USA: Diese fünf Reiseziele sollten Sie 2024 auf dem Radar haben

Die USA bie­ten ein­ma­lige Er­leb­nisse von Küste zu Küste mit ei­ner Viel­falt an Land­schaf­ten und Com­mu­ni­tys. Vi­sit The USA stellt fünf Rei­se­ziele vor, die man im Jahr 2024 un­be­dingt ein­pla­nen sollte.

Kansas City /​ Missouri

Kan­sas City (c) Farhod­jon Chin­ber­diev via un­s­plash

Kan­sas City ist ge­rade dank ei­ner der an­ge­sag­tes­ten Be­zie­hun­gen prä­sent, die im ver­gan­ge­nen Jahr pu­blik wurde: Tay­lor Swift – die Queen des ame­ri­ka­ni­schen Pop und Coun­try – und Tra­vis Kelce – der Tight End der Kan­sas City Chiefs – las­sen die Mas­sen in die „City of Fo­un­ta­ins“ strö­men. Die­sen Spitz­na­men hat Kan­sas City dank sei­ner mehr als 200 Was­ser­in­stal­la­tio­nen, die über das ge­samte Stadt­ge­biet ver­teilt sind.

Die Me­tro­pole ist auch ein wah­res Sport­mekka, in dem von Fuß­ball bis Pick­leball al­les ver­tre­ten ist. Die Vor­be­rei­tun­gen für die Aus­rich­tung von zwei gro­ßen Wett­be­werbe sind schon im Gange. Zum ei­nen für den ers­ten Tri­ple Crown Sports’ Pic­k­le­Con-Wett­be­werb im Au­gust – eine der in Ame­rika am schnells­ten wach­sen­den Sport­ar­ten – und zum an­de­ren für den heiß er­sehn­ten FIFA World Cup 2026.

Ar­rowhead Sta­dium (c) Vi­sit KC

Die Stadt be­fin­det sich auch in den Start­lö­chern, um das na­tio­nale Frau­en­fuß­ball-Team Kan­sas City Cur­rent zu de­ren De­büt im neuen CPKC Sta­dium zu be­grü­ßen. Der Aus­tra­gungs­ort mit 11.500 Sitz­plät­zen ist das welt­weit erste Sta­dion, das ex­pli­zit für ein pro­fes­sio­nel­les Da­men­sport-Team er­rich­tet wurde und könnte der neue Hot­spot für Tail­gate-Par­tys wer­den.

Ab­seits vom Spiel­feld kön­nen die Be­su­cher die pul­sie­rende Bar­be­cue-Szene mit Re­stau­rants ent­de­cken, die von Schweine- und Rind­fleisch bis zu Hähn­chen, Jack­fruit, Pil­zen und Fisch al­les auf den Grill wer­fen. Für jene, die im Herbst vor­bei­kom­men, ist der welt­weit größte Bar­be­cue-Wett­be­werb „The Ame­ri­can Royal” mit mehr als 600 Teil­neh­mern und zehn­tau­sen­den Be­su­chern ein ab­so­lu­tes High­light.

Santa Fe /​ New Mexico

Meow Wolf (c) Vi­sit The USA

Mit der atem­be­rau­ben­den Ku­lisse des Sangre de Cristo Ge­bir­ges ist Santa Fe mys­tisch und fa­cet­ten­reich zu­gleich. Die Ge­gend ist für ihre hei­len­den Kräfte be­kannt und eine spi­ri­tu­elle Oase, die Künst­ler aus al­ler Welt an­lockt. Ame­ri­ka­ni­sche Ur­ein­woh­ner, die spa­ni­sche und die an­glo­ame­ri­ka­ni­sche Kul­tur ver­schmel­zen naht­los zu ei­ner flo­rie­ren­den krea­ti­ven Ge­mein­schaft.

In Santa Fe be­fin­det sich das Geor­gia O’Keeffe Mu­seum, das bis März 2024 die Aus­stel­lung „Ma­king a Life“ prä­sen­tiert, so­wie der fan­tas­ti­sche „Meow Wolf” – ein voll­kom­men vir­tu­el­les Kunst­er­leb­nis na­mens „House of Eter­nal Re­turn“ mit 70 Räu­men, die von ört­li­chen Künst­lern und Künst­ler­ge­mein­schaf­ten er­schaf­fen wur­den.

