Das EmiÂrat SharÂjah kommt höchsÂtens auf zehn ReÂgenÂtage im Jahr. TrotzÂdem finÂdet man hier eiÂnen erÂfriÂschenÂden HotÂspot, wenn man AbÂkühÂlung sucht. Denn mitÂten im „HeÂart of SharÂjah“ – dem größÂten DenkÂmalÂschutzÂproÂjekt der VerÂeiÂnigÂten AraÂbiÂschen EmiÂrate – wurde 2018 der „Rain Room“ erÂöffÂnet.
Wer die inÂterÂakÂtive ReÂgenÂinÂstalÂlaÂtion in eiÂnem unÂterÂirÂdiÂschen Raum durchÂquert, erÂlebt ein maÂgiÂsches ZuÂsamÂmenÂspiel von moÂderÂner diÂgiÂtaÂler TechÂnik und menschÂliÂcher BeÂweÂgung: ReÂgenÂschauer ströÂmen von der DeÂcke – und der GeÂruch und das PrasÂseln des ReÂgens sind inÂtenÂsiv. TrotzÂdem ist eiÂnes siÂcher: Der BeÂsuÂcher bleibt troÂcken.
SchöpÂfer des „Rain Rooms“ ist das KreaÂtivÂstuÂdio RanÂdom InÂterÂnaÂtioÂnal aus LonÂdon, das sich das Ziel geÂsetzt hat, mit zeitÂgeÂnösÂsiÂschen KunstÂproÂjekÂten die BeÂzieÂhung zwiÂschen Mensch und TechÂnik wiÂderÂzuÂspieÂgeln. SeiÂnen FoÂkus legt das 21-köpÂfige Team daÂbei auf die InÂterÂakÂtion des ZuÂschauÂers: AuÂtoÂmaÂtiÂsierte MeÂchaÂnisÂmen wirÂken auf die menschÂliÂche WahrÂnehÂmung ein und ruÂfen so bei den BeÂsuÂchern unÂterÂschiedÂlichste ReÂakÂtioÂnen herÂvor.
Ganz beÂsonÂders gilt das für den „Rain Room“, bei der ein comÂpuÂterÂgeÂsteuÂerÂtes SysÂtem mit 3D-KaÂmeÂras und SenÂsoÂren rund 2.500 LiÂter selbstÂreiÂniÂgenÂdes WasÂser geÂzielt steuÂert. Das BeÂsonÂdere an dieÂsem KunstÂwerk: ErÂkenÂnen die SenÂsoÂren eine BeÂweÂgung, schalÂten sich die DüÂsen in eiÂnem RaÂdius von zwei MeÂtern auÂtoÂmaÂtisch ab. SoÂmit regÂnet es nur dort, wo sich keine BeÂweÂgung und soÂmit kein BeÂsuÂcher beÂfinÂdet.
Das ProÂjekt wurde 2005 erstÂmals in LonÂdon ins LeÂben geÂruÂfen und war seitÂdem beÂreits in MeÂtroÂpoÂlen wie New York, ShangÂhai und Los AnÂgeÂles zu Gast. Der „Rain Room“ in SharÂjah ist nun als Teil der Kunst- und KulÂturÂstifÂtung SharÂjah Art FounÂdaÂtion die erste dauÂerÂhaft einÂgeÂrichÂtete KunstÂinÂstalÂlaÂtion dieÂser Art im NaÂhen OsÂten.
Als perÂfekte UnÂterÂkunft in unÂmitÂtelÂbaÂrer Nähe zum neuen „Rain Room“ empÂfiehlt sich das kurz vor seiÂner ErÂöffÂnung steÂhende BouÂtiÂqueÂhoÂtel Al Bait SharÂjah: InÂmitÂten der AltÂstadt warÂten hier 53 luÂxuÂriöse ZimÂmer und SuiÂten, die auf den GrundÂmauÂern alÂter HäuÂser im Stil der traÂdiÂtioÂnelÂlen ArÂchiÂtekÂtur erÂrichÂtet wurÂden – imÂmer im EinÂklang mit den hisÂtoÂriÂschen GeÂbäuÂden der UmÂgeÂbung.
www.sharjahart.org /​ www.albaitsharjah.com

Autor: Wolfgang Tropf
WolfÂgang ist seit 26 JahÂren als ReiÂseÂjourÂnaÂlist täÂtig. In dieÂser Zeit hat er 118 der 193 in der UNO verÂtreÂteÂnen LänÂder beÂsucht – die meisÂten daÂvon mehrÂfach. WorÂüber er hier auf travel4news schreibt, kennt er daÂher fast imÂmer aus eiÂgeÂnen ErÂfahÂrunÂgen.