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    Mallorca: Das sind die zehn kulturellen Highlights der Insel

    Es muss nicht im­mer Strand sein: Mal­lorca hat auch für Kul­tur­in­ter­es­sierte viel zu bie­ten. Ge­rade in der Ne­ben­sai­son lohnt es sich, ei­nen Blick auf die Ba­lea­ren­in­sel ab­seits vom Ba­de­tou­ris­mus zu wer­fen. Der füh­rende Fin­ca­ver­mitt­ler fin­callorca hat die Top 10 der kul­tu­rel­len High­lights zu­sam­men­ge­stellt.

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    Das Wahrzeichen von Palma de Mallorca

    La Seu /​​ Palma de Mal­lorca (c) pixabay

    Vie­len be­kannt ist si­cher­lich die go­ti­sche Ka­the­drale La Seu in Palma, die als Wahr­zei­chen der Stadt und der gan­zen In­sel gilt. Der Fer­tig­stel­lung um das Jahr 1600 gin­gen stolze 350 Jahre Bau­zeit vor­aus. Sie ge­hört zu den größ­ten Ge­bäu­den Spa­ni­ens. Mit Jaume II und Jaume III lie­gen zwei mal­lor­qui­ni­sche Kö­nige hier be­gra­ben – die Ca­pella Tri­ni­dad ist al­ler­dings nicht für die Öf­fent­lich­keit zu­gäng­lich.

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    Licht- und Farbspiele in der Kristallkirche

    Igle­sia La Por­ci­un­cula (c) spiritualmallorca.com

    Deut­lich we­ni­ger Bau­zeit nahm die Igle­sia La Por­ci­un­cula in An­spruch. Die so­ge­nannte „Kris­tall­kir­che” liegt eben­falls in der Haupt­stadt, nahe der Playa de Palma. Cha­rak­te­ris­tisch für die Ka­the­drale aus dem Jahr 1968 ist ihre be­ein­dru­ckende Front aus Glas, die dem Be­su­cher im In­nen­raum ein au­ßer­ge­wöhn­li­ches Licht- und Far­ben­spiel bie­tet. An­gren­zend an die Kir­che gibt es ein Klos­ter­mu­seum mit in­ter­es­san­ten his­to­ri­schen Ex­po­na­ten.

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    Türme und Türmchen auf der Handelsbörse

    Llotja de Palma (c) Wiki­me­dia /​​ Sing­dros­sel

    Zu den schöns­ten Bau­wer­ken der Ver­gan­gen­heit zählt die Llotja de Palma – ein Meis­ter­werk go­ti­scher Ar­chi­tek­tur im Sü­den von Pal­mas Alt­stadt, das sich durch eine recht­eckige Grund­flä­che mit ei­ner Viel­zahl von Tür­men und Türm­chen so­wie ein ge­wal­ti­ges Ein­gangs­tor aus­zeich­net. Im In­ne­ren be­fand sich einst die See­han­dels­börse. Heute dient die Llotja vor al­lem als Aus­stel­lungs­ort für Kunst.

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    Arabische Festung in gotischer Vollendung

    Pa­last de l’Al­mu­da­ina (c) Pa­tri­mo­nio Na­cio­nal

    Ein ech­ter Hin­gu­cker ist der Pa­last de l’Almudaina in Palma, den heute die Be­hörde für na­tio­na­les Erb­gut ver­wal­tet und er­hält. Er geht auf eine ara­bi­sche Fes­tung zu­rück und ver­fügt über cha­rak­te­ris­ti­sche Mau­er­bö­gen. Die An­lage stand einst di­rekt am Meer. Nach der Er­obe­rung der In­sel durch Kö­nig Jaume zer­stört, be­gann spä­ter der Wie­der­auf­bau als go­ti­scher Pa­last. Im In­ne­ren war­ten ein­drucks­volle Kas­set­ten­de­cken und Wand­tep­pi­che.

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    Rathaus im Stil eines Herrenhauses

    Rat­haus von Palma (c) Pi­xelio

    Für Ku­l­­tur- und Ge­schichts­in­ter­es­sierte emp­fiehlt sich ein Be­such im Rat­hau­ses von Palma, das aus dem 17. Jahr­hun­dert stammt. Er­baut im Stil ei­nes mal­lor­qui­ni­schen Her­ren­hau­ses, be­fin­den sich im In­ne­ren das Ge­schichts­ar­chiv und die Stadt­bi­blio­thek. Au­ßen fal­len die cha­rak­te­ris­ti­sche Uhr, die auch als „En Fi­guera” be­kannt ist, und zwei ba­ro­cke Wap­pen an den seit­li­chen Por­ta­len auf.

