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    22. Juli 2019

    Botswana: Neu gebautes Luxuscamp im Okavango Delta

    Nach einem kom­pletten Neubau hat Wil­der­ness Safaris sein Jao Camp im Herzen des Oka­vango Deltas in Bots­wana wieder eröffnet. Neben fünf Zelt­suiten ver­fügt das nach­haltig erbaute Luxus­camp nun über zwei exklu­sive Villen mit eigenem Pri­vat­fahr­zeug, Guide, Koch und Butler. Ein außer­ge­wöhn­li­ches Spa und ein Museum ergänzen das Erlebnis.

    Der Haupt­be­reich des neuen Jao Camps, das acht­ein­halb Monate Bau­zeit in Anspruch nahm, ist wie der Vor­gänger erhöht gebaut und fügt sich har­mo­nisch in das Blät­ter­dach des Oka­vango Deltas ein. Zwi­schen den Baum­wip­feln befinden sich eine Indoor- und eine Out­door-Lounge, Ess­be­reiche, eine Satel­li­ten­küche, meh­rere pri­vate Spei­se­plätze und ein Feuer­deck.

    Jao Camp /​​ Bots­wana (c) Wil­der­ness Safaris /​​ Dana Allen

    Die zwei neuen Villen und fünf Suiten sind mit pri­vaten Pools, Lounge- und Ess­be­rei­chen sowie Bade­zim­mern mit Innen- und Außen­du­sche aus­ge­stattet. Die Villen können jeweils bis zu vier Per­sonen in zwei iden­ti­schen Schlaf­zim­mern und einem Gemein­schafts­raum beher­bergen.

    Das natür­liche Licht wurde bei der Archi­tektur best­mög­lich in Szene gesetzt: Teile des Dachs wurden offen gestaltet und grob mit Latten abge­deckt, um so eine gedimmte Beleuch­tung zu schaffen. Eine Farb­pa­lette aus Creme- und Grün­tönen, sanftem Vio­lett und Sprit­zern von Gelb schaffen ein ein­zig­ar­tiges Ambi­ente.

    Jao Camp /​​ Bots­wana (c) Wil­der­ness Safaris /​​ Dana Allen

    Hand­ge­fer­tigte Möbel und Ein­rich­tungs­ge­gen­stände setzen auf­fäl­lige Akzente. Ein Mix aus Holz und hellen Ter­rassen bildet einen Kon­trast zu den roten Balau-Hol­z­­stegen und den hel­leren Böden in den Innen­be­rei­chen.

    Der neue Spa-Bereich im Jao Camp schafft größt­mög­liche Pri­vat­sphäre. Zwi­schen Palmen ein­ge­bettet und von Wasser umgeben, stehen hier zwei Behand­lungs­räume bereit. Ein voll aus­ge­stat­teter Fit­ness­raum lädt zum aktiven Start in den Tag ein. Der Haupt­pool – über­dacht von einem Schatten spen­denden, nest­för­migen Pavillon – ragt über die Land­schaft des Deltas hinaus und eignet sich somit per­fekt, um den Son­nen­un­ter­gang zu genießen.

    Jao Camp /​​ Bots­wana (c) Wil­der­ness Safaris /​​ Dana Allen

    Ein Fokus wird auf das Erlernen und Teilen von Wissen über die Region und ihre Ein­wohner gelegt. Des­halb bildet das „Centre of Know­ledge“ – eine Art Mini-Smit­h­­so­­nian mit Museum, Galerie und For­schungs­kom­plex – das Haupt­merkmal des neuen Camps. Auf zwei Stock­werken tau­chen die Gäste hier in die Geschichte des Oka­vango ein.

    Unter den aus­ge­stellten Werken findet sich eine Reihe von bota­ni­schen Pres­sungen aus dem National Her­ba­rium in Pre­toria, die von Ernest Edward Galpin stammen – dem Urgroß­vater der Camp-Mit­­in­ha­berin Cathy Kays. Er war sei­ner­zeit ein berühmter Bota­niker, nach dem eine Reihe von Pflanzen benannt wurde. Zu den wei­teren Expo­naten zählen das impo­sante Ske­lett einer Giraffe sowie his­to­ri­sche und geo­gra­fi­sche Karten der Region.

    Jao Camp /​​ Bots­wana (c) Wil­der­ness Safaris /​​ Dana Allen

    Das Jao Camp ist ganz dem Schutz des Oka­vango Deltas und seines ein­zig­ar­tigen Öko­sys­tems gewidmet und leistet schon seit mehr als 20 Jahren wert­volle Pio­nier­ar­beit für einen nach­hal­tigen Öko­tou­rismus. Das zeigt sich sowohl in den For­­schungs- und Umwelt­schutz­pro­jekten als auch beim Bau des neuen Camps.

    Um den öko­lo­gi­schen Fuß­ab­druck so minimal wie mög­lich zu halten, ist Jao zu 100 Pro­zent solar­be­trieben. Hoch­wer­tige Kühl­sys­teme mit einem Bruch­teil des Ener­gie­ver­brauchs her­kömm­li­cher Anlagen gewähr­leisten Kom­fort an heißen Som­mer­tagen. In den käl­teren Monaten erzeugen selbst­zün­dende Calore-Öfen woh­lige Wärme. Zudem sind die Wände mit einer Cavi­­ty­batt-Iso­­lie­­rung und einer was­ser­dichten Faser­ober­fläche aus­ge­stattet.

    Jao Camp /​​ Bots­wana (c) Wil­der­ness Safaris /​​ Dana Allen

    Für den Neubau zeich­neten die süd­afri­ka­ni­schen Archi­tekten Silvio Rech und Lesley Cars­tens ver­ant­wort­lich, die auch schon das ursprüng­liche Jao Camp in den 1990er-Jahren ent­worfen hatten. Das Gefühl des Uner­war­teten und der Sinn für Aben­teuer, den Jao schon immer ver­kör­pert hatte, standen dabei im Zen­trum, wurden aber mit einem fri­schen und zeit­ge­mäßen Ansatz neu inter­pre­tiert.

    Die Umge­bung des Camps reicht von Was­ser­straßen über Lagunen bis zu tro­ckenem Gras­land. Durch seine Lage auf einer abge­le­genen Insel im Oka­vango Delta kann Jao daher sowohl Land- als auch Was­ser­ak­ti­vi­täten anbieten – wie etwa ganz­jäh­rige Tag- und Nacht-Pir­sch­­fahrten, Boots­aus­flüge, Pick­nicks in der Wildnis oder Mokoro-Touren.

    www.wilderness-safaris.com

    Jao Camp /​​ Bots­wana (c) Wil­der­ness Safaris /​​ Dana Allen

    Jao Camp /​​ Bots­wana (c) Wil­der­ness Safaris /​​ Dana Allen

    Jao Camp /​​ Bots­wana (c) Wil­der­ness Safaris /​​ Dana Allen

    Jao Camp /​​ Bots­wana (c) Wil­der­ness Safaris /​​ Dana Allen

    Jao Camp /​​ Bots­wana (c) Wil­der­ness Safaris /​​ Dana Allen

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