Alaska

Alaska begrüßt nach zwei Jahren Pause endlich wieder Touristen

Zwei Jahre lang war Alaska für Be­su­cher aus Eu­ropa we­gen der Pan­de­mie nicht zu be­rei­sen. Die­sen Som­mer ist der größte US-Bun­des­staat im Nord­wes­ten Ame­ri­kas wie­der of­fen für den in­ter­na­tio­na­len Tou­ris­mus. Ab Mai neh­men drei eu­ro­päi­sche Air­lines Non­stop- oder Di­rekt­flüge nach An­cho­rage auf.

Con­dor und Eu­ro­wings flie­gen mehr­mals wö­chent­lich non­stop von Frank­furt nach An­cho­rage. Auf der Nord­pol­route dau­ert der Flug nur 9,5 Stun­den. Ähn­lich schnell, aber mit ei­nem Zwi­schen­stopp in Reykja­vik auf Is­land, geht es mit Icelan­dair nach An­cho­rage.

An­cho­rage und Chu­gach Moun­tains (c) Roy Neese /​ Vi­sit An­cho­rage

An­cho­rage ist mit knapp 300.000 Ein­woh­nern Alas­kas größte Stadt und der ideale Aus­gangs­punkt, um die Hö­he­punkte des rie­si­gen Lan­des, das etwa vier­ein­halb Mal so groß wie Deutsch­land ist, zu ent­de­cken. Die Na­tur­aben­teuer ste­hen un­ter dem Motto „ur­ban & wild“.

60 Glet­scher lie­gen im Um­kreis von 50 Mei­len, was un­ge­fähr 80 Ki­lo­me­tern ent­spricht, und sind von An­cho­rage be­quem mit dem Auto er­reich­bar. Be­liebt sind Glet­scher­wan­de­run­gen – zum Bei­spiel auf dem Mata­nu­ska Glet­scher, dem By­ron Glet­scher oder dem Exit Glet­scher.

Chu­gach Na­tio­nal Park (c) pixabay

Vom Lake Hood – dem größ­ten Was­ser­flug­ha­fen der Welt – er­le­ben die Be­su­cher bei Flug­ex­kur­sio­nen zwi­schen ei­ner Stunde und meh­re­ren Ta­gen die spek­ta­ku­lä­ren Tier- und Na­tur­wun­der Alas­kas. So bie­ten sich etwa Rund­flüge zum 6.193 Me­ter ho­hen De­nali, über die Glet­scher­wel­ten der Chu­gach Moun­tains oder zur Bä­ren­be­ob­ach­tung im Kat­mai Na­tio­nal­park und im Lake Clark Na­tio­nal­park an.

Ko­diak Is­land – Hei­mat der größ­ten Grizz­ly­bä­ren der Welt – ist nur eine Flug­stunde von An­cho­rage ent­fernt. Von Se­ward und Whit­tier – zwei Hä­fen süd­lich von An­cho­rage – star­ten die Aus­flugs­schiffe zu Ta­ges­kreuz­fahr­ten in den Ke­nai Fjords Na­tio­nal­park oder in den Prince Wil­liam Sound, bei de­nen Wale, Or­cas, Del­fine, See­lö­wen, See­vö­gel und See­ot­tern so­wie mäch­tige Ge­zei­ten­glet­scher zu se­hen sind.

Alaska
Glet­scher in Alaska (c) pixabay

Über den Se­ward High­way ge­langt man von An­cho­rage zur Ke­nai-Halb­in­sel, wo die bes­ten Lachs­flüsse der Welt die Ang­ler an­lo­cken. Hot­spots sind der Ke­nai Ri­ver und der Rus­sian Ri­ver. Ho­mer an der Süd­spitze der Halb­in­sel gilt als die Welt­haupt­stadt des Heil­butt. Schul­ter an Schul­ter ste­hen hier die Ang­ler im Ship Creek mit­ten in der Stadt.

An­cho­rage ist auch der Haupt­bahn­hof der Alaska Rail­road, de­ren Schie­nen­netz von Fair­banks im Nor­den bis Se­ward im Sü­den reicht. Viele Pas­sa­giere un­ter­bre­chen die Zug­reise durch Alaska im Städt­chen Tal­keetna nörd­lich von An­cho­rage, das als Tor zum De­nali Na­tio­nal­park gilt.

www.anchorage.net

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