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    Juan Miró und das besondere Licht

    Pi­lar und Joan Miro Foun­da­tion (c) Wiki­me­dia /​​ Gun­nar Klack

    Zu den in­ter­es­san­tes­ten Mu­seen der In­sel zählt die Pi­lar und Joan Miró Foun­da­tion. Der Aus­nah­me­künst­ler Joan Miró hielt sich zwar ei­nen gro­ßen Teil sei­nes Le­bens in Bar­ce­lona auf, stammte aber ur­sprüng­lich aus Mal­lorca. Er sehnte sich zeit­le­bens vor al­lem nach dem be­son­de­ren Licht der In­sel. Schließ­lich kaufte er ein Haus auf Mal­lorca und ver­brachte hier sei­nen Le­bens­abend. Im Mu­seum sind wech­selnd mehr als 100 Bil­der, 25 Skulp­tu­ren und 3.000 wei­tere Werke zu se­hen.

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    Ein Wallfahrtsort inmitten der Berge

    San­tuari de Lluc (c) pixabay

    In der Ka­te­go­rie der re­li­giö­sen Se­hens­wür­dig­kei­ten ist das Klos­ter San­tuari de Lluc ei­nen Be­such wert. Es ist der wich­tigste Wall­fahrts­ort der In­sel und spielt auch heute noch eine große Rolle im Le­ben vie­ler Mal­lor­qui­ner. Rund eine Mil­lion Be­su­cher und Pil­ger zählt der hei­lige Ort pro Jahr. Für sei­nen spi­ri­tu­el­len Cha­rak­ter sorgt auch die spek­ta­ku­läre Lage im Tra­m­un­­­tana-Ge­­birge – um­ge­ben von den höchs­ten Gip­feln der In­sel.

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    Die pittoreske Altstadt von Alcúdia

    Al­cu­dia (c) pixabay

    Voll von se­hens­wer­ten Bau­ten und Ge­schichte ist die Alt­stadt von Al­cú­dia, die auch heute noch von ei­ner sehr gut er­hal­te­nen Stadt­mauer um­ge­ben ist. Man kann auf der Mauer spa­zie­ren ge­hen und da­bei den Blick über die Dä­cher der Stadt ge­nie­ßen. Im auf­wän­dig sa­nier­ten Zen­trum mit sei­nen en­gen Gas­sen fin­den sich his­to­ri­sche Bau­ten so­wie kleine Ge­schäfte, Ca­fés und Lo­kale.

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    Private Sammlung auf Top-Niveau

    Can Pru­nera (c) Joan Ra­mon Bonet y Da­vid Bonet

    Das Mu­seum Ca’n Pru­nera be­fin­det sich in ei­nem Ju­gen­d­stil-Ge­bäude in Sól­ler. Zu be­stau­nen gibt es eine Samm­lung an Wer­ken von Kan­din­sky, Pi­casso und Andy War­hol. Wei­tere Ex­po­nate aus der per­sön­li­chen Samm­lung von Pe­dro Serra, für den das Mu­seum die Er­fül­lung sei­nes Le­bens­traums be­deu­tet, um­fas­sen Wachs­pup­pen aus dem 19. Jahr­hun­dert. Au­ßer­dem ist eine Pro­jek­tion der mal­lor­qui­ni­schen Künst­le­rin Fran­ce­sca Martí zu se­hen.

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    Landgut und Freilichtmuseum

    La Granja (c) Pi­xelio

    Nicht zu­letzt lohnt ein Be­such des Land­guts und Frei­licht­mu­se­ums La Granja. Es liegt süd­lich von Vall­de­mossa in der Serra de Tra­m­un­tana und er­streckt sich über ein rund 3.000 Qua­drat­me­ter gro­ßes Areal. Das Land­gut um­fasst ei­nen gro­ßen Gar­ten mit Tei­chen und Fon­tä­nen so­wie ur­alten Bäu­men, sel­te­nen Blu­men und an­de­ren Pflan­zen. Sti­lis­tisch prä­sen­tiert sich das Gut als Mi­schung aus länd­li­chen und herr­schaft­li­chen Ele­men­ten.

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