Besuch bei den Gorillas: Singita eröffnet Lodge in Ruanda

Sin­gita hat eine neue Lodge und eine ex­klu­siv zu mie­tende Villa am Rande des Vol­ca­noes Na­tio­nal­park in Ru­anda er­öff­net: Die Sin­gita Kwi­tonda Lodge und das Ka­taza House bie­ten den Gäs­ten nicht nur ein tief­grei­fen­des Na­tur­er­leb­nis, son­dern auch eine wun­der­bare Ge­le­gen­heit, ei­nen Bei­trag zum Schutz der vom Aus­ster­ben be­droh­ten Berg­go­ril­las zu leis­ten.

In den ge­bir­gi­gen Ne­bel­wäl­dern des Vol­ca­noes Na­tio­nal­parks lebt ein Drit­tel des welt­wei­ten Be­stands an Berg­go­ril­las. Die neue Lodge be­fin­det sich auf ei­nem gut 72 Hektar gro­ßen Areal, das di­rekt an den Park grenzt, und lockt mit dem Ge­fühl ab­so­lu­ter Ab­ge­schie­den­heit, um­welt­be­wuss­ter Gast­lich­keit und ei­nem haut­na­hen, Sinn stif­ten­den Na­tur­er­leb­nis.

Das Pro­jekt ist Be­stand­teil ei­nes am­bi­tio­nier­ten Un­ter­fan­gens mit dem Ziel, die bio­lo­gi­sche Un­ver­sehrt­heit Ru­an­das wie­der­her­zu­stel­len und zu er­hal­ten, die Po­pu­la­tion der Berg­go­ril­las aus­zu­wei­ten und zu­gleich die um­lie­gen­den Ge­mein­den auf nach­hal­tige Weise zu un­ter­stüt­zen.

Dreh- und An­gel­punkt bil­det da­bei die Baum­schule „Aka­r­abo Nur­sery“ auf dem Ge­lände der Lodge, in der auch die Gäste je­der­zeit will­kom­men sind, um Wis­sens­wer­tes über die Na­tur­schutz-In­itia­ti­ven zu er­fah­ren. Zu­sätz­lich gibt es ei­nen ei­ge­nen Farm-to-Ta­ble-Gar­ten, aus dem das Kü­chen­team zahl­rei­che Zu­ta­ten be­zieht. Auch hier ge­ben Mit­ar­bei­ter auf Wunsch gerne In­for­ma­tio­nen zu sai­so­na­len Pro­duk­ten und der Be­wirt­schaf­tung.

Ge­stal­tet wur­den die Sin­gita Kwi­tonda Lodge und das Ka­taza House mit viel Re­spekt ge­gen­über dem be­son­de­ren Stand­ort in­mit­ten ei­nes Feucht­ge­biets und grü­ner Wie­sen mit herr­li­chem Blick auf die Vul­kane Sa­by­inyo, Ga­hinga und Mu­ha­bura: Die Ge­bäude be­stehen aus Vul­kan­ge­stein, Fluss-Stei­nen und ro­ten Ton­zie­geln, die von den um­lie­gen­den Ge­mein­den her­ge­stellt wur­den.

Sin­gita Kwi­tonda Lodge /​ Ru­anda (c) Sin­gita

Ent­stan­den ist so ein mo­der­ner, au­then­ti­scher und ab­so­lut ein­zig­ar­ti­ger ar­chi­tek­to­ni­scher Stil aus grü­nen Dä­chern, Stein­wän­den und hüt­ten­ar­ti­gen Bau­ten ne­ben fast schwe­bend wir­ken­den Ve­ran­den – ganz in Har­mo­nie mit der Um­ge­bung aus Bam­bus, Far­nen, Rie­sen­lo­be­lien und Bäu­men. Die In­nen­ein­rich­tung do­mi­nie­ren Ton­töpfe, ge­wo­bene Pa­neele und hand­ge­fer­tigte Ke­ra­mik­flie­sen.

Im Haupt­haus ste­hen Loun­ges, Ess­ecken, eine Feu­er­stelle im Freien, eine in­ter­ak­tive Kü­che, eine Bar, ein Me­di­en­raum, eine Bou­tique, eine Ga­le­rie und ein Wein­kel­ler be­reit. Mit Vul­kan­stein ge­pflas­terte Wege füh­ren zu den acht Sui­ten. Sie ver­fü­gen über ein Bad mit In­nen- und Au­ßen­du­sche, Feu­er­stel­len im In­nern und im Freien, eine über­dachte Ter­rasse, eine Sitz­ecke, ein An­klei­de­zim­mer, ein be­heiz­tes Tauch­be­cken so­wie ei­gene Be­rei­che für Mas­sa­gen oder Well­ness-An­wen­dun­gen.

Sin­gita Kwi­tonda Lodge /​ Ru­anda (c) Sin­gita

Das Ka­taza House mit vier Schlaf­zim­mern be­fin­det sich ne­ben der Lodge und wird nur zur al­lei­ni­gen Nut­zung ver­mie­tet – in­klu­sive Pool, Fit­ness­raum und ei­ge­nem Per­so­nal, zu dem ein Koch und ein per­sön­li­cher Con­cierge ge­hö­ren. Die Ein­rich­tun­gen der Lodge ste­hen den Gäs­ten der Villa eben­falls of­fen.

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Der Na­tio­nal­park ist vom Ki­gali In­ter­na­tio­nal Air­port in ei­ner zwei­ein­halb­stün­di­gen Fahrt er­reich­bar. Al­ter­na­tiv ist auch ein Trans­fer zur Lodge mit dem He­li­ko­pter buch­bar. Eine Über­nach­tung in ei­ner Suite kos­tet je nach Sai­son zwi­schen 1.495 und 1.750 US-Dol­lar pro Per­son. Das ge­samte Ka­taza House ist ab 6.877 US-Dol­lar pro Nacht buch­bar. Die Preise um­fas­sen sämt­li­che Mahl­zei­ten und Ge­tränke so­wie den Wä­sche­ser­vice.

singita.com/lodge/singita-kwitonda-lodge

Autor: Wolfgang Tropf

Wolf­gang ist seit 26 Jah­ren als Rei­se­jour­na­list tä­tig. In die­ser Zeit hat er ins­ge­samt 2.700 Tage auf Rei­sen im Aus­land ver­bracht und da­bei 118 der 193 in der UNO ver­tre­te­nen Län­der be­sucht – die meis­ten da­von mehr­fach. Wor­über er hier auf travel4news schreibt, kennt er da­her fast im­mer aus ei­ge­nen Er­fah­run­gen.