Saudi-Arabien: Spektakuläre Kunstwerke in der Wüste von AlUla

Nach der Pre­miere im Jahr 2020 prä­sen­tiert „De­sert X AlUla“ der­zeit neu­er­lich vi­sio­näre zeit­ge­nös­si­sche Kunst­werke von 15 sau­di­schen und in­ter­na­tio­na­len Künst­lern in­mit­ten der au­ßer­ge­wöhn­li­chen Wüs­ten- und Oa­sen­land­schaft von AlUla im Nord­wes­ten von Saudi-Ara­bien.

Die spek­ta­ku­läre Neu­auf­lage der in­ter­na­tio­na­len Kunst­aus­stel­lung fin­det von 11. Fe­bruar bis 30. März 2022 statt und wird von Reem Fadda, Ra­neem Farsi und Ne­ville Wake­field ku­ra­tiert. Un­ter dem Motto „Sa­rab“ er­forscht die dies­jäh­rige Ver­sion die Ideen von Fata Mor­gana und Oase, die beide der Ge­schichte und Kul­tur der Wüste in­ne­woh­nen und im Laufe der Zeit eine kom­plexe welt­weite Be­deu­tung er­langt ha­ben.

Clau­dia Comte /​ De­sert X AlUla 2022 (c) Lance Ger­ber

Die teil­neh­men­den Künst­le­rin­nen und Künst­ler set­zen sich mit die­sen ur­alten Kon­zep­ten aus­ein­an­der und kre­ieren Werke, die sich mit Träu­men, Tar­nung, Fik­tion, Ver­schwin­den und Er­schei­nen, Ex­trak­tion, Il­lu­sion und My­thos be­fas­sen und gleich­zei­tig die Di­cho­to­mie zwi­schen der na­tür­li­chen und der vom Men­schen ge­schaf­fe­nen Welt un­ter­su­chen.

„Fata Mor­gana und Oase sind seit lan­gem mit Vor­stel­lun­gen von Über­le­ben, Be­harr­lich­keit, Sehn­sucht und Reich­tum ver­bun­den. Die Oase steht für die Vor­stel­lung, Wohl­stand oder den Him­mel zu fin­den, wäh­rend die Fata Mor­gana ein uni­ver­sel­les Sym­bol für die Ge­heim­nisse von Fan­ta­sie und Rea­li­tät ist“, sagt Reem Fadda.

Zeinab Al­has­h­emi /​ De­sert X AlUla 2022 (c) Lance Ger­ber

„De­sert X AlUla” ist eine Ko­ope­ra­tion zwi­schen „De­sert X” und der Royal Com­mis­sion for AlUla (RCU). Ziel ist es, ei­nen neuen kul­tu­rel­len Dia­log zu för­dern. Auf­bau­end auf „De­sert X” im ka­li­for­ni­schen Coa­chella Val­ley stützt sich das Pro­jekt in AlUla auf die Prin­zi­pien der „Land Art“ und macht Kunst im Dia­log mit der Na­tur er­leb­bar.

Die dies­jäh­rige Ver­sion fin­det da­bei an ei­nem an­de­ren Ort in AlUla statt als 2020. Viele Werke, die vor zwei Jah­ren aus­ge­stellt wur­den und der Wüste ein völ­lig neues Ant­litz ver­schafft ha­ben, sind in­zwi­schen Teil des künst­le­ri­schen Er­bes der lo­ka­len Ge­mein­schaft und der Re­gion.

Desert X AlUla
Sul­tan bin Fa­had /​ De­sert-X-AlUla 2022 (c) Lance Ger­ber

„Als kraft­volle Form der Selbst­dar­stel­lung hat Kunst die Macht, Ge­sell­schaf­ten, Städte und Per­spek­ti­ven zu ver­än­dern. Je­der ist hung­rig nach dem Bes­ten in der zeit­ge­nös­si­schen Kunst – und De­sert X AlUla stillt die­sen Ap­pe­tit in ei­ner noch nie da­ge­we­se­nen Weise“, be­tont Ra­neem Farsi.

Die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler:
  • Shadia Alem: Saudi-Ara­bien – wohn­haft in Pa­ris
  • Dana Awar­tani: Saudi-Ara­bien – wohn­haft in Jed­dah
  • Serge At­tuk­wei Clot­tey: Ghana – wohn­haft in Ac­cra
  • Clau­dia Comte: Schweiz – wohn­haft in Ba­sel
  • She­zad Da­wood: Ver­ei­nig­tes Kö­nig­reich – wohn­haft in Lon­don
  • Jim Den­evan: Ver­ei­nigte Staa­ten – wohn­haft in Santa Cruz
  • Ste­pha­nie De­u­mer: Ka­nada – wohn­haft in Los An­ge­les
  • Sul­tan Bin Fa­had: Saudi-Ara­bien – wohn­haft in Los An­ge­les
  • Zeinab Al­Has­h­emi: Ver­ei­nigte Ara­bi­sche Emi­rate – wohn­haft in Du­bai
  • Ali­cja Kwade: Po­len – wohn­haft in Ber­lin
  • Shaikha Al­Mazrou: Ver­ei­nigte Ara­bi­sche Emi­rate – wohn­haft in Du­bai
  • Ab­dul­lah Al Oth­man: Saudi-Ara­bien – wohn­haft in Riad
  • Kha­lil Ra­bah: Pa­läs­tina – wohn­haft in Ra­mal­lah
  • Mo­nika Sos­now­ska: Po­len – wohn­haft in War­schau
  • Ay­man Ze­dani: Saudi-Ara­bien – wohn­haft in Riad

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