Schwimmen mit Buckelwalen am Ningaloo Reef (c) Live Ningaloo an Australiens Korallenküste

Ningaloo Reef: Schwimmen mit Buckelwalen wird fortgesetzt

Das Schwim­men mit Bu­ckel­wa­len am Ning­a­loo Reef in West­aus­tra­lien wird nach ei­nem er­folg­rei­chen Pro­be­lauf in den letz­ten zwei Jah­ren auch in der kom­men­den Sai­son von Au­gust bis No­vem­ber an­ge­bo­ten – eine gute Nach­richt für Rei­sende, die au­ßer­ge­wöhn­li­che Tier­be­geg­nun­gen in freier Wild­bahn schät­zen.

Das Ning­a­loo Reef steht auf der Liste des UNESCO-Welt­na­tur­er­bes und ge­hört zu den Mee­res­ge­bie­ten mit der welt­weit größ­ten Ar­ten­viel­falt. 2017 durf­ten die Be­su­cher zum zwei­ten Mal in Ex­mouth und Co­ral Bay mit den Bu­ckel­wa­len schwim­men, die auf ih­rem Zug ent­lang der west­aus­tra­li­schen Küste am Reef vor­bei­kom­men.

Schwim­men mit Wal­haien am Ning­a­loo Reef (c) Tou­rism Wes­tern Aus­tra­lia

1.700 Per­so­nen wurde diese ein­ma­lige Er­fah­rung wäh­rend des er­folg­rei­chen Test­laufs von Au­gust bis Ok­to­ber 2017 zu­teil. Nun hat das west­aus­tra­li­sche De­part­ment of Bio­di­ver­sity, Con­ser­va­tion & At­trac­tions den Tou­ren­an­bie­tern mit­ge­teilt, das die­ses 2016 be­gon­nene Pi­lot­pro­jekt auch 2018 fort­ge­setzt wird.

Bei der Durch­füh­rung sol­cher Tou­ren müs­sen die Ver­an­stal­ter eine Reihe an Richt­li­nien be­fol­gen, die ei­ner­seits die Ri­si­ken für die Schwim­mer mi­ni­mie­ren und an­de­rer­seits die Stö­run­gen für die Wale so ge­ring wie mög­lich hal­ten sol­len. So ist jede Tour auf ma­xi­mal zehn Teil­neh­mer be­grenzt, wo­bei im­mer nur fünf Per­so­nen gleich­zei­tig ins Was­ser dür­fen. Bu­ckel­wale sind schnel­ler und wen­di­ger un­ter­wegs als etwa Wal­haie, wes­halb alle, die zu den Tie­ren ins Was­ser hüp­fen, das Schwim­men gut be­herr­schen soll­ten.

Ning­a­loo Reef (c) Tou­rism Wes­tern Aus­tra­lia

Je­des Jahr be­su­chen auch Wal­haie ge­gen Ende der Ko­ral­len­blüte zwi­schen März und Juli das Ning­a­loo Reef. Hier sind nicht nur die meis­ten die­ser sanf­ten Rie­sen zu fin­den – die Er­folgs­rate beim Schwim­men mit den Tie­ren ist hier mit 94 Pro­zent auch am höchs­ten. Nach­hal­tig­keit steht bei den Tou­ren an obers­ter Stelle. So fließt ein be­stimm­ter An­teil je­des Ti­ckets in die For­schung und den Schutz der vom Aus­ster­ben be­droh­ten Fi­sche.

Das 300 Ki­lo­me­ter lange Ning­a­loo Reef ist das größte Saum­riff der Welt. Da­durch kön­nen die Be­su­cher di­rekt vom Strand aus schnor­cheln, um in die fas­zi­nie­rende Un­ter­was­ser­welt mit präch­ti­gen Ko­ral­len, Man­ta­ro­chen, Mee­res­schild­krö­ten und über 500 ver­schie­de­nen tro­pi­schen Fisch­ar­ten ein­zu­tau­chen. Wei­tere In­for­ma­tio­nen auf der deutsch­spra­chi­gen Web­site von Tou­rism Wes­tern Aus­tra­lia un­ter www.westernaustralia.com/de zu fin­den.

Ning­a­loo Reef (c) Tou­rism Wes­tern Aus­tra­lia
Ning­a­loo Reef /​ Tur­quoise Bay (c) Tou­rism Wes­tern Aus­tra­lia
Ning­a­loo Reef /​ Cape Range Na­tio­nal­park (c) Tou­rism Wes­tern Aus­tra­lia