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Einfach und schnell: Hostelkette a&o führt Self Check-in ein

Je­der, der re­gel­mä­ßig Städ­te­rei­sen macht, kennt die Schlan­gen, die sich fast zwangs­läu­fig zu Stoß­zei­ten in Ho­tel­lob­bys bil­den. An Wo­chen­en­den oder zum frü­hest­mög­li­chen Check-in Zeit­punkt des Ta­ges ist im­mer viel Ver­kehr am Tre­sen. Kurze Auf­ent­halts­dau­ern und große Grup­pen, die auf ein­mal ein­che­cken, tra­gen ihr Üb­ri­ges dazu bei.

Auf der Überholspur mit Self Check-in

Die Ber­li­ner Bud­get Ho­tel Kette a&o be­geg­net die­ser The­ma­tik nun mit ei­ner span­nen­den In­no­va­tion. Self Check-in Ter­mi­nals er­mög­li­chen den a&o‑Kunden, wenn sie möch­ten, selbst ein­zu­che­cken. Da da­durch deut­lich mehr Kun­den be­dient wer­den kön­nen, und das teils auch deut­lich schnel­ler, kön­nen War­te­schlan­gen fast aus­ge­schlos­sen wer­den. Das Feed­back bei den ers­ten Tests war, wie a&o mit­teilt, sehr gut. Im Schnitt konn­ten die Kun­den in nur 260 Se­kun­den ein­che­cken.

Ab Dezember in Österreich

Nach ei­ni­gen Tests an Stand­or­ten in Deutsch­land brin­gen die a&o Hos­tels nun die Self Check-in Ter­mi­nals auch nach Ös­ter­reich. Im De­zem­ber star­tet der Ser­vice im Haus am Wie­ner Haupt­bahn­hof. Bis zum Früh­jahr sol­len Check-in Ter­mi­nals in al­len 35 Häu­sern in ganz Eu­ropa in­stal­liert wer­den. Da­mit kann man dann auch in Graz, Salz­burg und am Stand­ort Wien Stadt­halle selbst ein­che­cken.

Mobile Check-in in Testphase

Bei die­ser In­no­va­tion möch­ten es die a&o Hos­tels aber nicht be­las­sen. Eben­falls schon in der Test­phase be­fin­det sich der Mo­bile Check-in mit­samt Mo­bile Key – so soll es mög­lich wer­den, wie bei Flug­rei­sen mit dem Handy ein­zu­che­cken und dann auch noch das Smart­phone als Zim­mer­karte zu nut­zen.

Wer ist a&o

Die a&o Ho­tels and Hos­tels sind Eu­ro­pas größ­ter pri­va­ter Hos­tel-An­bie­ter. Das im Jahr 2000 in Ber­lin ge­grün­dete Un­ter­neh­men be­treibt zur­zeit 35 Häu­ser in 21 Städ­ten in sechs Län­dern. Alle Stand­orte bie­ten Einzel‑, Doppel‑, Fa­mi­lien- und Grup­pen­zim­mer an. Die Kette wächst jähr­lich um meh­rere Stand­orte. Auch der Um­satz wächst mit durch­schnitt­lich 15 Pro­zent pro Jahr be­trächt­lich. Im Jahr 2018 konnte das Un­ter­neh­men mit rund fünf Mil­lio­nen Über­nach­tun­gen 152 Mil­lio­nen Euro er­wirt­schaf­ten – und das bei ei­ner Aus­las­tung von etwa 66 Pro­zent.

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