Vier Jah­res ist es her, dass Ja­mes Ca­me­ron und seine Ehe­frau Neu­see­land als zwei­ten Wohn­sitz ge­wählt ha­ben. Nun möchte der Hol­ly­wood­re­gis­seur der gan­zen Welt zei­gen, was ge­nau er an dem Land so liebt, das er als „meine Art von ei­nem per­fek­ten Land“ be­schreibt.

Er ist eher der Mann hin­ter der Ka­mera – aber in sei­nem neu­es­ten Vi­deo zeigt der Re­gis­seur und Os­car-Preis­trä­ger Ja­mes Ca­me­ron aus­nahms­weise vor der Linse den Zu­schau­ern die Schön­hei­ten von Neu­see­land und ver­mit­telt ih­nen ei­nen Ein­druck, was ihn an sei­nem Lieb­lings­land so be­geis­tert.

https://youtu.be/8TdKLyvesVE

Ca­me­rons per­sön­li­che Ver­bin­dung zu Neu­see­land rührt von sei­nem ers­ten Be­such Mitte der 1990er-Jahre her: „Ich bin als Frem­der ins Land ge­kom­men, wusste nur sehr we­nig über Neu­see­land und hab mich Hals über Kopf in das Land ver­liebt. Es ist nicht nur die ver­füh­re­ri­sche Schön­heit des Lan­des, son­dern es sind vor al­lem die Ein­woh­ner, ihre Dy­na­mik, ihr Tem­pe­ra­ment. Noch nie zu­vor hatte ich so eine enge Bin­dung zu ei­nem Ort ge­spürt. Nach mei­nem ers­ten Be­such habe ich nie­mals auf­ge­hört, da­von zu träu­men, in Neu­see­land zu le­ben“, so Ca­me­ron.

In Zu­sam­men­ar­beit mit Tou­rism New Zea­land ha­ben Ca­me­ron und seine Ehe­frau Suzy Amis Ca­me­ron nun vier Tage vor und mit der Ka­mera an ei­ni­gen der spek­ta­ku­lärs­ten Plätze auf Neu­see­lands Süd­in­sel ver­bracht. Das Paar er­kun­dete den Tas­man-Glet­scher, fuhr Ka­jak im Dart Ri­ver Can­yon, ge­noss die be­ein­dru­cken­den Aus­bli­cke aus dem He­li­ko­pter auf Blan­ket Bay, wan­derte auf dem al­pi­nen Rou­teburn Track, ra­delte am Lake Pu­kaki ent­lang und ent­deckte Mount Al­fred in Glen­or­chy nahe Queens­town.

Die Ca­me­rons bei ei­ner Jet­boot-Tour auf dem Dart Ri­ver (c) Tou­rism New Zea­land /​ Alistair Guthrie

Die Fa­mi­lie Ca­me­ron be­sitzt ein An­we­sen an der Küste nörd­lich von Neu­see­lands Haupt­stadt Wel­ling­ton. Hier­her hatte sich Ja­mes Ca­me­ron zur Ent­wick­lung sei­nes neu­es­ten Ava­tar-Fil­mes zu­rück­ge­zo­gen. Die Fa­mi­lie lebt da­bei so­wohl in Neu­see­land als auch in Ka­li­for­nien.

„Es gibt hier so viel zu se­hen und zu ent­de­cken. Und man kann ein­fach al­les ma­chen, weil al­les so nah bei­ein­an­der ist in Neu­see­land. Wir un­ter­neh­men Wan­de­run­gen, fah­ren Rad auf un­vor­stell­bar schö­nen Pfa­den und er­kun­den tief­grüne Wäl­der. Wenn du gerne drau­ßen in der Na­tur bist und auch nur ein biss­chen Spaß an Aben­teu­ern hast – dann wirst du kei­nen per­fek­te­ren Platz auf der gan­zen Welt fin­den als Neu­see­land“, schwärmt der Star-Re­gis­seur.

Wenn man He­li­ko­pter­flie­gen möge, so kön­nen man hier zu­dem „an ei­nem Tag zehn der atem­be­rau­bends­ten Plätze se­hen, die man in sei­nem Le­ben be­rei­sen könnte“, so Ca­me­ron: „Und wenn man mit dem Auto un­ter­wegs ist, brei­tet sich das Land ein­fach vor dir aus, wie in ei­nem IMAX-Film”.

