­ten des Sos­sus­v­lei-Ge­bie­tes tref­fen auf mond­ähn­li­che Um­ge­bun­gen im Da­mar­a­land. Na­mens­ge­bend ist die Na­mib-Wüste, die sich ent­lang der At­lan­tik­küste zieht.

Sie be­her­bergt eine Viel­zahl an Tie­ren, die sich per­fekt an die Be­din­gun­gen der Wüste an­ge­passt ha­ben – dar­un­ter Lö­wen, Gi­raf­fen, Ele­fan­ten und braune Hyä­nen. Vom Hoa­nib Ske­le­ton Coast Camp kön­nen die Gäste ver­schie­dene Sa­fa­ris in die Wüs­ten­land­schaft und an die wilde Küste Na­mi­bias un­ter­neh­men. Be­son­ders be­ein­dru­ckend ist der na­mi­bi­sche Nacht­him­mel, denn auf­grund der ge­rin­gen Licht­ver­schmut­zung kön­nen die Sterne hier so hell ge­se­hen wer­den wie an kaum ei­nem an­de­ren Ort der Welt.

Botswana

Oka­vango Delta /​ Bots­wana (c) Wil­der­ness Sa­fa­ris /​ Dana Al­len
Kings Pool Camp /​ Bots­wana (c) Wil­der­ness Sa­fa­ris /​ Dana Al­len
Kings Pool Camp /​ Bots­wana (c) Wil­der­ness Sa­fa­ris /​ Croo­kes & Jack­son

Ne­ben der Ka­la­hari-Wüste und dem Lin­yanti-Delta bie­tet Bots­wana für Sa­fari-Lieb­ha­ber eine ganz be­son­dere Um­ge­bung: Das Oka­vango-Delta hat die­ses Jahr eine au­ßer­ge­wöhn­lich große Menge an Was­ser er­hal­ten, was auf die star­ken Re­gen­fälle in den Ber­gen An­go­las zu­rück­zu­füh­ren ist. Wir ha­ben hier be­reits über die­ses Na­tur­phä­no­men be­rich­tet.

Die weit­läu­fi­gen Gras­flä­chen des größ­ten Bin­nen­del­tas der Welt sind über­schwemmt und bil­den da­mit den idea­len Le­bens­raum für zahl­rei­che Tiere. So tum­meln sich bei­spiels­weise Ele­fan­ten­her­den und Gi­raf­fen in den Ge­wäs­sern. Mit dem tra­di­tio­nel­len Mo­koro – ei­nem be­son­ders fla­chen Kanu – kön­nen die Gäste vom neuen Du­maTau Camp, das noch die­ses Jahr wie­der­eröff­nen soll, Sa­fa­ris durch das Delta un­ter­neh­men und die rei­che Tier­welt be­wun­dern.

Simbabwe

Chik­wenya Camp /​ Sim­babwe (c) Wil­der­ness Sa­fa­ris /​ Ruth & Kyle de Nob­rega
Chik­wenya Camp /​ Sim­babwe (c) Wil­der­ness Sa­fa­ris /​ Ruth & Kyle de Nob­rega
Chik­wenya Camp /​ Sim­babwe (c) Wil­der­ness Sa­fa­ris /​ Ruth & Kyle de Nob­rega

In Sim­babwe fin­den Tou­ris­ten zwei be­ein­dru­ckende Na­tio­nal­parks vor. Der Hwange-Na­tio­nal­park ist da­bei das größte Re­ser­vat des Lan­des. Ein Be­such im Win­ter un­ter­schei­det sich aber stark von ei­nem im Som­mer: Die üp­pige grüne Ve­ge­ta­tion ver­schwin­det in den tro­cke­nen Win­ter­mo­na­ten, die da­für die gro­ßen Wild­tier­her­den an die Was­ser­lö­cher in der Nähe des Link­wa­sha Camps lo­cken.

Der Mana Pools Na­tio­nal­park ist be­rühmt für seine große An­zahl an Ele­fan­ten und Nil­pfer­den. Ge­rade für Wan­de­run­gen und nicht un­be­dingt für die ty­pi­schen Sa­fa­ris ist Mana Pools der per­fekte Aus­gangs­punkt. So las­sen sich vom Chik­wenya Camp span­nende Ta­ges­tou­ren in die um­lie­gen­den Ma­ha­goni-Wäl­der un­ter­neh­men, auf de­nen man Ele­fan­ten­her­den haut­nah be­ob­ach­ten kann.

Ruanda

Bi­sate Lodge /​ Ru­anda (c) Wil­der­ness Sa­fa­ris /​ Ca­ro­line Cul­bert
Ma­ga­shi Camp /​ Ru­anda (c) Wil­der­ness Sa­fa­ris /​ Dana Al­len
Ma­ga­shi Camp /​ Ru­anda (c) Wil­der­ness Sa­fa­ris /​ Dana Al­len

Be­kannt ist Ru­anda für die ein­zig­ar­ti­gen Berg­go­ril­las im Vul­ca­noes Na­tio­nal Park. In der Bi­sate Lodge, die ma­le­risch in der Berg­land­schaft liegt, kön­nen die Gäste an Go­rilla-Trek­kings teil­neh­men und die über­wäl­ti­gende Na­tur des Na­tio­nal­parks be­stau­nen.

Ab­ge­se­hen von die­sem High­light liegt im Os­ten des Lan­des der Aka­gera-Na­tio­nal­park, der sich mit sei­nen rie­si­gen Seen und Wald­land­schaf­ten ganz an­ders prä­sen­tiert als der durch Berge ge­prägte Rest des Lan­des. Vom Ma­ga­shi Camp am Rande des Rwan­y­aka­zinga-Sees kön­nen die Gäste mit dem Boot die Um­ge­bung er­kun­den und die vo­gel­rei­che Sa­vanne ent­de­cken.

Sambia

Vic­to­ria Falls /​ Sam­bia (c) Wil­der­ness Sa­fa­ris /​ Dana Al­len
Shumba Camp /​ Sam­bia (c) Wil­der­ness Sa­fa­ris /​ Will Bur­r­ard
Shumba Camp /​ Sam­bia (c) Wil­der­ness Sa­fa­ris /​ Dana Al­len

Ei­nes der am we­nigs­ten be­reis­ten Län­der im Süd­os­ten Afri­kas ist Sam­bia. Da­her lässt sich die Wild­nis des Kon­ti­nents hier wun­der­bar ent­de­cken. Sa­van­nen, Del­tas und na­hezu end­lose Land­schaf­ten prä­gen das Land, das vor al­lem durch die im­po­san­ten Vic­to­ria­fälle be­kannt ist.

Der Ka­fue Na­tio­nal­park in der Mitte des Lan­des be­ein­druckt mit ei­ner Viel­zahl an Raub­tie­ren: Leo­par­den, die schläf­rig in den Bäu­men hän­gen und Lö­wen­ru­del, die auf den wei­ten Flä­chen des Par­kes ja­gen. Klas­si­sche Sa­fa­ris kön­nen die Gäste im Busanga Bush Camp oder auch im Shumba Camp un­ter­neh­men.

www.wilderness-safaris.com

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