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    21. Juli 2019
    Start ÖSTERREICH Wilder Kaiser: Was Sie über den „Berg­doktor“ noch nicht wussten

    Wilder Kaiser: Was Sie über den „Bergdoktor“ noch nicht wussten

    Seit Mitte Jänner fie­bern wieder Mil­lionen „Bergdoktor“-Fans mit beim Geschehen auf dem „Gru­berhof“: In der 11. Staffel der Erfolgs­serie kehrt Film-Onkel Ludwig nach über 20 Jahren auf den Hof zurück und stellt das Leben von Dr. Martin Gruber und seiner Familie auf den Kopf.

    Gedreht wurde die aktu­elle Staffel im ver­gan­genen Sommer in der Region Wilder Kaiser in Tirol. Jede Folge erreicht im Schnitt 6,78 Mil­lionen Zuschauer und wird seit nun­mehr zehn Jahren im ZDF und im ORF aus­ge­strahlt.

    Die Ber­g­doktor-Familie Gruber vor dem Wilden Kaiser: Hans Sigl, Monika Baum­gartner, Ronja For­cher und Heiko Ruprecht (c) TVB Wilder Kaiser /​​ Susanne Sigl

    Damit Sie auch wirk­lich mit­reden zu können, haben hier zehn Fakten zur Serie auf­ge­spürt, die viel­leicht sogar ein­ge­fleischten „Bergdoktor“-Fans neu sein dürften. Oder wussten Sie schon, dass …

    … die Innen­auf­nahmen der Serien-Klinik Hall ganz unscheinbar in der Ten­nis­halle von Ellmau am Wilden Kaiser gedreht werden? Als Außen­ku­lisse dient das Kran­ken­haus in Schwaz, das etwa 30 Kilo­meter öst­lich der Tiroler Lan­des­haupt­stadt Inns­bruck liegt.

    … an der Praxis des „Berg­dok­tors“ noch das Namens­schild des Vor­gän­gers und Men­tors Dr. Roman Mel­chinger (Sieg­fried Rauch) ange­bracht ist? Das wird nur für die Dreh­ar­beiten gegen das kor­rekte Namen­s­child aus­ge­tauscht. Eine Vor­sichts­maß­nahme der Film­leute, denn Schilder mit der Auf­schrift „Dr. Gruber“ ver­schwinden öfters über Nacht …

    … die Dar­steller wäh­rend der Dreh­ar­beiten alle zum selben Sty­listen gehen? Je nach Set und Drehort werden an einem Tag meh­rere Szenen pro­du­ziert, die zu unter­schied­li­chen Epi­soden gehören. Damit es nicht zu auf­fäl­ligen Schnitt­feh­lern kommen kann, schneidet die Haar­pracht regel­mäßig der­selbe Sty­list der Pro­duk­ti­ons­ge­sell­schaft ndF.

    … „Berg­doktor“ Hans Sigl seinen Serien-Mer­­cedes lie­be­voll „Ranz­bimmel“ nennt? Der moos­grüne 200er der Reihe W123 (Bau­jahr 1984) stammt übri­gens aus der Nähe von Gar­­misch-Par­­ten­­kir­chen. Laut Dreh­buch hat ihn Dr. Roman Mel­chinger seinem Nach­folger Dr. Martin Gruber ver­erbt.

    … Film-Tochter Ronja For­cher mit vier befreun­deten Schau­spie­le­rinnen in Wien das „Alice Ensemble“ gegründet hat? Mit Crow­d­­fun­­­ding-Pro­­jekten wie „PENTHESILEA – Sex, War & Won­der­bras” treten die Jung-Dar­­stel­­le­­rinnen vor allem auf Wiener Bühnen auf.

    … bei jedem Dreh rund 50 Mit­ar­beiter der Münchner Pro­duk­ti­ons­ge­sell­schaft ndF dabei sind? Vom Innen­re­qui­si­teur über die Stunt­frau bis zum Drohnen-Kame­ra­­mann.

    … die „Film­praxis“ in einem his­to­ri­schen Bau­ernhof in Ellmau unter­ge­bracht ist, der in der Orts­chronik 1694 erst­mals erwähnt wurde? Der Hof „Hin­ter­schnabl“ besaß keinen Strom­an­schluss und stand leer, als das Film­team ihn für die TV-Serie ent­deckte. Er ist außerdem das Eltern­haus des ehe­ma­ligen Bür­ger­meis­ters Hans Leitner, der die Felder rund um den Hof noch heute bewirt­schaftet.

    … Fälle des „Berg­dok­tors“ bereits Thema im Ethik­un­ter­richt waren? Eine Matu­ra­klasse aus dem deut­schen Heil­bronn, die zu einem Fan-Tag gekommen war, hatte gemeinsam mit ihrem Ethik­lehrer Inhalte des Berg­dok­tors durch­ge­nommen.

    … der „Berg­doktor“ viele fach­kun­dige Fans in aller Welt hat? Dr. Yusuke Yahagi – seines Zei­chens ein renom­mierter Herz­chirurg in Texas – ist nicht nur lang­jäh­riger Anhänger der TV-Serie, son­dern durfte bei einem Set-Besuch sogar kurz­fristig als Sta­tist mit­spielen.

    … die Nar­­kose- und Ultra­schall­ge­räte in der Serien-Inten­­si­v­sta­­tion voll funk­ti­ons­fähig sind? Dafür – und auch für kor­rekte und plau­sible medi­zi­ni­sche Fakten in der TV-Serie – sorgt der medi­zi­ni­sche Coach Dr. Pablo Hage­meyer aus Weil­heim in Ober­bayern. Geht es darum, medi­zi­ni­sche Abläufe mög­lichst rea­lis­tisch dar­zu­stellen, sind er selbst oder die Kran­ken­schwester Fran­ziska Ram­bousek immer zur Unter­stüt­zung am Set.

    Die Feri­en­re­gion Wilder Kaiser umfasst die vier Orte Ellmau, Going, Scheffau und Söll und bildet mit der Ski­Welt Wilder Kaiser – Bri­xental eines der größten zusam­men­hän­genden Ski­ge­biete Öster­reichs. 284 Pis­ten­ki­lo­meter, 90 Lifte und Berg­bahnen, 13 Ski­schulen und mehr als 70 Hütten warten jähr­lich von Dezember bis April auf die Win­ter­sportler. Nähere Infor­ma­tionen gibt’s auf www.wilderkaiser.info.

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