Tou­rism New Zea­land ver­öf­fent­licht das Ca­me­ron-Vi­deo nun in sei­nen wich­tigs­ten Märk­ten. CEO Ke­vin Bow­ler ist sich si­cher, dass der Film noch mehr Men­schen von Neu­see­land be­geis­tern wird: „Je­mand vom Ka­li­ber ei­nes Ja­mes Ca­me­ron, der seine ganz per­sön­li­chen Ge­schich­ten und Ein­bli­cke von Neu­see­lands schöns­ten Or­ten teilt … das ist wirk­lich von un­schätz­ba­rem Wert für un­ser Land.“

Locations in James Camerons neuem Video

Mt. As­pi­ring Na­tio­nal Park (c) Tou­rism New Zea­land /​ Small World Pro­duc­tions

Glen­or­chy: In nur 45 Mi­nu­ten geht es an der Nord­seite des Lake Wa­ka­tipu von Queens­town nach Glen­or­chy – die Route wird im­mer wie­der un­ter die land­schaft­lich acht schöns­ten Au­to­rou­ten der Welt ge­wählt. Der kleine Tou­ris­ten­ort ist Aus­gangs­punkt für Wan­de­run­gen und Jet­boot-Aben­teuer im Mt. As­pi­ring Na­tio­nal Park.

Pa­ra­dise: 20 Ki­lo­me­ter au­ßer­halb von Glen­or­chy ist das ab­ge­le­gene Bau­ern­dorf seit Jah­ren eine At­trak­tion bei Tou­ris­ten. Hier wur­den Se­quen­zen der „Herr der Dinge“- und „Der Hobbit“-Trilogien ge­dreht. Der Dia­mond Lake und der mar­kante Mount Earn­slow sind be­liebte Fo­to­mo­tive.

Aoraki /​ Mount Cook Na­tio­nal Park: Neu­see­lands höchst­ge­le­ge­ner Na­tio­nal­park liegt in den Süd­li­chen Al­pen, ist Hei­mat von 19 Ber­gen mit mehr als 3.000 Me­tern Höhe so­wie zahl­rei­cher Glet­scher, die 40 Pro­zent der Land­flä­che des Parks ein­neh­men. Der Him­mel des Aoraki Ma­cken­zie In­ter­na­tio­nal Dark Sky ist welt­weit be­kannt für sei­nen fast licht­ver­schmut­zungs­freien Him­mel.

Mit dem Jet­boot auf dem Dart Ri­ver (c) Tou­rism New Zea­land

Dart Ri­ver: Die ver­zweig­ten Fluss­läufe des Dart Ri­ver win­den sich von den Süd­li­chen Al­pen her­un­ter in den Lake Wa­ka­tipu. Am bes­ten ist die ent­le­gene, al­pine Wald­land­schaft mit dem Jet­boot auf ei­ner „Dart Ri­ver Sa­fari“ von Queens­town oder Glen­or­chy zu er­fah­ren. Et­was ru­hi­ger geht es auf ei­ner „Funyak“-Tour mit auf­blas­ba­ren Ka­nus zu.

Tas­man-Glet­scher: Der Tas­man-Glet­scher ist mit 27 Ki­lo­me­tern Neu­see­lands größ­ter und längs­ter Glet­scher und en­det am Mt. Cook Vil­lage. Be­su­cher kön­nen auf dem Glet­scher wan­dern, Eis­grot­ten er­kun­den oder eine Boots­tour vor­bei an den Eis­ber­gen im End­see ge­nie­ßen.

Lake Pu­kaki: Der größte von drei Seen im Ma­cken­zie Ba­sin – ei­nem ehe­ma­li­gen Glet­scher­tal – wird durch das Glet­scher­was­ser von Neu­see­lands höchs­tem Berg, dem Aoraki Mt. Cook, ge­speist. Die darin ent­hal­ten­den Mi­ne­ra­lien ge­ben dem See sein cha­rak­te­ris­ti­sches Tür­kis.

Rou­teburn Track (c) Tou­rism New Zea­land /​ Mi­les Hol­den

Rou­teburn Track: Die Wan­de­rung auf dem 32 Ki­lo­me­ter lan­gen Wan­der­weg dau­ert zwi­schen zwei und vier Ta­gen. Als ei­ner der „Nine Great Walks” führt er über al­pine Wie­sen so­wie an kris­tall­kla­ren Berg­seen vor­bei und bie­tet fas­zi­nie­rende Aus­bli­cke auf die um­lie­gen­den Berg­ket­ten und Tä­ler.

Mount Al­fred: Die be­liebte Ta­ges­wan­de­rung dau­ert vier bis sechs Stun­den. Sie star­tet an der Nord­seite des Lake Wa­ka­tipu im Dart Ri­ver Val­ley und führt durch Bu­chen­wäl­der im Zick­zack­kurs berg­auf. Es ist eine ge­wisse Kon­di­tion er­for­der­lich, am Ende wird man aber mit ei­ner der schöns­ten Aus­sich­ten in den Süd­li­chen Al­pen be­lohnt.