Endlich mal Zeit für das Wichtige im Leben. Für die Familie, für extra Schlaf oder für ein ausgie­biges Dinner am Strand. Purer Luxus? Sicherlich. Aber auf Amilla Fushi im südlichen Baa Atoll der Malediven gibt’s den kostenlos. Denn hier ticken die Uhren anders – und passen sich dem entspannten Insel­leben an.

Während sich die meisten Malediven-Resorts an der indischen Zeit orien­tieren – also plus vier Stunden zur mittel­eu­ro­päi­schen Zeit –  addiert das Amilla Fushi gleich sechs Stunden und tickt damit in Bangkok-Zeit. Der Grund für diese Kurio­sität: Auf den Malediven gibt es kein Gesetz, das die Uhrzeit vorschreibt. Jedes Hotel kann daher an der Uhr drehen und den Gästen so mehr Zeit verschaffen.

(c) Amilla Fushi /​ Malediven

Das Wichtigste für viele Gäste ist nach dem langen Flug erstmal richtig auszu­schlafen. Ohne Zeit zu verlieren, können sie in einer der 67 Villen im puris­ti­schen Miami-Stil ins Bett schlüpfen und sich erholen. Nachmittags bleibt dann noch Zeit, um die Insel zu erkunden, einen ersten Sprung in den Ozean zu wagen oder einfach nur mit der Familie eine Runde Volleyball zu spielen.

Pünktlich am frühen Abend ist dann dank der Insel-Zeit garan­tiert jeder munter: Während die Gäste in anderen Resorts zum Dinner hasten, senkt sich in Amilla Fushi langsam über einem der größten Pools der Malediven die Sonne und die Gäste nehmen zum Sundowner im glamou­rösen „Feeling Koi Restaurant“ oder dem „Baazaar Grill“ Platz – die Armbanduhr tickt hier im Einklang mit der Natur.

(c) Amilla Fushi /​ Malediven

Vorteile hat die Amilla-Zeit auch bei der Abreise, weil sie dem Tag mehr Stunden gibt: Nach dem Nachmittag am Privatpool der Villa und einer Stärkung an „Joe’s Pizza-Bar“ starten die Gäste erst am Abend mit dem Wasser­flugzeug oder dem Speedboot zum Airport in Male und bekommen so im Gegensatz zu anderen Resorts zwei Nachmit­tags­stunden geschenkt – gefühlt ein extra Tag Urlaub.

Das Amilla Fushi besticht durch seinen für die Malediven einzig­artig puris­ti­schen Stil. Die weißen Villen scheinen über dem Wasser zu schweben. Noch ausge­fal­lener sind die „Tree Houses“, die eine Auszeit in den Wipfeln ermög­lichen. Ruhe, Erholung, Loslassen vom Alltag stehen im Vorder­grund – wer mag, setzt auf ein energie­spen­dendes Retreat der Kultmarke „Bodyism“.

(c) Amilla Fushi /​ Malediven
(c) Amilla Fushi /​ Malediven

 

 

 

 

 

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