Eine BuchÂhandÂlung kann ein maÂgiÂscher Ort sein. Aber keine ist wohl so maÂgisch wie der neue, 1.300 QuaÂdratÂmeÂter große ChongÂqing ZhongÂshuge BookÂsÂtore, der kürzÂlich in der dritÂten und vierÂten Etage des Zodi Plaza in YangÂjiaÂping – eiÂnem Teil der chiÂneÂsiÂschen MilÂlioÂnen-MeÂtroÂpole ChongÂqing – erÂöffÂnet wurde.
EntÂworÂfen wurde der fanÂtasÂtiÂsche BuchÂlaÂden vom ArÂchiÂtekÂturÂbüro X + liÂving aus ShangÂhai. Der kreaÂtive Kopf des ProÂjekts und GrünÂder des BüÂros, Li Xiang, setzte daÂbei auf die AtÂmoÂsphäre alÂter BiÂblioÂtheÂken mit dunÂkelÂbrauÂnen FarbÂtöÂnen und raumÂhoÂhen ReÂgaÂlen, die das GeÂfühl von jahrÂhunÂderÂteÂlanÂgem LerÂnen und ArÂbeiÂten zwiÂschen BänÂden aus PerÂgaÂment und LeÂder herÂvorÂruÂfen.

GleichÂzeiÂtig verÂwenÂdete Li Xiang SpieÂgel und reÂflekÂtieÂrende OberÂfläÂchen, die den Raum endÂlos erÂscheiÂnen lasÂsen und die Dinge auf den Kopf stelÂlen. Dazu komÂmen ForÂmen von chiÂneÂsiÂschen LaÂterÂnen und LamÂpenÂschirÂmen. Der fasÂziÂnieÂrendste Aspekt sind jeÂdoch die TrepÂpen, die im Zick-Zack-MusÂter die BüÂcherÂwände abÂdeÂcken. Sie erÂinÂnern an ein PhäÂnoÂmen der 1950er-Jahre, das der nieÂderÂlänÂdiÂsche KünstÂler, WisÂsenÂschaftÂler und MaÂtheÂmaÂtiÂker MC Escher als „PenÂrose Stairs“ oder „ImÂposÂsiÂble Stairs“ beÂkannt geÂmacht hat.
Die Gäste werÂden zuÂerst von eiÂner einÂfaÂchen GlasÂfasÂsade beÂgrüßt. Im InÂneÂren beÂfinÂden sich verÂstreute, lamÂpenÂschirmÂförÂmige BüÂcherÂreÂgale, die sich durch eine dunÂkelÂbraune Lobby schlänÂgeln. In eiÂner Ecke warÂtet ein ruÂhiÂger LeÂseÂkorÂriÂdor mit BüÂcherÂreÂgaÂlen, die sich den Flur hinÂunÂter erÂstreÂcken – und in eiÂner anÂdeÂren Ecke ein LeÂseÂsaal für KinÂder, der in eiÂnem farÂbenÂfroÂhen DeÂsign mit ZeichÂnunÂgen der LandÂschaft, GeÂbäude und VerÂkehrsÂmitÂtel von ChongÂqing geÂstalÂtet wurde.

Die BuchÂhandÂlung umÂfasst zuÂdem eiÂnen FreiÂzeitÂbeÂreich, in dem man KafÂfee und Tee geÂnieÂßen kann. AlÂlein in den ersÂten zwei WoÂchen nach der ErÂöffÂnung wurde der ChongÂqing ZhongÂshuge BookÂsÂtore von rund 200.000 MenÂschen beÂsucht, wie LoÂnely PlaÂnet TraÂvel News beÂrichÂtet. AufÂgrund dieÂser MenÂschenÂmenÂgen musste der BeÂtreiÂber soÂgar die AnÂzahl der BeÂsuÂcher pro Tag beÂgrenÂzen.