Eva-Maria und Vitus Winkler haben mit dem Vorsatz „viel bieten, aber klein und exklusiv bleiben” das Genießerhotel Sonnhof in St. Veit im Salzburger Pongau komplett umgebaut. Entstanden ist ein gastronomisches Juwel, in dem der Zwei-Sterne und Vier-Hauben-Koch in der revitalisierten Stube von 1928 nun auch traditionelle Gerichte und Klassiker offeriert.
Versetzte Wände, getauschte Ebenen und High-Tech überall im Verborgenen: Die Dimensionen des Sonnhof-Umbaus waren immens, aber das Projekt ist dennoch so gut gelungen, als ob es schon immer so gewesen wäre.
„Eigentlich möchten wir nur noch bei uns selbst Urlaub machen“, freuen sich Eva-Maria und Vitus Winkler über den gelungenen Umbau im Sonnhof in St. Veit. Die Gäste können nun zwischen Genießer-Halbpension, Gourmetrestaurant und Wirtshaus wählen. Neu sind auch einige Zimmer und die „Suite am Gipfel“.
„Wir wollten die Abläufe sowohl für die Gäste als auch für uns optimieren. So befanden sich beispielsweise die Küche und das Restaurant völlig unpraktisch auf zwei Ebenen. Jetzt ist alles nebeneinander“, berichten die Gastgeber. Das ermöglicht einen wesentlich effizienteren Service – und für die Küchenbrigade ist es einfacher, zwischendurch auch einmal einen Gang persönlich zu servieren.
Alles neu im Kräuterreich und Wirtshaus
Das mit vier Gault-Millau-Hauben und zwei Michelin-Sternen plus „Grünem Stern” ausgezeichnete Gourmetrestaurant „Kräuterreich” hat einen fast nordisch anmutenden, ruhigen Bereich erhalten. Zusätzliches Highlight ist der „Chef’s Table” direkt in der Küche – im Alltag sonst der „Kuchltisch” für das Team. Für die Genießermenüs der Hausgäste stehen eine eigene Stube und eine Veranda mit Wohnzimmer-Atmosphäre bereit.
Besonders erfreulich ist aber, dass dank des Umbaus auch ausreichend Platz für das Thema „Wirtshaus” gibt. „Klassiker mit einer Prise Raffinesse neu denken“ lautet die Devise in der fast 100-jährigen Zirbenholzstube und der Kaminstube, in denen typisch österreichische Gerichte auf der saisonal wechselnden Karte stehen. Regionalität ist das Prinzip, ohne dies aber dogmatisch zu sehen.
Neue Wohnkultur mit „Suite am Gipfel“
Im Hotelbereich wurden sämtliche Bäder der 23 Zimmer auf modernen Komfort gebracht und fünf Zimmer generell neu designt. Prunkstück ist die rund 60 Quadratmeter große „Suite am Gipfel“ mit einem offenen Kamin, einer spektakulären Stein-Badewanne, einer Sauna, gleich zwei Panoramaterrassen und einem Aussichtsfenster zu den Sternen.
Damit der Morgen mit entsprechend hohem, kulinarischen Anspruch beginnt, gibt es zum Buffet mit regionalen Spezialitäten eine Frühstückskarte mit frisch zubereiteten kleinen Köstlichkeiten.
Beibehalten wurde ein beliebter Klassiker – der auch für auswärtige Gäste buchbare Brunch am Sonntag mit vielen kleinen Köstlichkeiten, die in drei Gängen im Sharing-Style serviert werden. Eine Übernachtung mit Frühstück kostet im Designzimmer ab 230 Euro pro Person. Eine Suite mit Genießer-Halbpension ist ab 370 Euro pro Person buchbar.
Autorin: Elisabeth Kapral
Als Juristin hat Elisabeth gelernt, exakt zu formulieren. Das kommt ihr jetzt zugute, wenn sie für travel4news schreibt. Worüber sie schreibt, weiß sie dabei ganz genau, denn sie hat bereits 108 der 193 in der UNO vertretenen Länder besucht – und viele von ihnen auch mehrfach.