Die Stadt be­hei­ma­tet zu­dem acht in­di­gene Dör­fer – so­ge­nannte „Pue­blos”. Der Santa Fe In­dian Mar­ket – eine der welt­weit größ­ten und pres­ti­ge­träch­tigs­ten Kunst­shows ame­ri­ka­ni­scher Ur­ein­woh­ner mit Künst­lern von mehr als 200 Stäm­men – fin­det von 17. bis 18. Au­gust 2024 statt. Ein ab­so­lu­tes Muss für Kunst‑, Kul­tur- und Ku­li­na­rik-Fans ist auch das Art + Sol Win­ter Fes­ti­val.

Philadelphia /​ Pennsylvania

Re­a­ding Ter­mi­nal Mar­ket Phil­adel­phia (c) Vi­sit The USA

Phil­adel­phia gilt als Ge­burts­ort der Ver­ei­nig­ten Staa­ten und ist die erste Stadt in den USA, die zum Welt­kul­tur­erbe er­klärt wurde. Sie strotzt nur so vor ge­schicht­li­chem Hin­ter­grund und ist gleich­zei­tig von ei­ner mo­der­nen und le­ben­di­gen Kul­tur- und Gour­met­szene ge­prägt. So gilt „Philly” dank sei­ner mehr als 600 Skulp­tu­ren und Sta­tuen und 4.400 Wand­ge­mäl­den im Freien als ein ein­zi­ges Open Air Mu­seum.

Ende 2024 soll zu­dem das Cal­der Gar­dens Mu­seum er­öff­net wer­den, das den Ein­fluss der drei Ge­ne­ra­tio­nen der Bild­hauer-Fa­mi­lie auf Phil­adel­phia be­leuch­tet. Die Stadt ist aber auch ein wah­res Mekka für Ge­nuss­men­schen. Foo­dies fin­den hier von Street­food über Märkte und Fine Di­ning bis zu BYOB-Re­stau­rants (Bring Your Own Bot­tle) al­les, was das Herz be­gehrt.

Das „DiNic’s Roast Porkist da­bei ne­ben sei­nen kul­ti­gen Cheese­steaks, Rie­sen­sand­wi­ches, Bre­zen und sei­nem Was­ser­eis vor al­lem für das „Roast Pork Sand­wich” be­rühmt. Seine Au­ßen­stelle – der „Re­a­ding Ter­mi­nal Mar­ket” – ist ei­ner der äl­tes­ten und größ­ten Markt­plätze. Lieb­ha­ber von Sü­ßem wer­den bei „Philly Tasty­kake” fün­dig. Hier gibt es Ku­chen in al­ler­lei Ge­schmacks­rich­tun­gen – von But­ter­scotch bis zu Pea­nut But­ter.

St. Pete – Clearwater /​ Florida

St Pe­ters­burg Mu­ral (c) Vi­sit The USA

Auf ei­ner son­nen­ver­wöhn­ten Halb­in­sel zwi­schen Tampa Bay und dem Golf von Me­xiko liegt St. Pete /​ Cle­ar­wa­ter – eine An­samm­lung von 24 Ge­mein­den, die Na­tur per­fekt mit ei­ner un­glaub­li­chen Kunst­szene ver­bin­det. Die Be­su­cher ha­ben die Qual der Wahl auf ei­nem 56 Ki­lo­me­ter lan­gen Küs­ten­ab­schnitt, an dem sie sich zu­rück­leh­nen und ent­span­nen kön­nen – ein­schließ­lich meh­re­rer Na­tio­nal State Parks.

Ho­ney­moon Is­land ist bei­spiels­weise ideal für Na­tur­lieb­ha­ber, die Ad­ler, Vir­gi­nia-Uhus und Go­pher­schild­krö­ten be­ob­ach­ten oder auf dem fünf Ki­lo­me­ter lan­gen Pfad durch ei­nen der letz­ten ver­blie­be­nen un­be­rühr­ten Kie­fern­wäl­der wan­dern möch­ten. Cala­desi Is­land ge­hört wie­derum zu den we­ni­gen noch na­tur­be­las­se­nen In­seln ent­lang der Golf­küste und ist nur mit dem Boot er­reich­bar.

Virtuelle Ausflüge Florida
Dali Mu­seum /​ St. Pete (c) Vi­sit Flo­rida

St. Pete ist aber vor al­lem eine künst­le­ri­sche En­klave, die acht Mu­seen und 532 im­po­sante Stra­ßen­ge­mälde be­her­bergt. Down­town St. Pete be­rei­tet sich ge­rade auf den 10. Jah­res­tag des „SHINE Mu­ral Fes­ti­vals” im Ok­to­ber 2024 vor. Die Gäste kön­nen auch die bei­spiel­lose Samm­lung des Dalí Mu­se­ums mit Sal­va­dor Dalís Wer­ken be­wun­dern.

Da­bei dür­fen sie aber kei­nes­falls den erst kürz­lich er­öff­ne­ten Dalí Alive 360° Dome ver­säu­men – ein mul­ti­sen­so­ri­sches Er­leb­nis, das das Pu­bli­kum kom­plett in Licht und Ton ein­hüllt. Ein wei­te­res Muss sind das Ima­gine Mu­seum, das zeit­ge­nös­si­sche Glas­kunst­aus­stel­lun­gen aus der gan­zen Welt zeigt, und die Chi­huly Coll­ec­tion als erste In­stal­la­tion der Kunst von Dale Chi­huly.

Asheville /​ North Carolina

As­he­ville (c) Vi­sit The USA

Ein­ge­bet­tet in die er­ha­be­nen Blue Ridge Moun­ta­ins mit den höchs­ten öst­li­chen Gip­feln und um­ge­ben von mehr als 4.000 Qua­drat­ki­lo­me­tern ge­schütz­ter Wild­nis, ist As­he­ville stolz auf seine Ge­schichte und sein Erbe der Ap­pa­la­chen. Das Folk He­ri­tage Com­mit­tee ver­eint je­den Som­mer Mu­sik und Na­tur und lädt Be­su­cher und Ein­hei­mi­sche glei­cher­ma­ßen zu den Fei­er­lich­kei­ten von Shi­ding the Greenein.

Es ist dies ein kos­ten­lo­ses Fes­ti­val zur Be­wah­rung der tra­di­tio­nel­len Blue­grass-Mu­sik, des Tan­zes und der Ge­schich­ten über die süd­li­chen Ap­pa­la­chen. Für die­je­ni­gen, die sich mit der Na­tur ver­bin­den möch­ten, bie­tet die Berg­stadt hin­ge­gen spek­ta­ku­läre Wander‑, Rad‑, Raf­ting- und Reit­wege so­wie die Mög­lich­keit, wild le­bende Tiere haut­nah zu er­le­ben – von Vo­gel­be­ob­ach­tun­gen bis zu Bä­ren und Elch­her­den auf Fut­ter­su­che.

In die­sem Früh­jahr wird der neu­este Lu­xus-Cam­ping­platz Au­to­Camp in Be­trieb ge­nom­men. Er liegt 15 Mi­nu­ten nörd­lich der Stadt am Ufer des French Broad Ri­ver und bie­tet Schlaf­plätze un­ter dem Ster­nen­him­mel. Cam­ping­gäste kön­nen aber auch im neuen LOGE As­he­ville ein­che­cken, das im Som­mer sei­nen ers­ten Stand­ort im Süd­os­ten er­öff­net. Das re­no­vierte An­we­sen ist das ehe­ma­lige Mo­tel The Moun­tai­neer Inn mit Kult­sta­tus. Je­des Zim­mer ist mit Feu­er­stel­len im Freien und Fahr­rad­stän­dern aus­ge­stat­tet.

www.visittheusa.de

NEWSLETTER

Die aktuellen News – zweimal pro Woche kostenlos in Ihrem Postfach!

Folgen Sie uns:

In un­se­ren Tex­ten wird aus Grün­den der bes­se­ren Les­bar­keit das ge­ne­ri­sche Mas­ku­li­num ver­wen­det. Die­ses um­fasst aus­drück­lich – so­fern die ent­spre­chende Aus­sage nichts an­de­res er­ken­nen lässt – so­wohl das männ­li­che als auch das weib­li­che Ge­schlecht und an­der­wei­tige Ge­schlech­ter­iden­ti­tä­ten. Von ei­ner Nähe zu po­li­ti­schen oder ge­sell­schaft­li­chen Grup­pie­run­gen di­stan­zie­ren wir uns aus­drück­lich.